Spielberichte
19. Spieltag am 12.05. 2012
VfB Einheit zu Pankow vs. CFC Hertha 06 3:2 (3:2)
Unser letztes Punktspiel der Saison 2011/2012 sollte es noch einmal in sich haben. Aus sportlicher Sicht hatte die Mannschaft das Saisonziel bereits erreicht. Am heutigen Spieltag sollten dann u.a. auch die Kinder zum Einsatz kommen, die im Saisonverlauf im Schatten anderer Spieler standen bzw. ihr Leistungsvermögen nicht voll abrufen konnten. Auch der Spielzeit- bzw. Spielpraxisnachholebedarf gab einen weiteren Ausschlag für die heutige Aufstellung. Die Trainingseinheit tags zuvor war ebenso auf dieses Spiel ausgerichtet. Desweiteren galt es aus unserem Kader Spieler an die 2.D auszuleihen, die Gründe dafür waren bekannt, meinen Dank an Dennis, Paul, Alexander und Gökmen-Ali. Uns blieben somit 9 Spieler plus Janek aus der 1.E (Danke an Matze F.) Ohne Emilio, Leon, Lukas, Paul, Alexander, Gökmen-Ali und Dennis ging es gegen einen weiteren schweren Gegner, zum Teil Jahrgangsspieler 1999 und einem Riesen in den Reihen der Herthaner (1,90m, ein ganz alter Neunundneunziger). Tim fiel leider auch noch aus und in der Erwärmungsphase vor dem Spielbeginn signalisierte Kevin` s schmerzverzerrtes Gesicht (seine Wade im rechten Bein) den Ausfall Nr. 9. Somit hatten wir 8 Spieler und keine Wechselmöglichkeit. Marleen und die Jungs hatten also 60 Spielminuten vor der Brust. Auf dem Naturrasenplatz Am Ehrenmal erschien ein angesetzter Schiedsrichter, das war auch bereits bei unserem 7:3 Erfolg im ersten Spiel bei Hertha 06 der Fall. Die Herthaner fanden den Sportplatz nicht bzw. waren zuerst auf dem in der Buchhorsterstrasse, darum ging das Spiel 5 Minuten später los. Hertha 06 hatte vier Wechselspieler, also ein weiteres Handycap für meine Mannschaft. Ich hatte noch vor Spielbeginn mit jedem einzelnen Spieler über dessen Aufgabenstellung und Umsetzung gesprochen. Es gab keine Spielerfragen an mich und alles spielvorbereitende war getan. Ich hatte meinen Notizblock noch garnicht aufgeklappt und es war gerade Spielminute 1 vorbei, da kommt Justin in unserem Strafraum unglücklich stehend an den Spielball. Den Schuß konnte Sebastian noch glänzend reagierend in Richtung langen Pfosten lenken, doch der Ball wollte ins Pankower Tor und dafür ließ er sich viel Zeit. In Superzeitlupe suchte dieser sich den Weg über Sebastians Torlinie. Riesenpech und Justins Saisontor Nr.2. Sein Kopf senkte sich in Richtung Grasnarbe und erweckte bei mir das Gefühl, das war`s für ihn am heutigen Tage. Wir hatten Anstoß, verloren nach 2 Ballberührungen gleich wieder den Ball und man fühlte, dass die Mannschaft von Hertha 06 mehr wollte, sie hatte in dieser Phase (3 Minuten Spielzeit) 100% Spielanteil und die zweite Torchance in der vierten Minute, tja und schon stand es 0:2. Es folgte Anstoß Nr.2 und ich befürchtete nichts gutes für heute. Was tun sprach Zeus, Spielerwechsel ohne Wechselspieler, Umstellung in der Abwehr, nein, ich ließ alles unverändert. Leider musste ich etwas lauter werden, das wollte ich für heute eigentlich vermeiden, aber manchmal heiligt der Zweck ja die Mittel. Zunächst passierte aber gar nichts. Der Gästetrainer wechselte munter aus und erfreute sich am Spiel seiner Mannschaft. Dann kam jedoch aus meiner Sicht der Bruch im Spiel der Gäste. Hatten die Worte des Gästetrainers zur Situation unseres Mannschaftskaders zu seinen Spielern bewirkt etwa die Pankower zu unterschätzen, dann war das ein großer Fehler oder der falsche Zeitpunkt. 0:2 aus Pankower Sicht , keine Körpersprache und für mich bereits eine Vorentscheidung in diesem Spiel. Erfreulich, dass ich zum wiederholten mal eines besseren belehrt wurde. In Buchholz machte die Mannschaft im 2.Punktspiel aus einem 0:2 Rückstand noch einen 3:2 Erfolg, in Mitte nach 0:3 sogar noch ein 4:3 und heute, richtig nach 0:2 wieder ein 3:2 und das in 4 Minuten, einfach irre. Ab der 15. Minute (über die ersten 15 Minuten musste in der Halbzeitpause gesprochen werden) fand unsere Mannschaft endlich ins Spiel. Tobias und Janek übernahmen Pankows Regie, Assistenz kam von Ahmad. Giovannis erste 1000%ige ging in Richtung Müggelturm (auch darüber haben wir gesprochen). Es gab Abstoß für Hertha 06. Ahmad, in von ihm in den letzten Spielen gewohnter Art und Weise, im 1 zu 1- Zweikampfverhalten vor dem Gegner am Ball, diesen kurz am Bein führend, Paß zu Janek auf halblinks und der Junge trifft aus 11 Metern die Unterlatte des Tores, ein herrlicher herausgespielter Treffer. Bereits hier stand für mich fest, Matze F. hat auch wie im letzten Spiel gegen Brauereien die bzw. den richtigen Spieler zur 3.D geschickt. Das geschah in der 23.Minute. Eine Minute später eine herrliche Kombination über links, Janek zu Giovanni, dieser zurück zu Janek und der junge Mann paßt genau auf Tobias, dessen Kopf geht hoch und sein schöner und genauer Paß in den Strafraum und in den Lauf von Kai. Der Junge fackelt nicht lange und es stand 2:2. Eine weitere Minute später über Justin (auch hier folgte ein Kabinengespräch) aus der linken Abwehrseite auf Giovanni, dieser auf Janek, dasss ging schnell, weiter links auf Janek, der Junge lässt im Zickzack zwei Gegner stehen und spielt nach innen auf Tobias und der Junge krönt seine am heutigen Tage hervorragende Leistung mit dem 3:2 Führungstor und seinem 4. in dieser Saison.
Es ging für 15 Minuten in die Kabine. In der Kabine habe ich dann die Leistung der ersten 15 Spielminuten ausgewertet und Janek`s und Tobias `Leistung als Maßstab und Meßlatte für alle anderen Akteure zu Grunde gelegt. Es gab glasige Augen und mit Beginn der 2.Halbzeit andere Spielertypen auf dem Feld. Da war ein Justin (8% Leistung in der Spielhälfte 1), der genauso wie Ahmad und Giovanni nun auch körperbetont und ohne Rücksicht auf den Verschmutzungsgrad ihrer weißen Hosen zu Werke ging, und da war ein Kai, der rackerte, denn 60 Minuten Spielzeit waren für ihn neu und das hat er mit bravour gelöst. Marleen tat weh, nicht mir, nein jedem Gegner der an ihr abprallte, da gab´s auch für den einen oder anderen Herthaner schmerzhafte Szenen zu überstehen. Aber da war nichts unfaires bei, nein sehr konsequentes Defensivverhalten mit Kontakt zum gegnerischen Spieler bewirkt dessen Respekt und den muß man sich erarbeiten. Sebastian, wieder sehr zuverlässig im Tor ließ um es vorwegzunehmen keinen weiteren Gegentreffer zu. Janek, man bedenke das er es mit D-Juniorenbedingungen wie 10 Minuten mehr Spielzeit und größerem Spielfeld zu tun hatte ging physisch an seine Leistungsgrenze, er kämpfte genauso wie der weiterhin grandios arbeitende Tobias (ich hoffe das war heute sein Durchbruch in Bezug auf ein erstarktes Selbstbewusstsein) bis zum Abpfiff. Es gab zwar eine torlose aber jederzeit spannende 2.Halbzeit, einen guten Unparteiischen, es gab aber auch den einen oder anderen frustrierten Herthaner, der dann keine Lust hatte sich fair von den Spielern meiner Mannschaft zu verabschieden. Für die minimalen unsportlichen
Bemerkungen aus Pankows Fanblock habe ich mich beim Gästetrainer entschuldigt und damit
war die Sache auch aus der Welt.
Fazit: Klasse Leistung nach 60 Minuten, Riesenlob an Sebastian, Ahmad, Marleen, Justin, Janek, Giovanni, Kai, Marleen und dem Spieler des Tages, Tobias. Gute Besserung an Kevin und Tim. Danke auch für eine sehr schöne Saison 2011/2012, die nicht immer leicht war, aber in Bezug auf ein gemeinsames Lernziel jeden Spieler ein großes Stück weitergebracht hat, u.a. Regeln nicht nur im Umgang miteinander einzuhalten bzw. zu festigen. Auch das Sozialverhalten in der Mannschaft hatte eine mitentscheidende Rolle zum Erreichen des sportlichen Zieles. 30 Punkte aus 14 Spielen in einer starken Staffel mit 7 starken Gegnern (10 Erfolge standen 4 Niederlagen gegenüber) sowie einem positiven Torverhältnis. Jeder Spieler des 18 köpfigen Kaders hatte daran seinen Anteil und kann genauso wie Betreuer Holger, allen Eltern und Angehörigen sowie meiner Wenigkeit stolz darauf sein. Danke auch an alle Beteiligten und die 3.D unterstützenden E- bzw. D-Junioren sowie dessen Trainer und Betreuer, Danke auch für die aus meiner Sicht hervorragende Zusammenarbeit mit Jugendleitung und allen Trainerkollegen. Nun wird und muß es in der nächsten Saison zu größeren Veränderungen in der Trainerfrage und in den Mannschaftszusammenstellungen kommen. Im Interesse der Kinder unter Berücksichtigung der Leistungsstände und familiären Begleitumstände wird es in der kommenden Saison neue Herausforderungen geben und das ist gut so, im Interesse aller Spieler sowie mit Verständnis und der Unterstützung der Angehörigen.
Thomas
4. Spiel im VfB Cup am 09.05.2012
VfB Einheit zu Pankow vs. VfB Hermsdorf 1:1 (0:1)
In unserem letzten Vorrundenspiel des VfB- Cups für 3.D-Junioren wollten wir gegen die in der bisherigen Punktspielsaison (Kreisklasse B Staffelsieger Gruppe 6 mit bislang 9 Erfolgen aus 9 Spielen) sehr erfolgreichen Mannschaft vom VfB Hermsdorf zeigen, was in dieser Pankower Mannschaft steckt. Wir hatten 13 Spieler an Bord, Tobias, Leon, Marleen sowie Lukas und Giovanni noch dazu und wir hätten alle beisammen gehabt. Vor dem Anpfiff hat sich Holger in seiner Funktion als ehrenamtlicher Betreuer (dafür nochmals Danke von mir und ein in der Kabine sehr nahe gehender Abschied der Jungs vom Holger) von der Mannschaft verabschiedet. Schade, aber private und persönliche Gründe muß man akzeptieren und respektieren. Als Papa und Fan wird er uns nicht aus den Augen verlieren, alles Gute für Familie und Beruf. Das vorhergesagte Gewitter fiel aus und bei herrlichem Sonnenschein ging es gegen die Sonne spielend munter los. Keine Spur von Unterlegenheit, im Gegenteil, die ersten Minuten gehörten Einheit zu Pankow. Nach sieben Minuten die erste 120%ige, aber aus der 1 zu 1 Situation (Torhüter vs. Pankower Spieler) kam leider nur ein Innenpfostenschuß heraus. Nach 15 Minuten wäre es keine Sensation gewesen, wenn es 3:0 für unsere Jungs gestanden hätte. Genau, wer die Spielberichte der 3.D verfolgt ahnt was kommt, richtig- ein Fehler im Defensivverhalten und Sebastian hatte beim 0:1 keine Abwehrchance. Sebastian hatte mit diesem Rückstand und nun besser werdenden Hermsdorfern auch mehr Arbeit und diese Herausforderung nahm der Junge gelassen an und löste diese auch hervorragend. Es war kaum zu merken, dass er in den letzten Wochen verletzungsbedingt fehlte. Weiter so. Das Spiel war ansehnlich und der Großteil unserer Abspiele fand einen Pankower Abnehmer. Das war nach den Informationen meinerseits an die Spieler der Mannschaft vor dem Anpfiff nicht unbedingt zu erwarten, aber dazu an anderer Stelle mehr. In einem offenen Spiel mit reichlich Torchancen auf beiden Seiten ging es mit einem akzeptablen 0:1 in die Pause. Im Hinspiel stand es zu diesem Zeitpunkt bereits 0:4.
Ein paar Kleinigkeiten wurden besprochen und mit vollem Optimismus ging es in die 2.Spielhälfte. Und die hatte es in sich. Die Hermsdorfer mit 11 Spielern antretend hatten zum Glück Wechselmöglichkeiten, denn dieses Spiel auf Naturrasen waren sie nicht gewöhnt und das kostete Kraft. In der 40. Minute dann der absolut verdiente Ausgleich und leichter Frust bei den Gästen, denn sie waren der Meinung der Ball wäre bereits im Toraus gewesen und dann in den Strafraum hereingespielt worden. Aber erstens war dem nicht so und zweitens unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und dann reagieren die Feldspieler. Arm heben und sich darauf verlassen bzw. darauf zu hoffen, das Spiel würde unterbrochen ist falsch und daraus kann man nur lernen. Unsere Mannschaft wurde lautstark angefeuert und nach vorn getrieben, die Hermsdorfer konterten sehr geschickt und waren zwei dreimal mit 3 Feldspielern ohne Pankower Anwesenheit vor Sebastian zum Einschuß bereit, doch Sebastian hatte etwas dagegen, echt Klasse in welcher Ruhe und Abgeklärtheit der junge Bursche den Ball von den Hermsdorfer Füßen nahm. In Diesem spannenden Spiel hätten gut und gerne 16 Tore fallen können, doch statt einem 8:8 Gab es am Ende ein leistungsgerechtes 1:1 (Hinspiel 0:7) und eine sehr schöne Verabschiedung der Mannschaften voneinander. In 3 Wochen an gleicher Stelle sieht man sich wieder. Dann folgt der Saisonabschluß mit VfB-Cup Turnierendrunde.
Danke Stephan (Trainer) und den Hermsdorfern, allen Pankower Fans sowie den teilnehmenden Spielern Sebastian, Paul, Gökmen-Ali, Emilio, Alexander, Justin, Dennis, Kai, Tim, Kevin, Ricardo, Tobias-Odin und dem überragenden Spieler des Tages Ahmad.
Thomas
Danke von der Mannschat für sein Engagement und seinen Einsatz
Thomas
18. Spieltag am 05.05. 2012
SV Berliner Brauereien vs. VfB Einheit zu Pankow 0:3 (0 :1)
Unser letztes Punktspiel der Saison 2011/2012 auf des Gegners Platz mit Giovanni, Ahmad, Paul, Dennis, Tim, Fabio, Gökmen-Ali, Alexander, Kevin und Asil begann mit einer kleinen Auswertung der blamablen Vorstellungen der vergangenen Woche (8. von acht Mannschaften beim Maiturnier und Freitag dann unsere reine Zweitausender mit dem 2:4 gegen unsere E3). Glückwunsch an Pankows 3.E-Junioren. Es folgte meine Bestandsaufnahme der Leistung 3.D mit Ausblick auf die nächste Saison. Betreuer und Trainer können ausbilden, aber das erlernte auf dem Platz müssen die Spieler umsetzen. In Anbetracht unseres Restprogramms gab es in der Kabine eine glasklare Ansage von mir. 3 Punkte aus den verbleibenden Spielen um das gesteckte Saisonziel, den 3.Tabellenplatz aus Wettkampfsicht zu erreichen. Dafür muß es für jeden Spieler Motivation genug sein über seinen Schatten zu springen und auch einmal für Betreuer und Trainer ein Signal zu setzen, „Hey wir wollen euch mal zeigen was wir bislang gelernt haben“. Auch der eine oder andere Elternteil hatte in Eigenregie daheim das eine oder andere zu sagen, denn nur Beitrag zu zahlen und die kostbare Freizeit beim Zuschauen zu verplämpern, damit sollte Schluß sein. Unsere beiden Spieler der 1.E bekamen einen Grundkurs in Bezug auf Spielkonzept und Hirarchie auf dem Platz und somit konnte es losgehen.
Ich verzichtete auf das Recht zu pfeifen und überließ der Heimmannschaft und dem sehr jungen Schiedsrichter des SV Berliner Brauereien das Spiel zu leiten. Die 1.D (Volsbank-Cup Turniersieger auf dem Paul-Zobel Sportplatz) hatte spielfrei war aber auch nicht in Bruchteilen von der Partie, Fairplaypunkt 1 der Brauer war erfüllt. Wir wollten abwartend-, aber ab der Mittelfeldlinie konsequent mitspielen und ich wollte mir in Ruhe meine Notizen machen. Die ersten 10 Minuten gingen beiderseits ohne Torschuß dahin, leichte Feldvorteile der Brauer, denen 3 Punkte als Viertplatzierter auch noch Chancen Platz 3 zu erreichen lieb gewesen wären. Aber was auf Giovannis Tor kam, das hatte der Junge unter Kontrolle, jedoch so langsam schlichen sich wieder alte Fehler bei Standardsituationen. Mein Weckruf konnte also leider nicht ausbleiben. Komisch ist das schon, denn 20 Minuten vor Spielbeginn nickten alle Spieler noch dem Trainer zu, denn er gab vor keine Abschläge vom Tor in unsere Spielfeldmitte vorzunehmen. Das war korrigiert und in der 24. Minute der zweite Spielerwechsel, Tim ging und Asil kam. Es kam auch die 27.Minute und nach einem mutigen 20 Meterschuß von Dennis an die Torlatte der Brauer stand Asil goldrichtig und schoß unsere Jungs in Führung.
Halbzeit und Durchatmen sowie kleinere Korrekturen in Bezug auf das Stellungsspiel, Ballbehauptung und Defensivverhalten und rein in die zweite Spielhälfte. Unser Gegner wurde offensiver und auch aggressiver ohne dabei unfair zu werden, danke dafür und Fairplaypunkt 2. Natürlich ging das Spiel an die Substanz und aus einer engagiert auftretenden Pankower Truppe ragten Fabio, Alexander und Dennis noch hervor. Giovanni hielt seinen Kasten sauber und spielte, zum Teil als Libero hervorragend mit. Gökmen war mit seinen Kräften am Ende und wurde in der 59. Minute von mir erlöst. Ahmad und Paul, beide anfangs mit Startschwierigkeiten (aber da war ja noch unsere Motivateurin hinter der Torauslinie), fanden jedoch auch ins Spiel. In der 52. Minute dann die Vorentscheidung durch Dennis. Auf halbrechter gegnerischer Spielfeldposition schießt der Junge aus 20 Metern aufs Tor und die Kuller ist im langen Eck. Kurz darauf tritt der Torhüter der Gastgeber falsch auf und musste ausgetauscht werden, aber da war keiner zum tauschen und ein Feldspieler wurde zum Torhüter und der SV BB hatte 8 Minuten in Unterzahl vor sich. Ich brachte nochmals Kevin und Asil ins Spiel und über beide lief auch unser letzter Konter in einem stets spannenden Spiel. Kevin zu Dennis, dieser zu Asil und der Junge spielt quer einen 10 Meterpaß auf Fabio. Tja und der Fabio netzte das Ding wie ein alter Hase ein und musste anschließend eingefangen werden. Riesenfreude in der Mannschaft, bei Eltern, Betreuer und Trainer.
Fazit:
Danke von mir an die Mannschaft für die Mannschaftsleistung und Danke an alle Beteiligten (Trainer 1.E, Eltern, Betreuer und Fans des VfB). Danke auch an Lukas, Leon, Justin und Emilio für die Unterstützung der 2.D gegen die Neuköllner, das Konzept, „VfB, eine Einheit“ und das Mannschaftsübergreifend geht auf und das macht Spaß.
Thomas
17. Spieltag am 28.04. 2012
BFC Meteoer 06 vs. VfB Einheit zu Pankow 7 :0 (4 :0 )
Unterschied zu groß
Im heutigen Spiel trafen die beiden ungeschlagenen Mannschaften der Rückrunde aufeinander. Alle Vorbereitungen waren getroffen und zum Abschluß des Freitagstrainings gab es noch das eine oder andere Gespräch mit den Spielern. Der Samstag konnte kommen und er kam auch mit 26°C im Schatten, auf dem Spielfeld allerdings weder Schatten und unter meinem Hütchen brodelte es bei gefühlten 35°C. Aber diese Bedingungen fanden alle Spieler vor und 14:00 Uhr kam mein Anpfiff. Meteor übernahm die Rolle des Spielgestalters und wir ließen den Gegner in dessen Spielhälfte gewähren. So sollte es sein, so war es geplant. In unserer Spielhälfte sollten die Jungs konsequent Ball und gegnerischen Spieler im Auge behalten und auf Abspielfehler achten um dann über unsere schnellen Angreifer den einen oder anderen gefährlichen Gegenangriff durchzuführen. Und das klappte in den ersten Minuten gegen einen verwunderten Tabellenführer hervorragend. Leider war die Verwertung vor dem Meteorgehäuse grob fahrlässig. Das hatte Holger schon im letzten Spiel gegen Borsigwalde moniert. Dieses verspielte und unkontrollierte Agieren mit abschließender Hektik und Torchancenvergabe sollte sich rächen. Gegen so einen starken Gegner muß man seine Chancen einfach nutzen und das müssen die Jungs noch lernen. Natürlich waren wir technisch stark unterlegen, die Zweikämpfe wurden zu lasch angegangen und zum Teil ließ man sich zu leicht ausspielen. Zwölf Spieler (mehr gehen nicht für ein Spiel) waren zugegen, diese hatte auch Meteor 06. Der Unterschied war die Hingabe auf dem Platz. Meteor wollte diesen Erfolg und die „lieben Pankower Jungs“ irgendwie nicht. Angst vor dieser Aufgabe, aber auch u.a. Augen zu beim Kopfball, das reicht eben nicht. Und dann kam einer dieser scharf hereingespielten Eckbälle, Pankower Augen erst zu, dann Augen auf und es stand 0:1. Da muß der Kopf zum Ball gehen und nicht nur so getan werden. 5 Abwehrspieler schauen zu und dann folgt eben so eine Art der Bestrafung. Es reihten sich viele Abwehr-und Abspielfehler und kein Nachsetzen nach Ballverlust an zum Teil zu einseitig und durchsichtig gestaltete Pankower Gegenangriffe. Meteor hatte es leicht und wir hatten auch noch Pech. Erst das unglückliche 0:2, dann Ahmad`s Eigentor und irgendwie war es das dann. Und in solchen Spielen zeigt sich dann der neidlos anzuerkennende Unterschied und der Wille versetzt nun einmal Berge.
Meteor 06 als absolut verdienter Staffelsieger, reinem Jahrgang 2000 beglückwünschen wir für diese Leistung in einem Spiel was auch gut und gern 17:4 hätte ausgehen können. Sie ließen im gesamten Spielverlauf nie nach und hatten zu jeder Zeit die Spielkontrolle. Aber ein Lob auch unserer Mannschaft, die sich nicht aufgab und am Ende platt war. Das war eine Lehr- und Lernstunde, das stecken die Jungs weg und bereits nächste Woche werden diese Erfahrungen mit ins nächste Spiel genommen.
Danke an Giovanni und Ricardo (jeweils eine Halbzeit im Tor stehend), Paul, Dennis, Ahmad, Can-Felix, Gökmen-Ali (mit seinem ersten Punktspiel), Alexander, Lukas, Emilio, Tim, Kevin und Tobias sowie allen Begleitern (Schatten-und Logenplatznutzern) dieses Spiels
Thomas
16. Spieltag am 21.04. 2012
VfB Einheit zu Pankow vs. SC Borsigwalde 1910 2 :0 (2 :0)
Was für eine Freude, was für ein Spaß, bei herrlichem Wetter auf unserem Naturrasenplatz. Holger am Spielfeldrand und ich durfte wieder pfeifen. Die Jungs wärmten sich gemeinsam auf und mein erstes Gefühl um 8:15 Uhr war kein gutes Gefühl. Das habe ich der Mannschaft auch mitgeteilt. Holger stimmte die Mannschaft auf dieses schwere Spiel ein. Und schwer ist für jede Mannschaft gut, unsere wird diesbezüglich nahezu verwöhnt, denn und das sollten die Jungs auch nochmals zu hören bekommen gab es in den bisherigen 11 Punktspielen keinen leichten Gegner. Wir hatten 9 Spieler an Bord, Kevin fiel als Zehnter aus, unterstützte aber seine Mannschaft von der Seitenlinie aus.
Doch zum Spiel, das wie bereits kurz angesprochen viel Freude bereitete: Es wurde miteinander gespielt, gekämpft, geredet, die Zweikämpfe wurden angenommen und der Ball lief zum Teil sehenswert in den eigenen Mannschaftsteilen. Alle Spieler erfüllten ihre Aufgabe sehr gut, für mich die Gesamtnote AAA (Triple A). Ich gehe sogar soweit, Dennis, Giovanni, Ahmad das AAA+ sowie dem Spieler des Tages, unseren Paul das AAA++ zuzusprechen. Giovanni mitspielend, aufrückend und konsequent im Torraum, Ballannahme, Ballverteilung alles stimmte und am 9 Meter-(schuß) Strafstoß des Gegners war der Junge auch dran. Paul und Ahmad im Defensivverhalten ebenso konsequent, hinter dem Gegner stehend und vor dem Gegner am Ball, auch Ballkontrolle und Abspiel hervorragend. Dennis als Vorbild und Mannschaftskapitän auf der Position 4 mit Übersicht, mit kämpferischer Bestnote und technisch sehr gut. Man musste aber befürchten der Junge geht über sein Leistungsvermögen und das erkannte Holger und beruhigte den Jungen, die Kraft sollte schließlich 60 Minuten reichen. Klasse auch die Einstellung zum Spiel bei Tim, Tobias, Kai und Justin. Der Justin war nach Fuß- OP und damit verbundener längerer Abwesenheit noch konditionell zurück gab aber nie auf, prima und weiter so.
In der ersten Halbzeit spielte nur eine Mannschaft auf ein Tor und in eine Richtung, das war der Tabellendritte aus Pankow. Unsere Abwehrspieler ließen gar nichts zu und gab es mal keine Anspielsituation nach vorn, dann ging es hinten herum über Giovanni. Sehr wenige Fehlpässe und erste schön über die Außenpositionen herausgespielte Torchancen. In der achten Minute dann die logische und absolut verdiente Führung nach gutem Stellungsspiel von Paul im zentralen Mittelfeld des Gegners, Flanke auf Justin und dieser mit einem herrlichen Kopfball in die lange Ecke des Borsigwalder Tores, unhaltbar für den Keeper. Und die Freude über sein 1.Saisontor war ihm anzusehen. So konnte es weiter gehen und ging es auch. Schöne Ballstaffetten über unsere Außenspieler, aber leider wollte kein Ball über die Torlinie. Der sehr gute Torhüter der Gäste ließ kein weiteres Tor und in der 25. Minute dann ein mal kein konsequentes Abwehrverhalten auf unserer Seite, der Gegner kam mit einem Spieler im Strafraum an und wurde gefoult. Ich gab Strafstoß, aber irgendwie wollte kein Borsigwalder Spieler schießen. Nervosität, Respekt vor der Aufgabe, wie auch immer, es fand sich dann jemand und sein Schuß ging auf die Mitte des Tores, Giovanni hatte die Arme oben und der Ball streifte die Latte des Tores, Chance zum Ausgleich vertan. Abstoß Giovanni, vier Spielstationen, ein sehr schöner öffnender Paß von Dennis auf die rechte Spielfeldseite, und Alexander startete durch um 5 Meter vor der Torauslinie nach innen zu spielen. Der Ball wurde länger und länger und schlug über dem Torhüter in der langen Ecke des Tores zum 2:0 ein. Wars das für heute ???, um es vorwegzunehmen, das wars.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde zunächst ein Gang zurückgeschaltet ohne die Spielkontrolle zu verlieren. Die Borsigwalder waren auch irgendwie platt. Keine einzige Torchance des Gegners und wir hatten noch etliche davon. Das war auch das einzigste Manko, aber heute nebensächlich, denn diese Mannschaft hat heute 100% überzeugt und an die bisherigen Leistungen der Rückrundenspiele ( 4:3 in Mitte, 3:2 gegen Buchholz, 3:1 in Spandau, 5:1 gegen Biesdorf) angeknüpft und die Ernte eingefahren nach den die vielen sehr anstrengenden Trainingseinheiten. Sie haben das bislang erlernte sehr gut umgesetzt, weiter so und bereits am nächsten Samstag geht es zum Tabellenführer und zur nächsten Reifeprüfung in die Ungarnstrasse.
Thomas
13. Testspiel am 27.03.2012
Borussia Pankow 1.E vs. VfB Einheit zu Pankow 3:4 (1:1, 1:1; 1:2)
In unserem 13. Test auf der wunderschönen Sportanlage der Ortsnachbarn von Borussia ging es gegen Rajkos Jahrgang 2001 bei herrlichem Wetter in 3 mal 25 Minuten noch einmal zur Sache. Bewußt ausgewählt in Bezug auf Gegner und Spielzeit sollte jeder Blau-Weiße sein Leistungsvermögen abrufen. Natürlich ist es schwierig nach der Schule zum Sportplatz zu eilen und dort weiter das Tagesleistungsbarometer hoch zu halten, aber aus der Freude am Fußballsport entsteht die Motivation für die unvermeidbaren Anstrengungen auf dem Feld. Rajko, wie von Ihm nicht anders erwartet ließ seine Jungs auf D-Juniorenfeld in 1:7 auflaufen und um es vorwegzunehmen, ein Unterschied der Jahrgänge 2001 bzw. und aus unserer Sicht 1999/ 2000 war nicht erkennbar.
Eigentlich wollten wir die Jungs ohne Schiedsrichter spielen lassen, aber mein Bauchgefühl ging dann doch in Richtung Referee, ich leitete also diese Begegnung in der es von Beginn beidseitig mit großem Engagement zur Sache ging. Und die Einheitspieler merkten ab Sekunde 1 des Spiels, das das kein Spaziergang wird, sehr im Interesse aller Anwesenden. Wir hatten ja bereits in unserer Vorbereitungsrunde auf die Saison 2012 mit unserer 1. und 3. E getestet und in Erfahrung bringen können, dass es kaum Leistungsunterschiede gibt, aber stets die gleichen Voraussetzungen für das Betreiben dieser Sportart notwendig sind. Die richtige Einstellung als Einzelspieler mit seinen spezifischen Aufgaben auf dem Spielfeld, verbunden mit der Umsetzung der Grundregeln auf dem Sportplatz ( kämpferische und spielerische sowie mannschaftsbezogene Einstellung, Laufbereitschaft sowie Fairplay), dann entstehen auf dem Spielfeld Ballbesitz und spielerisches Übergewicht.
Am heutigen Tage war es in den ersten Minuten erkennbar, das unsere Spieler nahtlos an die Leistungen der letzten Begegnungen anknüpfen wollten, die Borussen hatten erstaunlich viel Respekt vor der Einheit aus Pankow. Nach 10 Minuten war dieser Respekt abgelegt und das temporeiche Spiel wurde ausgeglichener. In unseren Reihen trug Nervosität und Hektik verbunden mit einem wahren Fehlpaßfestival zur unnötigen Abgabe von Spielanteilen bei und die schlimmen Fehler, die Querpässe im zentralen Mittelfeld nahmen zu. Es kostet extrem viel Kraft, einen Fehlpaß in des Gegners zentraler Spielhälfte zurückzuerlaufen. Das bedeutet Nachsetzen und viel Laufbereitschaft und das zeigt dann die Einstellung des Verursachers auf dem Spielfeld und das auf, was er noch lernen muß. Dieser Wille, diese Laufbereitschaft ist mitendscheidend auf dem Spielfeld, Schuldzuweisungen auf dem Spielfeld völlig falsch und daher auch in der Drittelpause ausgewertet worden. Das ist eine der Grundregeln in einer Mannschaft und sofern erkennbar werden diese Dinge auch im Keim erstickt. Das muß ich als Spieler wissen. Es gab auch in Bezug auf Fairplay auf dem Spielfeld einen Vorfall, dieser wurde auch besprochen und ausgewertet und im Wiederholungsfall strengstens geahndet. Sicherlich haben wir gerade in unserem letzten Punktspiel inkl. meiner Wenigkeit erfahren müssen, dass es im Fußballsport auch „schmutzig“ zugehen kann, da wird man beleidigt, beschimpft und provoziert, die Antwort auf dem Spielfeld sollte dann, auch wenn es schwer fällt, Leistung und Konzentration in den Vordergrund zu stellen. Deeskalation und nicht Auge um Auge ist die Reaktion und am Ende entscheidet in der Regel der Schiedsrichter, ob das Spiel nach 60 Minuten oder vorher abgepfiffen wird. Es wird leider, leider, leider nicht das letzte Spiel dieser Art gewesen sein, aber die Hoffnung bleibt, das es Mannschaften dieses Kalibers in ihrer Minderheit gibt und perspektivisch gar nicht mehr.
Zum Borussiaspiel: 11. Minute: Riesenchance durch Borussenkonter knapp an Sebastians Tor vorbei, 13.Minute, Eintrachtangriff über rechts und Dennis` Paß zu Emilio zentral und es stand 0:1. Anschließend offener Schlagabtausch und auf beiden Seiten sehr viele zum Teil sehr schön herausgespielte Torchancen, Latte, Unterlatte, Rettung auf der Torlinie, es war alles dabei und dann kam die 25. Minute. Ein kapitaler Bock in des Gegners linker Spielfeldseite, der Fehlpaß in den Rücken der eigenen Mannschaft, die sich komplett in der Vorwärtsbewegung befand auch noch in das zentrale Mittelfeld und der schnelle Konter der Borussen mit Torerfolg und dem Ergebnis, dass solche Fehler einfach nicht mehr passieren dürfen, denn aus der Erfahrung der Spieler heraus, sollten diese Art Fehlpässe, zumal absolut unnötig vermieden werden. Die gesamte Mannschaft straft sich immer wieder selbst und sorgt damit für Unsicherheit in den eigenen Reihen.
Holger hatte das auch in der Drittelpause klar zum Ausdruck gebracht. Die Spielpositionen wurden, das war auch bewusst so eingeplant, neu besetzt, jeder Spieler soll seine Erfahrung sammeln und dadurch mangelt es auch zum Teil am Spielfluß, der Einsatz muß trotzdem stimmen. Stimmte ab der 26. Minute aber nicht mehr. Das übliche Bild, Fehlpässe und Beobachtung des Spielgeschehens nach eigenem Paß ohne sich neu in das Spielgeschehen einzubringen. Laufbereitschaft und Einsatz fehlten bei dem Großteil der Mannschaft und da reicht ein Dennis und Ahmad nicht aus um das auszugleichen. Der Schiedsrichter pfeift das Spiel und nicht mehr, aber da ich heute „nur“ Spielbegleiter auf dem Feld war, erlaubte ich mir die Bemerkung, das Spiel, sofern es weiter so auf dem Platz geht, abzubrechen und in eine Trainingseinheit umzuwandeln, urplötzlich gingen die Leuchten an und es ging ein spürbarer Ruck durch die Mannschaft. Da waren sie wieder, die Fragen; - warum muß es immer eine Ansage geben?; - warum spielt ihr nicht was ihr könnt?. Die Antwort auf dem Platz ohne Fragestellung und nach Spieleinstellung vor dem Anpfiff durch den Trainerstab sollte für unsere fast vollständig 12 jährigen Spieler umsetzbar sein. Die 43.Minute, 7 Minuten vor der zweiten Drittelpause, Borussenkonter, Strafraumfoul und nach sicherer Vollendung die 2:1 Führung verbunden mit Riesenfreude und die Befürchtung, jetzt ginge es mit der Einheit in die Binsen. Der Wille versetzt in der Regel Berge und im Fall der Einheit folgte mit dem Anstoß die Wende des Spiels. Über den rechten Flügel folgte ein schön herausgespielter Angriff, eine scharfe Hereingabe von Dennis und Kai mit seinem ersten Saisontreffer und seiner nachvollziehbaren Riesenfreude. Aber wie ist das so schön im Freudentaumel, Freude ja, aber Feierlaune erst außerhalb des Spielfeldes. Drittelpause, 2:2 und der Appetit auf mehr.
Und es wurde mehr, nicht die Kraft der Borussen ließ nach, nein wir hatten ins Spiel zurückgefunden. Ich sagte noch zu Tim, Junge tritt doch mal gegen den Ball, er schmunzelte, und in der 59. Minute tat er es auch, Paß von halbrechts in des Gegners Spielhälfte auf Ahmad und der Junge hat das jetzt auch v erstanden, nicht der Kullerball auf des Gegners Tor, nein der stramme Schuß und umgesetzt hatte er das auch, 2:3 aus Sicht der Borussia. Ein schönes Spiel ohne aufsteckende Gastgeber, unzählige Torchancen und in der 68. Minute dann die Entscheidung zu Gunsten der Einheit. Die beiden überragenden Spieler der heutigen Partie bringen das 4 Tor. Dennis setzt sich auf der rechten Spielfeldseite eindrucksvoll durch, passt herrlich und scharf in den Strafraum und Ahmad schießt scharf in des Gegners Tormitte zum 4:2 ein. Nun wurde es auch noch richtig spannend, denn von Aufgabe der Borussia konnte keine Rede sein, im Gegenteil, unserer Mannschaft wurde alles abverlangt und in der 74., also vorletzten Spielminute der Anschlusstreffer zum 3:4, Ball unter dem Arm zur Mittellinie und Einheitanstoß mit Ballverlust, Gegenangriff, drei Einheitspieler vernascht, in die Strafraummitte gedribbelt, 2 Meter vor Sebastian angekommen, Schuß in Richtung Torhälfte rechts und………….., daneben. Sebastians Abschlag vom Tor und……….Abpfiff, Jubel der Einheit, hängende Borussenköpfe, aber kein Grund dafür, denn die letztendlich glücklichere Mannschaft in einem Spiel das gut und gern 8:8 hätte ausgehern können, entschied das Spiel. Entscheidend war das Lernziel dieser Partie unter Wettbewerbsbedingungen, Spielpraxis, Erfahrungen sammeln und das Fazit: Es bleibt dabei, die Tugenden des Mannschaftssports sind in jedem Spiel abzurufen, anders geht es nicht. Dank für diese 77 Minuten von Holger und mir an:
Kai, Kevin, Tim, Gökmen, Marleen, Sebastian, Emilio, Leon, Paul, Ahmad, Alexander und dem „Spieler des Tages“ Dennis sowie den anwesenden Eltern und Angehörigen der Kinder Dank für ihre Unterstützung
Thomas
3. Spiel des VfB – Cup am 25.03.2012
VfB Einheit zu Pankow vs. VfB Fortuna Biesdorf 5:1 (3:1)
Im ersten Heimspiel unserer VfB Cuprunde ging es gegen meinen alten Heimatverein, in dem ich als 11 jähriger Fußballjunge mit dem Vereinssport begann. Damals gab es auch schon zwei D-Juniorenmannschaften und wir spielten selbstverständlich mal in der einen und mal in der anderen Mannschaft, das Ausbildungsziel war ähnlich dem Aktuellen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, der eine oder andere Spieler wanderte ab, ging zu Stern Kaulsdorf, zum Marzahner SV oder zur BSG Lichtenberg 47. Ich war auch nicht geblieben, wanderte zur damaligen BSG Motor Baumschulenweg und kam mit 16 wieder nach Biesdorf zurück. In der ersten Männer-Mannschaft hielt ich dann noch zwei Jahre durch, dann brach ich den Fußballsport ab, der Job ging vor und andere interessante Dinge kamen hinzu. Eine Erfahrung konnte ich aber bis in spätere Fußballzeiten mitnehmen, egal wo ich spielte, ich musste vieles wegstecken und mich immer wieder neu motivieren und in den Spielerkader arbeiten, auch mit Hilfe und Unterstützung meiner Eltern.
In verschiedenen Mannschaften zu spielen ist schwierig aber wichtig auch aus sozialer Sicht und genau da galt es in der letzten Woche anzusetzen. Die Zusammenführung von Spielern die nicht immer miteinander trainieren, die aber als Jahrgang 2000 in einem interessanten Testspiel als Mannschaft auf dem Platz zueinanderfinden sollten. Es kamen alle 12 Spieler und obwohl es bislang unterschiedliche Spielauffassungen gab, um es vorweg zu nehmen, es hat im großen und ganzen keine gravierenden Probleme gegeben. Die Konzeptionen in den Mannschaften sind übergreifend und auch aus der Erfahrung der Hinrunde heraus stimmig. Da hatten Pitt, Simon, Arne, Anton, Saner (als 2001- Spieler) Martin und Dennis Bieck sowie Ricardo als und darüber können wir uns nur freuen jetzt in der D1 spielender junger Bursche in einigen Spielen nahtlos in ein anderes Team gefunden. Daran wird auch zukünftig und perspektivisch im Trainer-/ Betreuerstab zusammengearbeitet, denn u.a. in der 1.Mannschaft eines Jahrgangs aufzulaufen ist das Ziel und Veränderungen in einer Mannschaft absolut normal und gut für alle Spieler. Es standen heute Giovanni und Georg jeweils eine Spielhälfte im Tor, beide lösten ihre Aufgabe sehr gut, spielten mit, rückten nach bzw. auf und konnten auch als Feldspieler ihre Aufgabe ausgezeichnet lösen. In der Abwehr der wie von ihm gewohnt, absolut zuverlässige und stets mit Übersicht agierende Dennis Bieck, ein leicht übermotivierter Arne, auch das ist bekannt, der egal ob als Abwehr-/ Mittel oder Angriffsspieler hervorragend mitspielte. Auch als zentraler Mittelfeldspieler hatte er Verantwortung und Spaß. Es sollte nach Möglichkeit in Absprache der Spieler auf dem Feld Positionswechsel geben und das klappte bei Kevin und Simon hervorragend. Max Grunwald (der zweite Max war entschuldigt) und Tobias sowie Kai, Tim und Lukas im Mittelfeld spielten hochmotiviert und es war eine Freude mitanzusehen, wie der Ball in den Reihen der Einheit aus Pankow blieb und schön über die Außenpositionen die gesamt Spielfeldbreite genutzt wurde. Wer mich kennt weiß, das Ruhe und erhöhter Geräuschpegel zu meinem Wesen als Trainer gehören, das verkörpert Leidenschaft und Motivation, Spaß an der Ausbildung und auch zur Herausnahme eines Spielers gehört Erklärung, Korrektur und Lobgesang durch den Trainer oder Betreuer. Gökmen-Ali, ein sehr motivierter Neuzugang von Wacker Alemannia hat schnell in den Kader der D-Junioren gefunden und gab sich auch heute wieder große Mühe, seine Herausnahme fand auch genau aus diesen Gründen statt und mit dem erneuten Auflaufen kam die spielerische Wende bei dem Jungen. Die Fortunen aus Biesdorf mussten unter der Absage von einigen Spielern leiden und es galt für die Jungs auf ungewohntem Naturrasen, aber auf eigenem Wunsch nach meinem Angebot (dafür auch noch mal auf diesem Weg unser Dank an den Jugendleiter) ohne Wechselspieler auszukommen. Ein Lob von mir an dieser Stelle, denn die Jungs steckten nie auf und hatten ihre Chancen sowie in der ersten Hälfte auch ein spielerisches Gleichgewicht. In der 18.Minute dann allerdings nach Paßfolgen über rechts die Flanke von Kai auf Tobias und die Pankower Führung, bis zur 20. Minute, als mangelnder Einsatz auf unserer rechten Spielfeldseite zum Biesdorfer Ausgleich führte. Es wird einem halt nichts geschenkt auf dem Platz. Dann kam Georg ins Spiel und gab unserer rechten Spielseite mehr Impulse. Sein schöner Paß auf Simon und dessen zweiter Schuß saß, 2:1 und kurz darauf Max auf Simon, das 3:1, der Halbzeitstand.
In der zweiten Spielhälfte verflachte die Partie zunächst und das war auch verständlich. Viele Positions- und Spielerwechsel sollten Lernziel des heutigen Spiels sein und das haben alle Spieler erreicht. Max auf einer ungewohnten halblinken Position kam in der 51. Minute an den Ball, Finte links/ rechts, Torschuß und das 4:1, sehr gut gemacht. Eine Minute später der Neunmeterpfiff von Holger (ausgezeichnet gepfiffen, Übersicht, Spielsituationen erklärend und mit Fachwissen) mit Wiederholung und zweimaligem Nachschuß, alles ohne Biesdorfer Torerfolg, Klasse Georg. Und im Gegenzug über links, der jetzt im linken Angriff spielende Arne nach herrlichem Konter über Lukas und Max und seinem unwiderstehlichen Sprint über 30 Meter sowie hartem Schuß in die lange Ecke, der Torerfolg Nummer 5 und der 5:1 Endstand.
Unseren Dank für diesen schönen Fußballmittag an die sichtlich vor Freude strahlenden:
Georg, Giovanni, Dennis, Arne, Max, Lukas, Kai, Kevin, Tobias, Tim, Simon und Gökmen
und auch weiter teu, teu, teu dem anwesenden Pitt. Den anwesenden Eltern und Angehörigen der Kinder Dank für ihre Unterstützung
Thomas
15.Spieltag am 24.03.2012
FV Blau-Weiss Spandau 03 vs. VfB Einheit zu Pankow 1:3 (0:2)
Das war was, an diesem herrlichen Sonnentag unweit von Spandaus Altstadt. Nicht nur das erwartet schwere Rückspiel beim Tabellenzweiten lag vor der Mannschaft sondern auch eine erneut in Folge von einigen Spielerausfällen umgestellte Mannschaft. Und genau das zeichnet unseren D-Juniorenkader aus, Ausbildung aller Kinder in Bezug auf Fähigkeiten als Einzelspieler mit dem Ziel in einer Mannschaft die erforderlichen Aufgaben umzusetzen. Positionen werden getauscht, Aufgaben ändern sich und Verantwortungen auf möglichst alle Schultern verteilt. Auch Betreuer und Trainer arbeiten dabei Mannschaftsübergreifend und zielgerichtet an diesem Konzept mit u.a. genau diesem sehr erfreulichen Ergebnis. Heute stand Sebastian im Tor und er hat seine Aufgabe wieder hervorragend erfüllt, spielte mit, rückte in der Vorwärtsbewegung nach, verengte damit die Räume und ging konsequent dazwischen. Da waren mit Ahmad und Anton zwei überragende Abwehrspieler, da war ein zentral vor der Abwehr überragend spielender Can-Felix und da waren mit Bela und Dennis Bebernitz zwei hervorragend spielende defensive Mittelfeldspieler. Großes Lob auch an unsere offensiv orientierten Spieler Ricardo Bebernitz, Alexander, Emilio und Paul. Holger stellte die Mannschaft hervorragend ein und die Jungs begannen aus einer defensiven Grundeinstellung gegen irritierte Gastgeber mit dem Ziel über unsere schnellen Außenspieler die Konterangriffe durchzuführen. Ohne größere Torchancen gingen die ersten 13 Minuten rasant schnell vorbei und die Spandauer wurden aggressiver, hatten sie scheinbar mit so viel Gegenwehr nicht gerechnet. In der 14.Minute dann eine herrliche Angriffsaktion über rechts, Dennis doppelt mit Ricardo, Ricardo am 9m Punkt und es stand 1:0 aus Pankowsicht und das gefiel den Spandauern überhaupt nicht. Über die vielen kleinen unschönen Szenen hat der Spandauer Trainer seiner Mannschaft nach Spielschluß noch auf dem Spielfeld erläutert, das es nichts auf dem Sportplatz zu suchen hat, was da stattfand, Danke dafür von mir, denn es lag nicht am Schiedsrichter, denn der hätte auch abbrechen können, tat es aber nicht und steckte viele Dinge im Sinne des Spiels und der Kinder weg. Unsere Jungs ließen sich nicht vom Weg abbringen, kämpften, unterstützten sich auf dem Feld und steckten einiges ein aber auch weg. Besonders schwer hatte es Can-Felix, aber der Junge setzte sich nicht nur körperlich durch, nein seine technischen Fähigkeiten waren im Spiel 1 gegen 1 bzw. 2 die Antwort auf die eine oder andere Nicklichkeit. Unser Spiel lief ruhig und konsequent weiter, dennoch konnte nicht alles vom Pankower Tor ferngehalten werden, nicht umsonst standen die Spandauer auf dem zweiten Tabellenplatz. Ihre Chance kam dann in der 23. Minute konnte aber aus Nahdistanz nicht genutzt werden. Es ging nun hin und her und in Minute 26 eingeleitet zentral durch Can-Felix der Konter zum 2:0, erst nach Dennis Fehlpaß und dessen starker Zweikampf mit Ballgewinn, dann die 25 Meterflanke auf Bela und dieser in Manier eines großen und abgeklärten Sportlers aus der Luft zur absolut verdienten Führung und zufriedenem Gang in die Kabine.
Natürlich war der Mannschaft klar, das da noch was kommen wird von den Spandauern, das Hinspiel hatten wir auch 2:0 geführt und es endete 2:8. Die Mannschaft war gewarnt, hing aber zunächst einmal gegen die Jahrgang 1999 Truppe der Spandauer etwas durch und kassierte das 1:2 in der 40. Minute. Es wurde spannend und Glück für die Jungs, das uns in der 42.Minute die Torlatte half, wer weiß …….. Aber so ist der Fußballsport und ganz große Klasse und Riesenlob für die ganze Mannschaft für die dann folgenden 19 Minuten. Kampf, Leidenschaft und gegen giftige zum Teil verbale Attacken immun, erspielten sie sich ihre Chancen und in der 46. Minute dann der „FC Bebernitz“ über rechts, doppelter Doppelpaß, Dennis erhält die Flanke von Ricardo und der kleine junge Mann springt höher als die langen Abwehrspieler der Spandauer und köpft zum 3:1 ein. Der Spandauer Torhüter musste den Ball, an dem er dran war über die Linie trudeln lassen. Es wurde hektisch auf dem Spielfeld aber unser Zweikampfverhalten war der Garant für diesen Erfolg und das machte nicht nur den Kindern Spaß, Eltern, Angehörige, Betreuer und der Schiedsrichter waren voller Freude und nach kurzer Feierstimmung und Duschgang ging es zum Eisstand. Weiter so Jungs und nochmals meinen Dank für diese Leistung.
14.Spieltag am 17.03.2012
VfB Einheit zu Pankow vs. SV Buchholz 4:2 ( 2:1 )
Das erste Heimspiel an einem herrlichen Samstagmorgen auf dem Naturrasenplatz Am Ehrenmal und mit dem SV Buchholz der nächste schwere Gegner. Alles war vorab gesagt, alles lag an der Mannschaft selbst, denn der schwer erkämpfte Erfolg vom vergangenen Wochenende sollte Motivation genug für die Spieler sein. Und auch heute galt es nur über die kämpferische Einstellung ins Spiel zu finden und die schwierigen Platzbedingungen wegzustecken (Naturrasenhügellandschaft dank sehr fleißiger Tauwürmer und zum ersten mal auf einer kompletten Spielhäfte und damit noch größeres Terrain für die Mannschaft). Aber mit Beginn des Spiels war die Buchhorster Mannschaft (ohne Wechselspieler angetreten) aggressiv, schneller am Ball und unsere Abwehr noch nicht so richtig auf dem Spielfeld. Es war einiges Glück im Spiel und Sebastian in unserem Tor (wieder sehr zuverlässig und nach Aufforderung auch mitspielend) hatte erste ernstzunehmende Situationen zu bewältigen. Nach einer Viertelstunde dann erste ansehnliche Kombinationen, in der Regel durch den wieder sehr fleißigen aber in aussichtsreichsten Aktionen zu überhastet abschließenden Dennis und in der 17.Minute Einheitsgewurschtel im gegnerischen Strafraum, Giovanni`s Zweitschuß brachte dann die 1:0 Führung. Es kam aber (noch) keine Sicherheit ins Spiel und der SVB hielt dagegen, ohne zum Torerfolg zu kommen. In der 22.Minute dann wieder Dennis zentral in des Gegners Hälfte, Paß auf Giovanni, dessen Schuß landet zur 2:0 Führung im Netz. In dieser kämpferischen Partie war aber noch gar nichts entschieden, bei unserer Mannschaft ging die spielerische Linie wieder verloren und die logische Konsequenz war eine wieder durch das 1:2 nach Eckball und Abwehrfehler (den daraus resultierenden Torschuß konnte Sebastian nicht festhalten) erstarkter Gegner.
Nach dem Halbzeitpausenplausch stellte Holger um und mit Ahmad kam der „Spieler des Tages“ in die linke Abwehr, Alexander auf der rechten Abwehrseite war nun auch voll bei der Sache und Ricardo sowie Paul hatten erste 110 %ige Torchancen, leider ohne zählbaren Erfolg. Dann kam die bittere 36.Minute aus Sicht der Buchholzer, Dennis schießt auf das gegnerische Tor, die Hand des Buchholzer Spielers war nicht am Körper und so wurde der Ball unabsichtlich, aber in seiner Auswirkung richtungsändernd beeinflusst. Der Spieler war ehrlich, der Assistenztrainer der Buchholzer gab auch sein Ja zum folgenden Neunmeter. Dennis läuft an und trifft knapp zum 3:1. Nun schien alles gelaufen, die Buchholzer Kräfte schwanden und Angriff auf Angriff, immer wieder über Ricardo und Dennis folgten. In der 42. Minute dann Alexanders Traumpaß entlang der Seitenauslinie und eine doppelte Doppelpaßaktion Dennis/ Ricardo, Flanke Ricardo und ……4:1 durch Dennis, Klasse gemacht.
Garant des erfolgreichen Spiels am heutigen Tage waren unsere beiden Abwehrspieler, die auch körperbetonter spielten und das ist eben mitentscheidend auf dem Spielfeld, nur die Anwesenheit allein reicht nicht. Das Spiel schien gelaufen, im Kopf der Pankower jedenfalls, und Holger rief noch ins Geschehen, es sei noch nicht zu Ende, das Spiel. Richtig, denn in der 55. Minute dann alte aber bekannte Probleme, der Ball kommt immer wieder vor des Gegners Fuß, eben alles zu kopflos und es klingelte hinter Sebastian, tja nur noch 4:2 und 5 Minuten Restspielzeit. Danke Sebastian für die folgenden Glanzparaden und dennoch, ein unterschätzter hoher Ball auf unsere Torlatte, Riesenglück. Wer weiß, wenn das Ding dringewesen wäre, aber war halt nicht. Nach Anzahl der Torchancen und Spielanteile ein absolut verdienter Arbeitserfolg durch unsere Truppe an diesem frühen Samstagmorgen, der dritte Tabellenplatz war auch (Teutonia hat ein Spiel weniger) erreicht und auch dafür meinen Glückwunsch an folgende Spieler:
Marleen-Chantal, Kai, Kevin, Tim, Sebastian, Ahmad, Dennis, Ricardo, Paul, Alexander und Giovanni und wieder ein Dank den die Mannschaft anfeuernden Eltern.
13.Spieltag am 11.03.2012
SV Blau-Weiß Berolina Mitte vs. VfB Einheit zu Pankow 3:4 ( 2:0 )
Adrenalin Pur an der kleinen Hamburgerstrasse in Mitte bei herrlichem Fußballspielwetter. Ich durfte als Schiedsrichter im Epizentrum des Geschehens fungieren. Nach einer sehr durchwachsenen und lehrreichen Vorbereitung auf die nun endlich beginnende Rückrunde kam es zum ersten von 8 schweren Rückrundenspielen. 11 gesunde Spieler und um es vorweg zu nehmen einem ausgezeichneten Torhüter in unseren Reihen. Ruhe ausstrahlend, mit der Mannschaft aufrückend und Klasse Paraden, von mir die Höchstnote und weiter so. Wir gaben der Mannschaft heute auf den Weg, offensiv, aggressiv aber fair, sogenanntes Pressing zu spielen und das klappte in den ersten 15 Minuten des Spiels ganz hervorragend, die Blau-Weiß Mannschaft war überrrascht und konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte spielen. Aber es fiel kein Tor für uns, Gelegenheiten wurden erspielt, doch Fernschüsse waren nicht das richtige Mittel um den Torhüter des Gastgebers zu überwinden. Der letzte möglich gewesene finale Paß fehlte und so kommt es wie gewohnt zu Konterangriffen des Gegners und der 1:0 Führung, unverdient, aber die Konsequenz, uns fehlt halt das Glück oder die Mentalität, vor dem Tor den positiven Abschluß zu finden. Schon im Hinspiel lagen wir gegen diese und das war uns auch bekannt, geschickt aus der Abwehr spielenden Mannschaft zurück, also kein Grund nervös zu werden. Anstoß, Druck erhöhen und dann wird der Ausgleich nur eine Frage der Zeit sein. Dann die 23. Minute, Abstoß von Sebastian wie vor Spielbeginn erklärt und ein Riesenbock von Tobias, Bingo 2:0, nach herrlichem Schuß ins lange Eck und unhaltbar. Wird es nun kommen wie bislang in den letzten Spielen oder geht da noch was. Erst ein Lattenhüpfer und Glück für Berolina Mitte, dann der Konter, unser leeres Tor, gegnerischem Torschuß und …., nein nicht das 0:3, sondern der Ball geht ins Toraus, das Glück war auf unserer Seite und es ging für 10 Minuten in die Kabine, für die Mannschaft und für Holger.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten sich die 8 auflaufenden Pankower viel vorgenommen und fanden über den Kampf ins Spiel zurück. Großchancen zum Anschlußtor waren da, aber und bitter für die Mannschaft der Gegenangriff in der 35. Minute und das 0:3, die Mannschaftschien geschlagen, aber dann. Trotzreaktion oder jetzt erste recht, Holger wurde langsam heiser, dann kam Ricardo zum finalen Torschuß und es stand 1:3, Ehrentreffer oder mehr. Es lag was in der Luft und das merkte Berolinas Trainer, der die Berolinen aufwecken wollte, denn Schluß ist, wenn der Schiri pfeifft. Die Pankower ackerten und es folgte die 37.Minute. Eine herrliche Paßfolge über rechts, Dennis flankt in den Rücken der gegnerischen Abwehr und Kevin stand goldrichtig, Ballannahme, Kopf hoch und strammer Schuß gegen die Laufrichtung von Drei plus Torhüter des Gegners , holla, das 2:3. Und nun ging es hin und her, Berolina wollte die Entscheidung, wir konterten, da war er, der FC Bebernitz, Doppelpaß, langer Paß, Querpaß, Schuß ins lange Eck und 3:3, Wahnsinn. Manchmal wäre es in solchen Spielen schöner an der Linie zu stehen, denn Jubel als Schiedsrichter wäre unfair. Was war dalos in den Pankower Köpfen, Pankows Eltern voller Euphorie und dann Holger fast mit Wechselfehler, aber völlig nachvollziehbar. Noch 5 Minuten Spielzeit und die erste davon war noch gar nicht vorbei, da ruft Ricardo zu Dennis, spiel lang, das passiert auch, der Ball 11 Meter vor dem gegnerischen Tor auftippend, der Torhüter fast dran, aber Ricardo schneller und per Kopf über den Keeper zum, jaaaaaaaaaa 4:3, was so alles für Geschichten geschrieben werden und das predigen wir schon mehrere Monate, Kampf und Leidenschaft, das ist das Grundgerüst für den Spaß am Fußballspiel, das haben die heutigen 11 Spieler getan und sicherlich erkannt, das nur so der Lohn der Quälerei zum Erfolg führt. Und das macht Spaß, weiter so und schon nächsten Samstag gegen den SV Buchholz geht’s wieder an die Substanz eines jeden, der dabeisein wird.
Holger und ich bedanken uns für diesen Sonntagmittag bei:
Marleen-Chantal, Kai, Kevin, Tim, Tobias, Sebastian, Ahmad, Dennis, Ricardo, Paul, Emilio und den die Mannschaft anfeuernden Eltern
Testspiel am 04.03.2012
VfB Einheit zu Pankow D3 vs. Einheit zu Pankow E3 5:2 (1:0, 1:2, 3:0)
In unserem letzten Testspiel vor dem Punktspiel-Rückrundenstart ging es nach vielen schweren Spielen um die Überwindung der eigenen Verunsicherung, entstanden durch
herbe und hohe Niederlagen. Das ist nicht nur bei uns so, sondern auch in sehr vielen anderen Mannschaften in verschiedensten Vereinen. Das gehört zum Erfahrungsschatz eines Jugendlichen, bei mir hießen die starken Gegner in diesem Alter BSG Turbine Gaswerke, BSG Rotation Berlin, BSG Luftfahrt oder Tiefbau Berlin und immer ging es nach teilweise langen Anfahrten mit Bus oder Bahn mit reichlich Gegentoren im Gepäck nach Hause und nicht immer mit der Erkenntnis, das Fußball zu spielen mit Spaß verbunden ist. Ein Jahr später wurde ich mit meiner damaligen Mannschaft, der BSG Motor Marzahn ungeschlagener Staffelsieger. Also, es kommen auch wieder andere Tage auch wenn die gleichen Tugenden auf dem Feld bleiben, Einsatz-und Laufbereitschaft, mannschaftsdienliches Engagement und Spieldisziplin.
Mit unserem heutigen Gegner sollte es in 2x 20 Minuten auf E-Junioren –sowie 20 Minuten auf D-Juniorenfeld erstens um die Zurückfindung des Selbstvertrauens und der Spielkultur sowie zweitens einer weiteren Standortbestimmung für alle beteiligten Spieler gehen. In der Formation 1 zu 6 hatten wir es letzte Woche gegen unsere E1 sehr schwer, heute war es gegen Marios hochmotivierte Mannschaft auch nicht leichter. Von Holger sehr gut eingestellt ging es bei unseren Jungs um Ballkontrolle, kontrolliertem Abspiel über mehrere Stationen und durch „Reden miteinander“ um die Zuordnung von Gegenspielern auf dem Feld. Ein Lob an die Mannschaft, dass in vielen Aktionen genau das umgesetzt wurde. Aber die E3- Junioren hielten sehr gut mit und erspielten sich ihre Torchancen in einem ersten ausgeglichenen Drittel. Dann kam es aus unserer eigenen Spielhälfte einen schön anzusehenden Konter und einem Torerfolg durch Tim, und der scheinbaren Erlösung und …………… der Drittelpause.
Zu Beginn des zweiten Drittels mehrere herausgespielte Chancen durch Tim, Paul und Max, aber ohne Torerfolg. Eine nicht aufsteckende gegnerische Mannschaft hatte dann über links eine gefährliche Situation geschaffen und das vielumjubelte 1:1 erzielt. Unsere D wurde nun wieder unsicherer und nach einem Aussetzer von Dennis im Tor stand es plötzlich 2:1 für Mario`s E. Kommen wir ins Spiel zurück ?, kaum darüber nachgedacht und Tim`s Paß zu Paul und es stand 2:2, Drittelabpfiff und E-Juniorenfeldendstand 2:2, Gratulation unserer Mannschaft, dass sie dagegenhielt und sportliche Anerkennung und Glückwunsch an Mario`s Team.
Im letzten Drittel auf D-Juniorenfeld schon mal die erste Überraschung für die E-Junioren, wie groß doch so ein Spielfeld ist und mit Aussicht auf eine sicherlich kommende Saison die erste Erkenntnis, das wird anstrengend. Und so wurde es dann auch, gut kämpfend, aber physisch stark belastet und da können unsere Jungs ein Lied von singen, schleichen sich dann Fehler ein und diese wurden dann unsererseits durch zweimal Gökmen-Ali, der vorab schon einmal aus zwanzig Meter Torentfernung seine Schußkraft –und Technik Aufblicken ließ (der Kracher ging gegen die Lattenunterkante) und durch Kevin, nach dessen Körpertäuschung zwei gegnerische Spieler auf dem falschen Fuß standen und Kevins starkes rechtes Bein den Ball aus 7 Metern hoch im Tor versenkte, bestraft und zum 5:2 führten. Es
gab noch zahlreiche Chancen, mehrere Pfostenschüsse und am Ende zufrieden Gesichter.
Lob auch der Schiesrichterin für ihre tadellose Leistung, der E3 nochmals Lob und Dank für diese faire Partie, dessen Trainer und Betreuer(in) eine angenehme mit viel Spaß und Freude verbundene Rückrunde und auf ein baldiges Wiedersehn.wünschen die am heutigen Tag anwesenden Spieler Dennis, Giovanni, Alexander, Paul, Gökmen, Tim, Tobias, Maximilian, Kevin und Kai
Holger und Thomas sowie die heute spielfreien D3-Junioren

Testspiel am 03.03.2012
Nordberliner SC vs. VfB Einheit zu Pankow 14:1 (6:0)
Aua, Aua sagt der Trainer und Schiedsrichter an diesem herrlichen Sonnentag im idyllischen Heiligensee gegen eine sehr starke 4.D und 14…….tja, jetzt könnte ich die Textpassagen „siehe Spielbericht“ vom 29.02.2012 1:1 übernehmen, aber das geht dann doch nicht, denn heute spielte bis auf Neueinsteiger Gökmen-Ali die erste Sieben. Das Ergebnis sagt es aus, in dieser schwierigen Partie ohne Wechsler , da ein Spieler nicht erschien und Justins Zehoperation den Zehnerkader schrumpfen ließ. Die zweite Mannschaftshälfte ist einen Tag später gegen unsere 3.E dran und beendet die Testspielserie.
Es war natürlich schwer für die Mannschaft und anfangs sah alles recht ordentlich aus. Aber dann katastrophale Fehler in Serie und ein schneller 0:4 Rückstand. Es war und das hatte ich vor dem Anpfiff nochmals erläutert nur mit Einsatzwillen und kämpferischer Einstellung etwas auf dem Spielfeld erreicht werden. Ich habe und das geht als Schiedsrichter nur in Testspielen und Absprache mit dem Heimtrainer in der ersten Spielhälfte versucht Spielsituationen zu analysieren.
Bis bei den Spielern ankam, das ein Anstoß nach vorn zu erfolgen hat dauerte es bis zum Anstoß Nummer 11. Unser erster Torschuß folgte kurz darauf, in der 49. Minute und kurz danach auch Alexanders Tor um die Ehre der Mannschaft zu retten. Einige wenige Paßfolgen in der zweiten Spielhälfte reichen nicht aus, aber auch positives gab es dann gegen Ende des Spiels, dass sie nun dagegenhielten. Das Verhalten bei Eckstößen klappte dann auch recht gut, wir konnten für Gefährlichkeit in des Gegners Strafraum sorgen. Jetzt muß nur noch die Bereitschaft folgen, den Kopf hinzuhalten. Natürlich war ich enttäuscht, denn trotz Erklärungen, das Bein, der Körper oder der Kopf des Gegners war fast immer einen Tick schneller und das macht leider den Unterschied, zur Zeit. Ich hatte den Spielern untersagt, heute die nächste zweistellige Klatsche einzufahren, falls es falsch bei Giovanni, Tim, Gökmen-Ali, Ahmad, Dennis, Emilio Alexander und Marleen ankam, zweistellig könnte und da nehme ich heute mal unsere Politiker zu Hilfe 20:1 heißen, bedeutet Ziel erreicht, obwohl es auch in der Tat 20: 3 hätte ausgehen können. Diese momentane Situation kennen wir aus anderen Tagen und da kommen die Spieler auch bestimmt wieder raus. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Thomas

Testspiel am 29.02.2012
FSV Berolina Stralau vs. VfB Einheit zu Pankow 10:2 (5:0)
Es ging in dieser weiteren Trainingseinheit in Testspielform um das spielerische Element und um das Üben 1 vs. 1 unter Wettkampfbedingungen. Natürlich ist es schwierig unter der Woche im Großstadtverkehr von Pankow nach Friedrichshain zu kommen, dann, kaum erschienen schon den Platz betreten zu müssen, wo 14 Spieler des FSV Berolina, bereits erwärmt und hochmotiviert, auf eine den Schultag noch gar nicht abgeschüttelte Pankower Einheit warten.
Aber erstes Lob vorab, 12 Spieler sind erschienen und sie sollten allesamt ihre Spielanteile erhalten. Mit Tim stand ein Feldspieler in unserem Tor (unserem Gastgeber ging es genauso) der seine Sache nach anfänglichen Aussetzern sehr gut machte, das gleiche galt in Halbzeit 2 für den dann im Tor stehenden Ahmad. Hinzu bekamen es Maximilian, Kevin, Gökmen-Ali, Alexander, Marleen, Paul und Dennis von Spielbeginn an und später dann Kai, Lukas und Niklas mit einem aggressiv aber sehr fair auftretenden Gegner zu tun und so muß es auch sein. Wie bereits am schmerzhaften Samstag zuvor (kein Kommentar mehr) waren wir nicht so zwingend bemüht den Tick schneller am Ball zu sein und genau darum geht es auf dem Spielfeld. Das erreicht man durch Laufbereitschaft und das strengt an, das erreicht man auch durch Einsatz was ebenfalls anstrengend ist. Leider gaben viele Fehlpässe, vermeidbare Ballverluste (auch kurze Pässe kamen auf sehr nassem Kunstrasen zu selten an), keine Entlastung und die logische Konsequenz waren die ersten 5 Gegentore. Aber das war sichtbar für die Spieler unwichtig, keine Kraft um dagegenzuhalten und mit Dennis allein geht’s dann auch nicht. Der Beginn des Spiels war schlecht und die Halbzeit brachte eine kurze, aber für die Spieler zu kurze Pause.
Ich „bat“ dann darum mehr Ehrgeiz zu entwickeln und ließ verlauten, das es mich doch freuen würde (Augenzwinkern), wenn es nicht zweistellig ausgehen würde, doch Schiedsrichter und unsere Einheit hatten etwas dagegen, trotz Berolina Stralaus nun dritter Garnitur und einigen guten lobenswerten Aktionen von unser Mannschaft, belohnt mit zwei Toren von Dennis und dem 2:9 kurz vor Spielende. Der Ball war wie ein Bumerang, immer wieder ging es auf Ahmads Kasten und trotz nun auf einmal mehr Einsatzwillen, auch eine Parallele zum letzten Spiel, die Kuller schlug noch mal ein. Doch noch zweistellig und damit zum 2:10 und der Erkenntnis, dass sich noch viel an der inneren Einstellung zum Wettkampfverhalten des Großteils der heute anwesenden ändern muß, um den Spaß nicht zu verlieren. Samstag und Sonntag geht’s weiter, auch wieder gegen starke Gegner und am nächsten Wochenende geht’s wieder mit dem Punktspielbetrieb los, auch gegen einen starken und hochmotivierten Gegner aus Mitte. Der Knoten wird noch platzen Leute, da bin ich mir sicher.
Thomas
Testspiel am 25.02.2012
VfB Einheit zu Pankow D3 vs. Einheit zu Pankow E1 0:16 (0:7, 0:3, 0:6)
Peinliche Blamage im zweiten Testspiel
Drei Spieler unserer D3 konnten nicht zum Spiel erscheinen, mit 14 gesunden Spielern sowie Dennis in der D1 und Giovanni als Fan seiner Mannschaft auf dem Sportplatz ging es heute in einem Vereinsinternen Testspiel gegen die starke E1. In Erinnerung hatten die meisten unserer Spieler noch das letzte Debakel gegen die Jungs von Matthias und Stephan, es galt also zu zeigen was in unserer D3 steckt. In den ersten beiden Dritteln ging es auf E-Juniorenfeld jeweils 20 Minuten 1 zu 6, im letzten Drittel auf D-Juniorenfeld 1 zu 7 und 25 Minuten Spielzeit um eine weitere Standortbestimmung jedes anwesenden Spielers. Was dann mit Holgers Anpfiff folgte kann ich heute noch nicht fassen, gehört aber zum Erfahrungsschatz eines Betreuers bzw. Trainers und auch unser Fan, der Giovanni staunte nicht schlecht. Unsere erste D3 stolperte über den Kunstrasen, war immer mindestens einen Schritt langsamer als die Spieler Jahrgang 2001. Falsche Einwürfe, falsches Stellungsspiel, falsche Zuordnung der gegnerischen Spieler, Angst vor Körperkontakt, Kopfeinziehen nach Eckball des Gegners, es waren 7 Spieler auf dem Feld und alle scheinbar mit null Bock. Nach 10 Minuten unsere zweite Garnitur und sie hatten auf dem Aufwärmfeld bereits mit möglichst wenig Aufwand auf ihren Einsatz gewartet, der Schreck des Blockwechsels folgte und wenigstens der eine oder andere Einsatz war zu erkennen. Drittelpause, Spielstand 0:7 und ein Betreuer mit ernsten Worten an die Mannschaft, aber diese kamen scheinbar nicht an.
Zweites Drittel und es muß auch mal in dieser Härte gesagt werden, Fußball spielte nur eine Mannschaft, kämpfen ebenfalls nur eine E1, die D3 und das wiederhole ich gern noch mal, hatte zum einen das Wort Mannschaft nicht verdient, denn davon war nicht einmal ansatzweise etwas zu erkennen, noch hatte das Wildwuchswiesengeknödel meiner drei Enkelkinder heute Vormittag mehr Ästhetik als das Kunstrasengewurschtel der 14 am Samstag anwesenden, wobei was der Begriff physisch anwesend betraf, auch da Zweifel meinerseits bestanden. So war Holger als Schiri am härtesten gestraft, da er sich das ganze Elend auch noch aus nächster Nähe anschaun musste. Eigentlich wollte er das Spiel früher abpfeifen, da die sportliche und spielerische Überlegenheit der E1 und dafür nochmals meinen Glückwunsch, an sein und mein Gemüt gingen. Das wollten wir dann der E1 nicht antun, es war im letzten Drittel auf D-Juniorenfeld sogar eine Weile ein E1 Spieler weniger auf dem Feld und auch das fiel nicht weiter auf, im Gegenteil, das 11:0 in Unterzahl, und weitere schön herausgespielte 5 Treffer zum absolut verdienten 16:0, und die Jungs hatten Spaß.
Alles was dieser D3 zu sagen war folgte vor und das war von mir auch so gewollt vor den anwesenden Eltern und die zweite Standortbestimmung konnte abgeschlossen werden. Wie zum Saisonbeginn von mir bereits angedeutet und in der in Kürze folgenden Elternversammlung nochmals klar dargestellt wird, wird es nach Entwicklungsstand jedes Spielers eine Entscheidung geben und diese wird teilweise wehtun, aber lieber und dafür ist der Trainer bekannt die Wahrheit als die Vortäuschung falscher Tatsachen. Das Spiel der E1 hat aber auch gezeigt und das war auch eines der Zielstellungen des heutigen Vormittags, dass aus meiner Sicht zwei Spieler mit Beginn der nächsten Saison ihren Platz in der D1 gefunden haben müßten, das kann den Matthias nur freuen, auch wenn es persönliche schmerzt einen Spieler abgeben zu müssen, da es für jeden Trainer das Ergebnis seiner Ausbildungsmethodik ist und in angenehmer Erinnerung bleibt. Wir, als D3- Betreuer und Trainer freuen uns heute noch über den gelungenen Einstieg von Anton, Dennis, Martin, Arne, Pitt (weiter gute Genesung wünscht die D3) und Can ( auch wenn nicht mehr beim VfB spielend), aktuell über Ricardos Aufnahme in der D1 und da wird es weitere Veränderungen geben. Einen Dank an unseren D1-Kandidaten Emilio, der obwohl zu einer Geburtstagsfeier eingeladen seine Mannschaft unterstützen wollte.
Thomas
Testspiel der D3-Junioren am 18.02.2012
VfB Einheit zu Pankow vs SG Rotation Prenzlauer Berg 6:3 (3:1, 1:1; 2:1)
Noch am letzten Sonntag in der Halle beim SV Berolina Stralau aktiv, dann am Tag danach Spaßtraining auf schneeebedecktem Kunstrasen und in der Hoffnung den Winter damit vertrieben zu haben (scheint geklappt zu haben) ging es heute gegen einen sehr fairen Gegner aus Prenzlauer Berg im ersten von 4 Vorbereitungsspielen um die aus meiner Sicht schwere und damit für die Spieler genau richtige Aufgabe, sich auf die Rückrunde mit dem ersten schweren Heimspiel gegen den SV Buchholz vorzubereiten. Für diese Rückrunde bleibt die Ausbildung der Spieler absolut im Vordergrund und wer weiß, es könnte für einige Spieler noch in Richtung D2 gehen. An Betreuer und Trainer soll es nicht liegen, im Gegenteil es wäre uns eine Freude, denn das ist eins unserer Ziele. Und wenn es mit Saisonende für keinen Spieler erreichbar wurde, es gibt bestimmt auch in der nächsten Saison eine 3.D.
Zum heutigen Testspiel über 3x 25 Minuten muß bemerkt werden, dass es ohne 8 (Giovanni, Sebastian, Marleen, Paul, Mert, Justin, Lukas und Maximilian), aber dank des 19 Spielerkaders mit 11 (Ahmad, Tim, Emilio, Alexander, Leon, Dennis, Tobias, Kai, Kevin, Niklas und Gökmen) zu einem Testspiel kam. Der Kevin verletzte sich kurz nach seinem Einsatz (gute Besserung) und somit waren es noch 10 Spieler. Im Tor sollten mit Ahmad, Tim und Emilio pro Drittel Spieler stehen, die sich das zutrauen und die dazu bereit waren.
In den ersten 10 Minuten ging bei unseren Jungs nicht viel zusammen, aber das ist nach so einer Spielpause, Hallentraining etc. völlig normal. Es galt Kunstrasen, Ball und Spielfeld neu kennenzulernen und ab der 11.Minute klappte das auch ganz ordentlich. Aus unserem halbrechten Mittelfeld kam der Ball zu Tim, dieser weiter nach rechts auf Emilio, kurze Drehung und Emilio mit links zum Führungstor. Unser Gegner war zwar kombinationssichererer aber vor unserem Tor (noch) ungefährlich. Wir taten uns besonders mit der Zuordnung schwer, was in den nächsten Trainings-und Pflichtspieleinheiten aber korrigiert wird. Nach einem unserer Konter über den schnellen Emilio auf der rechten Seite konnten die Prenzl`berger nur zur (ersten) Ecke klären und das sollte eine Angelegenheit für Leon werden und um es vorwegzunehmen, sämtliche Ecken von Leon waren gut ausgeführt und mit Torchancen verbunden. Die erste kam auf den kurzen Pfosten zu Dennis und der Junge netzte zum 2:0 ein, brauchte aber den Nachschuß dafür, beim nächsten mal wird’s im ersten Anlauf klappen. 2 Minuten später wieder wie in der Entstehung zum Führungstor geschildert, Tim im Ballbesitz, Paß auf rechts zu Emilio und es stand 3:0, schön gespielt und auch nicht wie sonst typisch überhastet abgeschlossen. Die Gäste staunten nicht schlecht, hatten Anstoß und Ballverlust. Der anschließende Pankower Einwurf hatte unangenehme Folgen und auch das korrigieren wir auch in den nächsten 14 Tagen. Unnötige aneinandergereihte Fehler bis dann endlich der Ball im Pankower Netz zappelt, gut für das Spiel um nicht frustrierte Prenzl`berger in die Kabine zu schicken. Nach 5 Minuten Pause ging es u.a. mit unseren bisherigen Ergänzungsspielern in das zweite Drittel und sie kämpften um Anschluß. Prima und schön herausgespielt war nach gelungener Abwehr und Paß von Leon auf Kai, dieser nach links auf Alexander, der Junge am Gegner vorbei Richtung Torauslinie, Paß in des Gegners Abwehrrücken auf Tobias dessen 4:1. Sehr gut gespielt und den Konter konsequent abgeschlossen. Nach 35 Minuten schien die Partie gelaufen zu sein und in der 37.Minute galt es dann diese Annahme zurückzunehmen. Weitschuß, lässiger Versuch von Tim den Ball zu fausten, aber ups, über die Fäustchen schlug der Ball zum zweiten mal bei uns ein und der dritte Gegentreffer ließ auch nicht lang auf sich warten. Nervös, Fehlpässe ohne Ende und so leitet man des Spiels Wende ein und macht den Gegner stark, warum ? Na ja, die Kräfte schwanden ein wenig, doch die der Rotationer auch. In der 62. Minute dann der nächste Pankower Konter mit positivem Ende. Dennis halbrechts, an zwei Spielern vorbei, Torschuß, Rotations Torwart lässt prallen und diese zweite Chance lässt sich Dennis nicht nehmen, kühl und wie ein alter Hase, sein 19. Saisontreffer war erzielt, das 5:3 perfekt. Eine Minute später nach gegnerischem Anstoß wieder Ballbesitz durch Leon auf Tobias und dieser über rechts Tobias im gegnerischen Strafraum auf Tim und der Junge macht sein Tor und den 6:3 Endstand perfekt. Na bitte, einige Negativserien wurden beendet. Der Emilio schießt seine ersten Saisontore, und die Mannschaft kann ein Heimspiel gewinnen, der letzte Heimspielerfolg war im September 2011. Nun geht’s nächsten Samstag gegen unsere E2, eine weitere echte Herausforderung, hieß es gegen die E-Junioren in der letzten Begegnung noch 1:4.
Thomas

Finalrunde Nordostpokal am 22.01.2012
Mit einer fast kompletten Mannschaft ging es in der Arnouxstrasse nicht darum das Turnier zu gewinnen, nein es ging darum allen gesunden Spielern zu ermöglichen vor Eltern, Angehörigen und den vielen fleißigen Helfern die D3- zu repräsentieren. Wir wollten, egal wer uns zugelost wird mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln den ein oder anderen Gegner und das waren allesamt D1 Mannschaften mit ehrgeizigen Zielen ein wenig aus dem Konzept zu bringen. Letztendlich und da kann man vor dem Spiel oder bei Turnieren mit mehreren Spielzeiten reden was man will, auf dem Feld wird geantwortet. Die 14 Spieler plus einem noch erkälteten Kevin nahmen dann in der Kabine relativ gelassen zur Kenntnis, dass es gegen den SV Empor Berlin (war nach der Vorrundenniederlage gegen unsere D1 auch im Finale im 7m Schießen gegen unsere D1 unterlegen) und na klar unsere D1 (dem späteren Turniersieger) sowie dem SV Berliner Brauereien ging.
Spiel 1 begann um 15:00 Uhr gegen Empor und bis zur 8.Minute ging alles nach Plan, Empor war überlegen und wir hielten uns in unserer eigenen Hälfte auf um auf des Gegners Fehler zu warten. Schade das dann doch unser Fehler mit Folgen kam, Foul und 7m und 0:1. Danach ging es ruckizucki und mit dem 0:4 die Erkenntnis, das noch viel Lernpotenzial besteht.
Im zweiten Spiel ging es gegen unsere D1 und das Spiel hatte kaum begonnen, da war es schon entschieden, kurz gesagt eine Lehrvorführung mit dem 0:4 waren wir noch gut bedient.
Im letzten Vorrundenspiel ging es dann gegen die Brauer um Vorrundenplatz 3 und es sollte noch mal mit Ehrgeiz zur Sache gehen. Ohne Herausspielung größerer Chancen und naja einem Gegentor kurz vor Spielende mit vorausgegangenem Aussetzer in der eigenen Spielhälfte bedeutete das 0:1 dann Spiel um Platz 7 gegen den SV Pfefferwerk. Und auch hier hielten wir dagegen ohne selbst größere Akzente setzen zu können, aber auch hier stand am Ende das 0:1.
Kein Turniertor, kein Turnierpunkt, aber das Ziel war ja bereits erreicht, die Endrundenteilnahme. Alle Spieler trugen es mit Fassung und unterstützten unsere D1/blau und D1/weiß im weiteren Turnierverlauf, prima. In einem spannenden Halbfinale konnte unsere D1/blau den SV Blau Gelb mit 2:0 bezwingen und das abschließende Finale nach 0:1 Rückstand gegen Empor in einem spannenden 7m Schießen für sich entscheiden und als verdienter Turniersieger die Halle verlassen.
Glückwunsch von der 3.D eine gesunde Rückrunde und einem noch möglichen Aufstiegsplatz zum Saisonende.
Thomas

Vorrunde Nordostpokal am 18.12.2011
Als einzigtes D3-Juniorenteam und in einer, aber das war nebensächlich starken Gruppe hatten wir vor als Einheit aufzutreten und das vorweggenommen gelang der Mannschaft zu 100%. Es sollte mit einer Überraschung in der Kabine beginnen, den von Rico Moscardini (Giovannis Papa) gesponserten Trikotsatz nahmen die Spieler mit Klatschen und voller Freude in Empfang. Und es war allen Kindern klar, es können nur 12 Spieler ein Trikot anziehen, glücklicherweise konnten Kevin, Mert und Sebastian bereits am Samstag in der zweiten D2-Juniorenmannschaft alles geben. Es ging dann mit 12 Spielern zum Aufwärmen und ob auf dem Spielfeld, der Spielerbank oder auf der Tribüne, es war heute eine Freude diese Mannschaft zu betreuen. Eltern und Spieler feuerten die 5 Spieler an, die auf dem Feld alles gaben. Natürlich konnte nicht jeder voll auf seine Kosten kommen in Bezug auf Spielzeit, aber es war für alle schön dabeigewesen zu sein. Und im ersten Spiel hatten wir es mit dem BSV Heinersdorf zu tun. Alle Trainervorgaben wurden umgesetzt und nach zum teil sehr guten und ansehnlichen Kombinationen die verdiente 1:0 Führung und diese hielt bis zum Schluß. Prima und die Auswertung nach dem Spiel benötigte nicht viel Zeit, es war ein Anfang und bereits im zweiten Spiel ging es gegen die zum Teil sehr großen und spielstarken Blau-Gelb Spieler aus Weissensee und das war sehr schwer. Aber die Mannschaft hielt zusammen, feuerte sich an und das 0:1 war Nebensache, darauf waren die Spieler eingestellt. Im dritten Spiel ging es dann gegen Fortuna Pankow. Ein ansehnliches Spiel mit einem 1:1 am Ende. Etwas glücklich für unseren Gegner, der lange zurücklag, aber kurz vor dem Abpfiff doch noch das Spiel nach dem 1:1 für sich hätte entscheiden können. Giovanni konnte das verhindern. Im Spiel 4 gegen den Gruppenfavoriten SV Pfefferwerk hielten wir auch hervorragend mit und hatten am Ende viel Pech, es ging 0:1 aus und Einheits Spieler holten den Taschenrechner raus. Die Platznachbarn BSV Heinersdorf und Fortuna Pankow standen sich im letzten Spiel gegenüber und Fortuna brauchte einen 2 Torevorsprung, hatte auch viele Chancen um dieses Ziel zu erreichen, zu unserem Glück ging es 1:0 für die Fortunen aus und wir waren als Tabellendritter wie im Vorjahr als 3. Mannschaft in der Endrunde.
Danke Marleen, Giovanni, Paul, Dennis, Ricardo, Ahmad, Tim, Justin, Alexander, Tobias, Kai, Maximilian, Sebastian, Mert und Kevin für die Teilnahme.
Danke an die Eltern und Angehörigen für die Kuchenbereitstellung und auch für die Unterstützung von der Tribüne. Am 22.01.2012 geht es dann ab 14:30 Uhr an gleicher Stelle in zwei Endrundengruppen um den D-Junioren Nordostpokal. Folgende Mannschaften sind dabei: SV Empor Berlin, SV Berliner Brauereien, SV Blau-Gelb, SV Pfefferwerk, SV Concordia Wilhelmsruh, Einheit zu Pankow D1 blau, Einheit zu Pankow D1 weiß und uns.
Schöne Weihnachten, angenehme Feiertage bzw. Schulferien und einen schönen und
gesunden Jahreswechsel wünscht allen
Betreuer und Trainer
Thomas
11.Spieltag am 10.12.2011
VfB Einheit zu Pankow vs. SSC Teutonia Spandau 4:6 (0:4)
Unser letztes Punktspiel des Jahres sollte noch mal für alle D3 Spieler zu einer anstrengenden Angelegenheit werden. Leider (und das ist an anderer Stelle für die zweite D-Juniorensaison richtungsweisend) und das ist aus Betreuer-und Trainersicht enttäuschend ist das Krankenzimmer voll belegt und hinzu kamen noch Absagen und Verletzungen. Der 18 Spielerkader unserer D3 scheint also zu klein zu sein, da schielt man schon etwas neidisch auf andere D-Juniorenkader. Aber es gab heute auch und dafür auch nochmals auf diesem Wege ein Danke an Martin, Saner und Georg von der D2. Gegen Teutonia wollte die Mannschaft noch einmal zeigen, was in der Mannschaft an guten Tagen steckt. Um es vorweg zu nehmen, heute war davon leider und das war in letzter Zeit zu oft der Fall nur prozentual etwas davon zu sehen. Konnte in der Anfangsphase noch gut mit den teilweise hochgewachsenen Spandauern mitgehalten werden und auch die ein oder andere Torchance wurde erspielt, so kam es dennoch wieder so, wie es immer kommt in der letzten Zeit, nach vergebenen Riesenchancen geht der Gegner in Führung. Diese baute er bis zur Halbzeitpause kontinuierlich aus, bei diesem 0:4 halfen wir kräftig mit. In der Regel immer einen Schritt zu spät in Ballnähe, teilweise unorganisiertes herumirren auf dem Platz, ehrfurchtvolles Zuschauen und dann geht man mit eben verdient mit solch einem klaren Rückstand in die Pause.
Holger fehlten auch die Worte, die Jungs durften sich allein in der Kabine verständigen und sollten ihre Einstellung zur zweiten Halbzeit selbst finden. Und schau an, kaum auf dem Platz, eine sehenswerte Aktion über die halbrechte Spielfeldseite, Paß von Martin und Dennis schießt zum 1:4 ein. Nun aber, der Ruck durch die Mannschaft musste doch folgen, denn sie können es ja, denkste, es ging gewaltig nach hinten los. Kapitaler Bock in der Abwehr und 1:5, sowie ein als Libero fungierender Giovanni, da der Rest der Mannschaft irgendwo auf dem Platz umherirrte, mit einem Fehlpaß und es stand 1:6. Der Weg war frei für die zweistellige Niederlage, kam aber anders. Auch so ein Fall von Parallelen aus vorangegangenen Spielen, es geht um nicht mehr viel auf dem Platz, aber die Mannschaft beginnt nun, und das ist lobenswert (aber eben zu spät um ein Spiel zu drehen) da der Druck raus ist,den keiner macht, aber spürbar ist mit dem Fußballspiel. Schöne Kombinationen, Zweikampfverhalten wie man sich das vorstellt und 3 Toren nach 7 Torchancen. So war es auch gegen Berliner Brauereien. Immerhin 4:2 für den VfB nach Halbzeit 2.
Es kann in die Winterpause gehen, ein Hallenturnier noch und dann werden die Weichen für die Rückrunde gestellt. Fazit: in unserer Neunerstaffel sind 6 starke und zwei schwere Gegner, keine Mannschaft blieb sieglos, genau die richtige Herausforderung für die Rückrunde.
Der Trainer
Testspiel am 03.12.2011
SV Empor Berlin IV vs. VfB Einheit zu Pankow 6:1 (3 : 1)
Wieder ein schwerer, aber sehr fairer Gegner, wieder 8 fehlende Spieler bei stürmischer Witterung an der Cantianstrasse. Für Kai, Ahmad, Paul, Ricardo Giovanni, Tim, Alexander, Justin, Emilio und Lukas sowie trotz Verletzung zur Unterstützung der Mannschaft erschienenen Kevin und Sebastian (prima Einstellung) eine echte Herausforderung. Gegen die körperlich unterlegenen, aber wie von Empor Mannschaften gewohnt technisch fortgeschrittenen Spielern ging es mit dem Anpfiff gegen den Wind und gegen einen stürmisch beginnenenden Gastgeber um die Verhinderung eines frühen Rückstandes. Nach 10 Minuten dann ausgeglichenes Spiel und einige ansehnliche Spielstafetten verbunden mit einer schön herausgespielten Torchance über rechts durch Emilio, aber der Junge schießt knapp über das Tor. Kurz darauf steht Tim 8 Meter zentral vor dem Tor, aber anstatt auf das Tor zu schießen folgt ein Paß nach rechts und die Chance war dahin. Überhaupt und daran arbeiten wir schon 2 Monate ist das gedankliche Umschalten noch zu langsam, es dauert noch zu lange bis der Ball angenommen und weitergespielt wird. Der Gegner ist oft schneller und der damit verbundene Ballverlust bringt vermeidbare Gefahren für das eigene Tor mit sich. So auch in der 18.Minute, Ballverlust, Empor Passspiel über links, abschließendes Abspiel in den Strafraum, und Klärung zum Eckball, aus der Not heraus gut gelöst. Es folgt der Eckball von links hoch in den Strafraum und das liegt uns überhaupt nicht, 5 Spieler schauen inkl. Giovanni zu und der Unterschied 1 zwischen Empor und Pankow kam zum tragen. Drei Empor Spieler verlassen den Kunstrasen in Richtung Himmel, Pankows Spieler überlegen scheinbar, wie der Fuß 2 Meter hoch zu kriegen ist und es stand 1:0 für Empor. Warum ärgere ich mich eigentlich immer wieder darüber ?....., weil es mir schwer fällt jedes mal bis 30 zu zählen. Was soll`s, der Anstoß 1, falsch ausgeführt folgte und die Mannschaft ließ nicht die Köpfe hängen, im Gegenteil, es entwickelte sich über einen sehr gut mitspielenden Giovanni ein offenes Spiel und nach einem Pass auf Emilio, dessen Lauf zur gegnerischen Grundlinie mit abschließendem Pass in den Rücken der gegnerischen Abwehr auf Tim, dieser weiterleitend auf Ricardo und es stand 1:1, super gemacht und warum nicht immer so, (mit öfter so wäre man auch als Trainer zufrieden). Der erste Spieler brauchte eine Pause und ich wechselte. Natürlich ist es für neue Spieler immer schwierig in ein Spiel zu finden, aber die Grundeinstellung muß vorhanden sein, sie fehlte aber leider und ein krasser Abspielfehler im Mittelfeld direkt zum Gegner, dieser spielt den Ball in den Strafraum und wir liegen 2:1 zurück, unnötig, ärgerlich und frustrierend. Der falsche Anstoß Nummer 2 (es folgten noch drei) war vollzogen und nach dem zweiten Spielerwechsel kam leider der Bruch im Spiel, aber im Vordergrund stand die Spielpraxis und nicht das Ergebnis, aber das Verhalten auf dem Platz trotz Einzel-und Gruppengespräch vor dem Spiel kam nicht an, Fazit: es bleibt viel Arbeit bis zum Saisonende.
Die zweite Halbzeit war sehr kurzweilig, unser scheinbarer Vorteil mit dem Wind im Rücken entpuppte sich als Nachteil, die Pässe wurden nun zwar scharf gespielt, aber der Rückenwind bewirkte ein Fehlpassfestival, gewurschtel auf dem Platz und drei weitere Gegentore. Ein großes Lob vor der Mannschaft ging dann in der Kabine an Ricardo, der mit großem kämpferischen Einsatz und guten Spielideen zur Zeit eine Vorbildfunktion einnimmt, denn auch im Tor vorige Woche zeigte er der Mannschaft, was man unter Einsatzbereitschaft zu verstehen hat. Weiter so und allen anderen Spielern alles Gute auf dem Weg dahin.
der Trainer
2.Spieltag des VfB Cup
VfB Hermsdorf vs. VfB Einheit zu Pankow 7:0 (3:0)
Unsere zweite Begegnung gegen einen und das vorweggenommen absolut fairen Gegner fand bei herrlichem Wetter ohne 8 Spieler, aber mit 3 Neueinsteigern statt. Also eine erste Standortbestimmung für Lukas, Maximilian und Kai. Allerdings mussten alle drei gleich erkennen um was es in den nächsten Monaten geht und dafür drücken Holger und ich die Daumen und wir werden versuchen in den ca. 40 verbleibenden Trainingseinheiten die Weichen für Lukas` 1.C-Juniorenjahr bzw. für Max und Kai das hoffentlich zweite D-Juniorenjahr zu stellen. Aber auch auf die bereits erfahreneren Spieler kommt noch einiges zu, denn das was heute auf dem Platz abgerufen wurde war kein Fußballspiel, es erinnerte mich leider an das eine oder andere Spiel der Vorwochen. An meiner Einstimmung auf das heutige Spiel kann es nicht gelegen haben, es sei denn und das wäre dann schon die Antwort auf die heutige Leistung gewesen, man wollte sich nicht auf dem Platz bewegen. Fußballspiel bedeutet, das 80% und mehr eines Spiels ohne Ballkontakt stattfinden, die Laufbereitschaft auf dem Spielfeld ist eine Grundvoraussetzung und das Nachsetzen nach eigenem Ballverlust eine absolute Notwendigkeit ist. Gegen die Hermsdorfer Mannschaft wurde noch in den ersten 15 Minuten durch die eine oder andere ansehnliche Ballstaffette für Torgefahr gesorgt, aber diese 100%igen Riesentorchancen wurden unkonzentriert und sträflich vergeben, einfach bitter. Statt 4:0 Führung folgte die Bestrafung und ab dem 0:1 gings bergab mit dem VfB Einheit zu Pankow. Da können vier Pankower einem Hermsdorfer nur hinterherlaufen und das 0:2 war perfekt. Gegen das 0:3 nach einem Kracher aus 18 Metern war ein sonst hervorragender Torhüter machtlos. Es war sein Wunsch im Tor zu stehen und das er das kann zeigte er schon unter der Woche in den 2 Trainingseinheiten, prima Ricardo. Und dank des Jungen ging das Spiel nur einstellig aus. Leider war auch ein Spieler leicht erkrankt erschienen, was noch ein nachträgliches Gespräch bedeutet, denn der Wunsch des Jungen zu spielen kann nur von den Eltern bewilligt werden oder eben nicht. Das Spielergebnis war heute unbedeutend, die kurze Auswertung nach dem Spiel vor der und mit der Mannschaft von großer und richtungsweisender Bedeutung. Ein Spieler war nach Trainerkritik über dessen Fehlpaß noch beleidigt und ließ sich auswechseln, alle anderen Beteiligten mit Ausnahme von eben Ricardo und Paul sowie nach Augenzudrücken Marleen und Tobias waren am heutigen Tage auf der falschen Veranstaltung. Hoffentlich ändert sich da noch das eine oder andere, auch wenn der Schulstreß bei vielen für erste Alterserscheinungen sorgt. Anderen Kindern anderer Mannschaften geht es aber auch nicht anders, die sportliche Eignung und Entwicklung und das ist keine Schande, muß aber rechtzeitig durch die Betroffenen erkannt werden und die Konsequenzen sind nicht immer mit Freude verbunden. Auch eine 3.D braucht einen konstanten Kader, er ist die Basis für Spielkultur und Spielfreude, viel wichtiger ist es aber zu Verstehen, das es beim Fußballspiel in einem Fußballverein um Einstellung, Wille und Teamfähigkeit im Sinne der Mannschaft geht.
der Trainer
8.Spieltag am 19.11.2011
FC Hertha 06 vs. VfB Einheit zu Pankow 3 : 7 ( 1: 4)
Eine schwierige Ausgangsposition für Trainer und Betreuer, denn ohne 7 Spieler und etl. Ausfall Spieler Nr. 8 ging es zum Tabellennachbarn. Zum Anpfiff durch den sehr gut agierenden angesetzten Schiedsrichter hatten wir dann Dank Tobias 10 Spieler zur Verfügung und auch die heutige Anstoßzeit 15:00 Uhr schien für die Spieler günstiger zu sein. Noch gar nicht umgezogen klebte der Ball am Fuß der Spieler und eine Erwärmung üblicher Art konnte entfallen. Es war heute auch irgend etwas in der Mannschaft, ich möchte nicht behaupten es lag an der Montagsbesprechung 14.11., es war aber eine sehr erfreuliche positive Grundstimmung in den Gesichtern erkennbar und die Einstellung auf das heutige Spiel durch Holger und mich war nur kurz und knapp, es war ja auch in der letzten Woche alles gesagt.
Zum Spiel:
Unser Gegner warmit 8 Spielern knapp besetzt aber in Rücksprache mit dem gegnerischen Trainer kamen noch 3 Spieler hinzu und das freute mich besonders, denn der Spaß sollte im Vordergrund stehen, es handelte sich ja auch nicht um das Halbfinale in der Champions-Leaque. Auch die Zuschauer waren wiedereinmal Vorbild, keine besonderen Vorkommnisse wie an anderen Spielorten, diesen Samstag. Da stellt sich wirklich die Frage ob Sechserpack Bier und Zigarette im Mund grölender „Eltern“ förderlich für die Entwicklung von Kindern ist, traurig aber leider die Realität. Aus einer heute guten und geschlossenen Mannschaftsleistung gegen eine von der 1.Minute an überforderten gegnerischen Mannschaft waren nach (endlich) ansehnlichen Spielkombinationen die Tore 1 bis 4 die logische Konsequenz und nur eine Unaufmerksamkeit in unserer Abwehr bescherte den Herthanern das 1:4 zur Pause. Zum Glück ging es in Halbzeit 2 nahtlos weiter ,zwar ließ das Kombinationsspiel etwas nach, aber die Tore die fielen waren allesamt sehenswert. Zwei Geschenke gab es auch noch, so das mit Einbruch der Dunkelheit ein schöner und erfreulicher Fußballnachmittag sein Ende nahm. Danke an alle Spieler und der Hinweis, so sollte es weitergehen und damit ist die Einstellung auf dem Platz gemeint und nicht das Ergebnis.
Thomas
7.Spieltag am 12.11.2011
VfB Einheit zu Pankow vs. SV Berliner Brauereien 3:6 ( 0:4 )
Was war das ? Diese Frage stellten sich Betreuer Holger und der Unparteiische in der Halbzeitpause und ich hatte auch kein zufriedenes Elterngesicht gesehen. Es ging am heutigen Spieltag gegen den bislang mit einem Punkt am Tabellenende befindlichen Gast aus dem Prenzlauer Berg. Alles war abgesprochen und was da in den ersten 30 Minuten auf dem Platz geschah war ein herber Rückschlag in das Anfangsstadium eines gerade mit dem Fußballspiel beginnenden Juniorenspielers. Es geht nicht um Leistungszwang und Druck, es geht um Motivation, Einsatzwillen und Spielfreude. Das war scheinbar zuviel verlangt und ein Fehlpassfestival, verbunden mit nervösem hektischem Ballgetrete folgte. Die Mannschaft des SV Berliner Brauereien spielte sehr geschickt aus der eigenen Spielhälfte über ihre Außenspieler . Nach 8 Minuten dann erstaunte Pankower, es stand 0:1. Sollten die Spieler nun Erwachen, Holger stieß den Weckruf aus, nutzte aber leider gar nichts. Also erste Spielerwechsel, denn auf dem Feld hatten einige Spieler große Probleme, nicht nur die Angst vor Körperkontakt, nein Konzentrationsprobleme und herumnesteln an Halstüchern und Schals (hatte ich zuspät bemerkt, nächstes mal ohne) waren unverkennbar. Selbst in unbedrängtem Ballbesitz wurde der Ball weggeschlagen und die logische Konsequenz war dann das 0:2. Wir greifen an ,alle Spieler sind in der Vorwärtsbewegung, dann der katastrophale Fehlpaß, gegnerischer Ballbesitz, keiner setzt energisch genug nach und der nicht zu beneidende Tim konnte zum zweiten mal den Ball aus dem Netz holen. Die verdient in Führung befindlichen Brauer hatten mit körperbetontem Einsatz das Spiel im Griff. Es folgte bis zur 23.Minute nichts neues, dann wieder der gleiche Fehler wie bei der Entstehung des 0:2, eine Frechheit, der den Fehlpaß spielende setzt nicht nach und Alex rast über den ganzen Platz, holt den kurz vor dem zum Torschuß ansetzenden gegnerischen Spieler ein und schlägt diesem die Beine weg. Hinterher ist man immer schlauer, denn ein zum Schuß kommender gegnerischer Spieler wäre fairer gewesen. Es war passiert und ab der 24. Minute spielte der VfB Einheit zu Pankow bis zur 60. Minute mit einem Spieler weniger. Jetzt hieß es für die Jungs, sich mit Einsatzwillen gegen die numerische Unterzahl und dem Gegner zu stemmen, passierte aber nicht, es kam die 28.Minute, das 0:4 und der Unparteiische fragte sich ob er sich das noch über sein 54. Lebensjahr hinaus antun will. Antwort erwünscht, na gut er wird. Eine andere Frage drängte sich vielmehr auf, denn so wird’s nichts mit dem Spaßfußball in der C-Jugend für den Großteil der Mannschaft. Aber wir denken ja alle positiv und in diesem Alter wird es noch mehr starke Schwankungen geben.
Holger hatte in der Kabine die Laudatio für Halbzeit 2 gehalten, der Anpfiff folgte und 5 Minuten später auch das 0:5. Anschließend schienen alle Dämme zu brechen, 2 mal Pfosten, 1x Latte und das 0:6 war überfällig. Vielleicht nun zu offensive Gegner liefen in einen Konter und das Strafraumfoul führte zum 9 Meter, den Dennis flach rechts gegen den Innenpfosten ballerte, 1:5 und ein Aufbäumen der auf dem Platz befindlichen Spieler. Sollten die Pankower nun zeigen was in ihnen steckt, ja ein erster über mehrere Spielstationen folgender Angriff mit finalem Paß von Dennis auf Simon und es stand 2:5. SV BB hielt trotz scheinbar nachlassender Konzentration dagegen und eine Reihe von Fehlpässen unserer Mannschaft mit abschließendem Foul führte zum Freistoß und leider zum 2:6. Mit dem anschließenden Anstoß ging Simon, den Ball am Fuß führend durch des Gegners Reihen und schoß zum 3:6 ein. Noch 9 Minuten, die Pankower vergaßen Angst und die Tatsache, dass sie einer weniger auf dem Platz waren. Es folgten Großchancen, zwei davon nach Simons Solos über rechts und dem Ballroller auf der Torlinie, einmal Ricardo völlig unbedrängt vor dem Tor und weitere gute Gelegenheiten. Es blieb trotzdem beim 3:6 und der SV Berliner Brauereien war zwar platt, aber überglücklich.
Fazit: die letzten 20 Minuten der Pankower müssen zum Standard werden, wie gesagt, wir denken positiv und bereits nächsten Samstag wartet ein weiterer schwerer Gegner auf uns.
Thomas
6.Spieltag am 05.11.2011
VfB Einheit zu Pankow vs. BFC Meteor 06 0 : 3 ( 0: 1 )
Unser 3. Heimspiel und es kam nun der vor dem Spielende auf Platz zwei befindliche BFC Meteor 06. Und die Spieler waren vorgewarnt, denn eine in ihren bisherigen Spielen sehr robust aufgetretene Gastmannschaft wollte bis auf das 2:3 bei Blau-Weiß Spandau in der Erfolgsspur bleiben. Die heutige Pankower Mannschaft hatte noch etwas gutzumachen aus der Vorwoche und die Aufgabe hieß heute zunächst aus einer starken Defensive über unsere schnellen Außenspieler Nadelstiche in des Gegners Hälfte zu setzen.
Bei wieder herrlichem Wetter kam der Gast beinahe zu spät, da er in der Hermann-Hessestraße auf uns wartete, warum auch immer. Es ging 5 Minuten später los und das gleich richtig. Wir hielten unsere Positionen und blieben zwar ohne Torchancen, konnten aber dank des kämpferischen Einsatz gegen die eingespielten 99ziger Gäste hervorragend mithalten. Die ersten 30 Minuten waren bis auf kleinere Chancen des Gegners absolut ausgeglichen. In der 31.Minute ging der Ball nach einem Abschlag aus unserem Strafraum über die Mittellinie und der anschließende Freistoß des BFC
Meteor von der Mittellinie nach Aufsetzer direkt unter die Querlatte, keiner von unseren Jungs kam an den Ball, das war Pech. Trotzdem steckten die Jungs nicht auf, unverkennbar war aber die physische Unterlegenheit einiger Pankower Spieler. Emilio versuchte es einige male über rechts, doch trotz seiner Schnelligkeit konnte er durch die starken und schnellen Abwehrspieler des Gegners nichts bewirken. Einige unserer Spieler waren noch zu zurückhaltend und in der Offensive zu unentschlossen.
Mit 0:1 ging es in die Kabine und mit dem Wiederanpfiff drängte Meteor auf das 2:0, wir aber ließen uns davon nicht beeindrucken, im Gegenteil wir störten in des Gegners Hälfte und hatten nach Kontern über links in der 44. Minute die große Chance zum Ausgleich, aber die letzte Konsequenz vor dem Tor fehlte halt (noch !!!) Es ging jetzt spielfeldauf- und ab und in der 46. Minute kommt Sebastian 5 Meter vor dem Tor frei zum Schuß, der Ball ging knapp über das Tor. Der gegnerische Abstoß vom folgte und über 3 Ballkontakte kam der Ball in unserer zentralen Spielfeldmitte an und gegen den geschickt gespielten Ball war Giovanni machtlos, es stand leider 0:2. Nun hätte ich mich nicht gewundert, wenn die Mannschaft ähnlich wie beim 2:8 gegen Blau-Weiß Spandau einbricht, aber zu meiner Freude passierte das nicht. Wir spielten weiter gut mit, erspielten noch eine Torchance heraus, der Gegner auch und
richtig, nicht wir waren erfogreich, sondern Meteor 06, der Endstand 0:3 war perfekt.
Fazit: Es war eine Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft gegen einen sehr starken Gegner und für unsere Mannschaft eine hervorragende Trainingseinheit, denn das was vor dem Spiel abgesprochen wurde konnte sehr gut umgesetzt werden, das die Kraft bei einigen Spielern nicht reichte liegt auch daran, dass 2000er in der Regel nicht die Physis eines älteren 99zigers haben können. Man darf nicht vergessen, dass wir in einer jahrgangsälteren Staffel spielen, und sich unsere 4 „älteren Spieler“ mit den 2000sendern im Prozess des Zusammenfindens befinden und dieser Prozess wird zu Beginn der Rückrunde abgeschlossen sein. In einem sehr fairen Spiel musste ich 2 kleinere Foulspiele pfeifen, ansonsten ein Danke schön an alle Beteiligten auf dem Platz und am Spielfeldrand. Ein großes Lob an unsere anwesenden Eltern und Angehörigen für die Unterstützung der Mannschaft, das Klatschen fand ich Klasse, es hilft unseren Spielern und sie freuen sich darüber sehr. Ein Vorbild für Einsatz, Zweikampfverhalten, Spielverständnis war am heutigen Tag der Leon und mit dieser Leistung zeigte er was Ziel aller Spieler sein sollte. Einige Spieler sind nah dran, andere werden das auch schaffen, die Trainer helfen dabei, auch wenn der eine oder andere Probleme mit der Umsetzung hat. Danke auch dem Dennis Biek, der sich als D2- Spieler nahtlos in die Mannschaft einfügte und in seiner ruhigen Art und Weise sein Spielverständnis in den Dienst der Mannschaft stellte. Danke auch an Mert und
Kevin für die Unterstützung der Mannschaft, das zeugt von Mannschaftsgeist, auch ohne Spielteilnahme.
Thomas
1. Spieltag des VfB CUP
VfB Fortuna Biesdorf vs. VfB Einheit zu Pankow 2: 9 (0:5)
Creation dela Trainer des VfB Einheit zu Pkw und mit positiver Aufnahme beim Gastgeber Nr. 1, den Fortunen aus Biesdorf. Gastgeber Nr. 2 wird am 26.11. der VfB aus Hermsdorf sein.
Ein absolut faires Spiel und viel Spielfreude auf dem Kunstrasen am Grabensprung. Wir hatten 12 Spieler zur Verfügung. Danke an die Eltern und Angehörigen für die Bildung von Fahrgemeinschaften, ich hatte auch 4 Jungs im Gepäck und durfte dieses Spiel pfeifen. Alle Spieler sollten in loser Folge nach ihrer Einwechslung die Position des ausgewechselten Spielers übernehmen und das hat anfangs auch sehr gut geklappt. Das spielerische Übergewicht der Pankower durch viel Bewegung erarbeitet wurde auch schon kurz nach Anpfiff mit der 1:0 Führung belohnt und so ging es dann auch in kurzer Folge mit vier weiteren teils sehr gut herausgespielten Toren in die Halbzeitpause. Tim im Tor spielte auch bei eigenen Angriffen sehr gut mit und gab der Abwehr Sicherheit. Nach nur 5 Minuten Pause gings in die zweiten 30 Minuten und es begann mit einem 9m Strafstoß für die tapfer kämpfenden Biesdorfer und dem 1: 5 Anschlußtreffer unter riesigem Jubel der Jungs. In einem kurzweiligen Spiel mit Ricardo im Tor und weiter ständigen Auswechselungen kam es dann leider zu vielen Nachlässigkeiten in der Defensive, jeder wollte sich in die Torschützenliste eintragen lassen, was dem Schiedsrichter gar nicht gefiel. Trotzdem überwog die Freude über dieses fair absolvierte Spiel zweier Mannschaften die sich, so die Planung im Mai 2012 in Pankow wiedersehen werden. Abschluß des kreierten VfB Cups für 3.D-Junioren soll dann ein Saisonabschluß-Dreierturnier, etl. in Pankow werden, nach einer hoffentlich für alle Mannschaften zufriedenstellenden Saison.
Thomas
5.Spieltag am 29.10.2011
SC Borsigwalde 1910 vs. VfB Einheit zu Pankow 3 : 5 (1 : 2 )
Da hatten wir den Salat. Natürlich war uns bewusst ohne Giovanni, Sebastian, Emilio, Jakob, Tobias und Kevin gegen den Tabellenletzten antreten zu müssen, aber da waren ja die anderen Spieler des 18 köpfigen Kaders. Wir stellten Tim wie in Buchholz ins Tor. Dazu eingeladen waren Justin, Dennis, Ricardo, Arne, Alexander, Marleen-Chantal, Paul, Mert-Cansin, Ahmad, Simon und Leon . Die äußeren Bedingungen stimmten ebenso und 10:30 Uhr durfte ich bei strahlendem Sonnenschein beide Mannschaften auf dem Kunstrasen in der Tietzstrasse begrüßen. Irgendwie hatte ich schon so ein Bauchgefühl, denn die Körpersprache während der Aufwärmphase kam mir bekannt vor. Und da war noch die letzte Montagsbegegnungin Biesdorf und der Kommentar eines Spielers in meinem Ohr. (Ick hab die Borsigwalder letzte Woche gegen Meteor 06 jesehn, die sind schwach). Meine Antwort vom Mittwoch sollte dann motivierend wirken, aber ob das so ankam, da gab
es aus meiner Sicht gewisse Zweifel.
Bereits Montag war erkennbar, was heute gegen die absolut gleichwertigen Spieler aus Borsigwalde fortgesetzt wurde. Keine Zuordnung, keine Spieldisziplin, keine Leistungsbereitschaft und irgendwie interesssierte dem ein oder anderen Spieler seine ihm zugeordnete Position auf dem Spielfeld überhaupt nicht. In der Summe der ersten 9 Minuten hatten wir zwar klarste Torchancen, aber keinen Torerfolg. Anstattdessen wurden kaum Zweikämpfe angenommen und ein sauberes Paßspiel war Fehlanzeige. Die Borsigwalder wurden durch unsere fehlende Leistungsbereitschaft starkgemacht, erspielten sich ihrerseits Torchancen und ein leichtes spielerisches Übergewicht. Was sollte Co-Trainer Holger da machen, die Gesichtsfarbe hatte sich bereits verändert, der Puls war erkennbar hoch und die ersten Auswechslungen sollten Besserung bringen.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und in der 10. Minute ein Konter aus der zentralen Abwehr, Ricardo wurde auf die Reise geschickt und erzielte das erste Tor. Jetzt müsste doch Sicherheit ins Spiel kommen, kam aber nicht. Die 10 Minuten nach diesem Führungstor waren katastrophal. Ballannahmen, die Voraussetzung für ein kontrolliertes Paßspiel führten in Sekundenabständen zu gegnerischem Ballbesitz. Fehleinschätzungen nach Aufspringen des Balles in Spielernähe passieren, und da ist es erlaubt, in der G-Jugend, sollten in der D aber passe`sein, wars aber nicht. Ein Zweikampfverhalten, das nicht vorhanden war und in der 20. Minute dann für die Förderung des Alterungsprozesses eines Trainers nach einer Ecke von links der 1:1 Ausgleich. Natürlich ein Eigentor, aber was wollte der Spieler mit der Nr. 5 eigentlich auf dieser Position. Sein Gegenspieler stand an der Mittellinie und der Eckball wäre an Freund und …….. ins Seitenaus gegangen. Holger wechselte in dieser Situation die Spieler Nr. 3 und 6 aus, denn auch diese beiden, sonst zuverlässigen Spieler standen neben den Schuhen und hielten nicht ihre Spielpositionen. Wie in Biesdorf, Halbzeit 2: „ und alles stürmt“. Leon kam rein, er war wieder genesen und auf der für ihn ungewohnten Position 3 als Linksfuß ein Volltreffer. Er ist zur Zeit der einzige Spieler, der in der Lage ist den Ball über 20 Meter weit zu schießen. Das tat er auch in der 26.Minute. Nach einem Freistoß von der Mittellinie zu Dennis, dieser fackelte nicht lange und es hieß 2:1. Nun aber sollte der Knoten geplatzt sein, denkste. Unsere Nr. 2 erhielt an unserer Strafraumgrenze den Ball von Tim zugespielt und dachte mal kurz den Gegner auszuspielen, falsch gedacht, denn der Ballverlust bewirkte die Riesenchance zum 2:2, aber Timmy lenkte den Ball um den Pfosten. Ich habe schon andere Torhüter gesehen, die in solchen Situationen mit dem Verursacher Tacheles geredet haben, Tim blieb völlig entspannt, prima. Aber Holger in der Halbzeitpause nicht, denn das was da auf dem Platz abgeliefert wurde tat weh. Marleen war im Anfangsstadium einer Erkältung und kam in der 2. Halbzeit nur noch zu einem Kurzeinsatz, alle anderen hatten Riesenreserven und nur ein kleiner Anteil davon hätte wahrscheinlich bereits zu einer mannschaftlichen Steigerung führen können.
Anpfiff zur 2. Halbzeit, Holger versuchte nach fast kompletter Umstellung der Mannschaft alles und die 35. Minute war sicher nicht seiner Vorstellung entsprechend, das 2:2 fiel. Dann das erste grobere Foul und die einzigste gelbe Karte, für einen Pankower. Der SC Borsigwalde steigerte sich nun immer mehr, wir hatten in der 37. Minute Glück und der gegnerische Schuß ging nur an die Latte. Nun ging es hin und her, wir glänzten weiter mit unkontrolliertem Paßspiel, vergaben einige Torchancen und man konnte den Jubel des SC Borsigwalde für den Punktgewinn schon hören. 11 Minuten waren noch zu spielen, da kam Mert an den Ball, passt steil auf Simon und es stand 2:3. Es war einer dieser Spielzüge, den sie eigentlich an anderen Tagen sehr gut umsetzen, der Tag war es heute leider nicht. Aber ein kleiner Ruck ging durch die Mannschaft und nach einem Riesenfehler des ansonsten mit einigen Glanzparaden auffälligen Torhüters der Borsigwalder das vierte Tor, durch Ricardo, Erlösung ja oder nein ? Nein, stattdessen die nie aufsteckenden gegnerischen Spieler mit einem Angriff über links und selbst im Überzahlspiel (Marleen und Alexander vs. Josua) Hilflosigkeit im Zweikampfverhalten, beide wurden ausgetanzt und staunten nur wie der Ball von der Torauslinie in Richtung Strafraum flog, wo der Rest der Mannschaft staunte, als der Ball ohne jegliche Einsatzbereitschaft der Abwehrspieler im Netz zum 3:4 einschlug. Es waren noch 4 Minuten zu spielen und es kam Stimmung auf. Ich bin kein Kirchgänger, blickte aber nach dem Paß von Ricardo auf Simon und dessen Tor zum 5:3 Endstand kurz nach oben. Fazit: Erfolg und damit meine ich nicht Primär das Spielergebnis sondern einen erkennbaren Ausbildungsfortschritt kommt durch Leistung, diese widerum muß durch Leistungbereitschaft erfolgen. Wir werden gemeinsam daran arbeiten.
Thomas
4.Spieltag am 22.10.2011
VfB Einheit zu Pankow vs. FV Blau-Weiß Spandau 2 : 8 ( 2 : 1 )
Spitzenspiel auf dem Sportplatz Buchhorster mit neutralem Schiedsrichter und einer gut aufgelegten 3.D-Juniorenmannschaft gegen einen Tabellenführer aus Spandau, der mit stattlichen Burschen erschien. Aber so ist das nun einmal in einer Staffel, für die sich Co-Trainer und Trainer beim Staffelleiter herzlich bedanken. Das ist nicht ironisch gemeint, denn es ist für die Entwicklung unserer Spieler extrem wichtig sich an leistungsstärkeren bzw. leistungsähnlichen Teams zu messen. Man muß dazu noch an die Zurückziehung von Mannschaften wie Rehberge, Siemensstadt und Wacker Alemannia denken, der Staffelleiter fand schnell Ersatz, prima. In anderen Staffeln siehts da schlecht aus. Wir hatten im ersten Spiel gegen Berolina Mitte und ebenso im zweiten Spiel beim SV in Buchholz starke Gegner, und so war es auch heute. Leider ist es wie immer im Herbst, mit dem kühleren Wetter kommen leider die Erkrankungen und Verletzungen (wir waren mit 5 Spielerausfällen etwas gehändicapt, zumal 3 Linksfüßler dabei waren). Ein Spieler wurde nachträglich eingeladen, nicht etwa eine Erkrankung sondern die Entschuldigung für das Nichterscheinen folgte noch am Freitagabend, darüber wird intern mit der Mannschaft zu reden sein. Die Einstimmung auf das heutige Spiel war gegeben und wir wollten zuerst mit der Sonne im Rücken beginnen, meine Vorgabe an die Mannschaft war den Gegner an dessen Strafraumgrenze zu drängen und die Hoffnung mit 2 oder 3 Toren Vorsprung in die 2.Spielhälfte zu gehen. Nach einer Minute war diese Hoffnung schon fast Historie, denn ein kapitaler Bock unseres sonst stets verlässlichen Keepers konnten die Spandauer nicht nutzen. Aber der Ball fand aus 2m Torentfernung von halblinks glücklicherweise nicht den Weg in unser Tor. Von nun an gewannen wir langsam trotz hoffnungsloser körperlicher Unterlegenheit das spielerische Übergewicht und nach Einwurf von Emilio, dem kämpferische Einsatz von Dennis mit der Weitergabe des Balles auf Ricardo und dessen tollem Schuß, die Führung zum 1:0. Die Spandauer staunten nicht schlecht und hatten im Gegenzug nach einem Eckball von rechts die Riesenchance zum 1: 1 Ausgleich, der Ball ging aber zu unserem Glück über das Tor. Aber da war schon ein Manko unserer Spieler erkennbar, keiner traut sich zum Kopfballspiel. Es begann die 10. Spielminute und der Schiedsrichter unterbrach das Spiel für 5 Minuten, das hatte er auch vor Spielbeginn angekündigt und das war richtig so. Die verbalen Angriffe auf einen Schiedsrichter habe ich selbst schon erlebt und meine Meinung geht sogar noch etwas weiter als eine 5 minütige Spielunterbrechung. Die Unterschrift des Trainers auf dem Spielberichtsbogen bedeutet, dass Trainer, Betreuer und Eltern darüber informiert wurden, dass Fairplay von der ersten bis zur letzten Minute Voraussetzung für die Begegnung sind. Bei Verstoß erfolgt die sofortige Spielunterbrechung ggf. der Spielabbruch und eine Spielstrafe, leider scheint es im Fußballsport nicht mehr anders zu funktionieren.
Das Spiel wurde fortgesetzt und die 12.Minute brach an, als Ricardo zentral in des Gegners Hälfte auf halblinks zu Marleen-Chantal spielte und Madame zum 2:0 locker in die lange Ecke einschob und das mit links aus 8m Torentfernung, superb. Trotz der 2:0 Führung war die Mannschaft ständig gefordert, denn die Blau-Weißen aus Spandau wurden immer stärker. Unser zweites Manko waren heute die Abschläge vom Boden. Giovanni hatte es versucht und dann hoffte ich, dass Ricardo das mit den Abschlägen auf die Flügel hinbekommt. Stattdessen ein Riesenbock vom ansonsten so spielstarken Jungen genau auf das Schußbein eines Spandauers und der Junge fackelte nicht lange, der Anschlusstreffer zum 2:1 fiel. Jetzt folgte einer Spandauer Großchance der Nächsten und wir retteten uns in die Halbzeitpause. Es sollte keinen ernsten Worte in der Kabine geben, aber eine kritische Analyse der letzten 15 Minuten musste sein, mit dem Schlussworten: wenn man man jetzt nicht weiter konsequent mitspielen würde , dann gäbe es gegen eine jetzt direkt in Giovannis Gesicht scheinende Sonne und schußfreudigen Spandauern eine herbe Niederlage .
Kaum auf dem Platz und kaum der Anpfiff zur zweiten Halbzeit, da schon die ersten Angriffe der Spandauer. Wir versuchten dagegen zu halten, aber die Wahnsinnsfehlerquote ließ schlimmes erahnen. Ich tauschte noch mal, aber neue Impulse konnte ich der Mannschaft nicht geben. Es kam wie ich es ahnte, der freistehende Spieler und in der 43.Minute der Ausgleich, bitter. Anschließend ging bei unseren Spielern gar nichts mehr, aber bis 11 Minuten vor Schluß hielt das nun sehr glückliche 2:2. Dann der nächste Riesenbock und das 2:3 war perfekt. Riesenjubel der Spandauer und Riesenenttäuschung bei uns mit der anschließenden Kapitulation bis zum Abpfiff. Der Gegner war erbarmungslos und jeder Schuß war nun ein Treffer. Ein rabenschwarzer Tag für Giovanni und auch Tränen flossen. Noch ein Frustfoul von Emilio mit der sofortigen Auswechslung und die Hektik nach dem Spiel in der Umkleidekabine, da die nächsten Mannschaften schon warteten. War auch gut, auf die Spielauswertung und im Interesse der nach uns spielen wollenden Mannschaften auf das Auslaufen nach dem Spiel zu verzichten. Es ist immer leicht gesagt, aber wenn die Mannschaft nicht jede Woche an das Spiel vom 22.10.2011 gegen diesen spielstarken Gegner denkt, dann ist das bald vergessen. Wahrscheinlich schon am 24.10.2011 zum 1.Spiel im VfB - Cup für 3.D- Junioren.
Es bleibt die Erfahrung aus diesem Spiel und im nächsten Spiel hoffentlich gegen einen spielstarken Gegner die Umkehr des Ergebnisses.
der Trainer
3.Spieltag am 17.09.2011
SV Buchholz vs. VfB Einheit zu Pankow 2 : 3 ( 2 : 0 )
Streßtest und Kraftakt, für Betreuer, Trainer sowie für die Mannschaft.
Es gibt so Spiele die sollte man schnell vergessen und hat man sie bereits abgehakt dann folgt genau das Gegenteil. Da versucht man vor dem Spiel alles um die Mannschaft auf das Spiel einzustellen, das Wetter scheint auch zu passen und der Anstoß wird herbeigesehnt. Und in Absprache mit Paul, unserem Spielführer die Information an den Trainer des SV Buchholz, das im Falle die Gastgeber bekommen ihre Mannschaft nicht voll, wird der VfB Einheit selbstverständlich mit der gleichen Anzahl Spieler auflaufen. Wir nennen das Fairplay und das gehört zur Vereinsphilosophie. Nun soll auch nicht zurückgeschaut werden, dennoch bleibt das Gefühl, betrachtet man das letzte 0:9 der Buchholzer und die am heutigen Tage spielfreie 1.D des SV Buchholz, das ein sehr starker Gegner den Kunstrasen betrat. Genau das war auch die Herausforderung für unsere Mannschaft, denn gefordert zu werden ist wesentlich effektiver für die Mannschaft als 24:4 zu gewinnen. Und sie wurde gefordert und zwar so stark, dass die ersten schon nach 7 Minuten platt auf dem Spielfeld herumirrten. Zuvor hatten wir ganz gut begonnen, aber nach dem 9m Strafstoß für uns der seinen Weg ins Tor nicht fand nahm das Schicksal seinen Lauf.Der konsequent und körperbetont spielende Gegner spielt sehr gut und ging völlig zu Recht in der 10.Minute mit 1:0 aus zentraler Position per Kopf aus 10 Metern in Führung, wir schauten zu anstatt zum Kopfball hochzugehen. Es folgten Fehler am Fließband, 8 von 9 Einwürfe waren falsch, katastrophale Abspielfehler und Ballannahmen und die logische Folge nach katastrophalem Abwehrverhalten, das 0:2. Holger und ich waren restlos bedient und in der Halbzeitpause galt es einiges zu besprechen. Diesmal aber anders, nicht wir, sondern die Mannschaft unter Anleitung des Spielführers war aufgefordert die erste Halbzeit zu analysieren und über das Spielverhalten in der 2.Halbzeit zu reden.
Ich stellte kurz vor Wiederanpfiff die Mannschaft um und es ging gleich anders los. Wir waren präsenter auf dem Feld, kombinierten besser und Dennis übernahm nun die Verantwortung im zentralen Mittelfeld. In der 45.Minute dann eine Zeitstrafe für Leon wegen Meckerns und er hat schon in der 2 Minutenpause daraus gelernt. Er ging um das Spielfeld und ein Paß auf Dennis brachte den 1:2 Anschlußtreffer. Ging da noch was ? Leon durfte wieder auf das Spielfeld und die gesamte Mannschaft zeigte nun was sie leisten kann, spielte die Bälle sauberer ab, erkämpfte sich ein spielerisches Übergewicht und nach starkem Einsatz von Leon schloß Dennis zum 2:2 ab. Nun ging es hin und her, beide Mannschaften suchten die Entscheidung und das bessere Ende auch dank der richtigen Einwechslung hatten wir. Tim setzte sich endlich mal körperlich auf der rechten Seite durch, ging in Richtung Strafraum, passte in den Rücken der gegnerischen Abwehr auf Jakob und dieser ballerte den Ball ins lange Eck zum 3:2, Wahnsinn. Riesenjubel nicht nur auf dem Platz, meine Nerven lagen blank und mit 95 dB Stimme ging es zur Unterstützung der Mannschaft bis zum vielumjubelten Schlusspfiff. Und unsere Fans, Eltern und Angehörige waren genauso erfreut wie Betreuer und Trainer.
Fazit: aus solchen anstrengenden Spielen entsteht die Weiterentwicklung der Spieler und da geht der Betreuer und der Trainer auch gerne mal heiser nach Hause
Ein Dank an Marleen-Chantal- Sebastian- Leon- Paul- Dennis- Justin- Jakob- Tim- Kevin- Alexander Fischer und Tobias von Holger und Thomas
2.Spieltag am 10.09.2011
VfB Einheit zu Pankow vs. SV Blau-Weiß Berolina Mitte 9 : 3 (4 : 2)
Gelungener Saisonauftakt,
nach der Fernfahrt vom letzten Wochenende zu dem leider abgemeldeten Spandauer SC Schwarz-Weiß ging es heute gegen SV Blau-Weiß Berolina Mitte auf anfänglich schwerem Boden im ersten Punktspiel um die Umsetzung des im Training gemeinsam hart erarbeiteten . Natürlich kann nicht gleich alles zur 100%igen Vorstellung der Trainer und Betreuer klappen. Jedenfalls wollten wir defensiv beginnen um aus der eigenen Spielhälfte heraus über die Außenspieler gefährlich vor des Gegners Tor zu erscheinen. Jedoch erschien nach 2 Minuten der Gegner vor unserem Tor und die Flugbahn des Balles nahm keiner unserer Spieler so richtig ernst und auch der Bero-Spieler stand allein und einschußbereit vor Giovanni und zirkelte den Ball zur Überraschung der ganzen Pankower Mannschaft zum 0:1 ins Tor. Wir hatten Anstoß, waren irritiert und nach einem hörbaren Weckruf des Trainers kam es zum ersten Angriff über rechts und nach einer schönen Ballstaffette spielte abschließend Paul auf Leon und dieser fackelte nicht lange, es stand 1:1. So die richtige Einstellung auf dem Feld ließ der eine oder andere Spieler dennoch vermissen und da wir wie auch im ersten Spiel mit 12 Spielern antreten konnten, sollte der erste Wechsel als Signal auf die Mannschaft wirken. Berolina Mitte hielt (noch) sehr gut mit, obwohl nur mit einem Wechselspieler angetreten. Dann in der 20.Minute eine scharfe Hereingabe des Gegners zentral auf Giovanni, dieser kann den Ball reaktionsschnell zur Seite abwehren aber leider zu kurz, es fiel das 1:2 und ein sehr lautes Wort des Trainers, da der Schuß zu verhindern gewesen wäre, dazu hätte der betroffene Spieler der Pankower aber mit Einsatz glänzen müssen, beim nächsten mal macht er es bestimmt. Nun ging endlich ein Ruck durch die gesamte Mannschaft und es wurde konsequent und teilweise mit ansehnlichen Ballpassagen über die gesamte Breite des Spielfeldes das gegnerische Tor anvisiert. Die logische Folge war dann nur 2 Minuten nach dem 1:2 Rückstand der Ausgleich. Ricardo spielte in des Gegners Strafraum von rechts scharf in die Mitte wo Tobias`rechter Fuß den Ausgleich brachte. Wieder 2 Minuten später schießt Dennis zum 3:2 und nach herrlicher Flanke von Jakob, der nun auch im Team angekommen ist auf Dennis fiel das 4:2 und der Halbzeitpfiff. Berolina rettete sich in die Halbzeitpause.
In der Pause kleine Nachjustierungen durch Holger und kaum zurück auf dem Platz ging es gegen eine nachlassende Beromannschaft, bedingt durch energisches Auftreten unser Mannschaft in loser Folge Richtung 9:3 Schlußresultat. Und unsere 12 Spieler gaben alles, das freut uns ganz besonders, denn eine Mannschaft besteht nicht aus acht, sondern aus 12 Spielern, der eine ist in seiner sportlichen Entwicklung fortgeschritten und der andere hat den Willen dort hinzufinden. Nur so funktioniert eine Mannschaft, Leidenschaft auf dem Platz bis auf dem Platz das Signal des Spielers an den Trainer folgt, dieser weiß dann, dass …….alles gegeben hat und eine Pause braucht. Der nächste kommt aufs Feld und stellt sich in den Dienst seiner Mannschaft. Genauso passiert es beim Training, alle wollen trainieren und alle lernen Stück für Stück dazu.
Die zweite Halbzeit hatte es dann in sich. Eine Galavorstellung der Zwillinge, das eine oder andere mal etwas übertrieben und zu stark auf eine Spielfeldseite bezogen, schon fast den Rest der Mannschaft kaum noch wahrnehmend (Korrektur dazu folgt) kamen zum Niederspielen des Gegners, der nichts mehr dagegen zu setzen hatte. Dazu in Kurzform die Tore zum 5 bis 9 !!!!!!!
47.min., Ricardo auf Dennis steil, lange Ecke 5:2, 48.min., Ricardo auf Dennis zentral, Schuß und 6:2, 49.min., Dennis von links zurück auf Ricardo, schöner Schuß und 7:2, 51.min., Ricardo nimmt zentral aus 15m nach missglückter Abwehr des Gegners den Ball direkt und ballert ihn hoch zum 8:2 ein, 53.min., rechte Spielhälfte, Abpraller des Gegners zu Tim, dieser schießt auf des Gegners Tor, dort steht Dennis und nimmt den Ball direkt auf, Klasse und 9:2, 54.min., die Luft ist raus und Berolina verkürzt zum 9:3 Endstand
Fazit: ein sehr gelungener Auftakt mit vielen schönen Aktionen. Dafür Danke vom Betreuer und vom Trainer an:
Giovanni, Justin, Jakob, Ricardo, Leon, Tim, Paul, Marleen-Chantal, Kevin, Dennis, Alexander Fischer und Tobias
weiter so
die Trainer
1.Spieltag am 03.09.2011
SC Schwarz-Weiß Spandau vs. VfB Einheit zu Pankow (S.W. Spandau .n.a.)

Und da sitzen sie, erwartungsvolle Spieler, hochmotiviert, in der Hoffnung den Lohn der anstrengenden Saisonvorbereitung am heutigen 1.Spieltag der Saison auf dem Spielfeld umzusetzen. Aber leider wurde daraus nichts, denn unser Gegner erschien nicht. Die Anfahrt quer durch die halbe Großstadt wurde nicht mehr als eine Entäuschung für eine komplett mit 12 Spielern anwesende Truppe, die sich inkl. Wartezeit von 45 Minuten dann doch selbst beschäftigte und der Frust in Grenzen blieb.
Es kann nicht angehen, dass ein Jugendleiter 19 Stunden vorher anruft und unserem Jugendleiter mitteilt, das Spiel fällt aus und wird verlegt auf einen späteren Zeitpunkt. Unser Staffelleiter wusste davon nichts und so war es unsere Pflicht vor Ort zu erscheinen.
Natürlich ist es für einen Verein schwierig, wenn ein Trainer inkl. 4 Spieler den Verein verlässt, aber aus meiner Sicht sollte bevor eine Mannschaft zum Spielbetrieb angemeldet wird über einen ausreichend großen Kader, der aus meiner Sicht aus 16 bis 18 Spielern bestehen sollte nachgedacht werden. Ich bin desweiteren der Meinung, dass es den Sportvereinen zu leicht gemacht wird eine Mannschaft zum Spielbetrieb anzumelden. Die Ahndung des Fußballverbandes in Bezug auf den Rückzug einer Mannschaft aus dem Spielbetrieb sollte strenger ausgelegt werden, denn andere Mannschaften, Ansetzer, Staffelleiter, Eltern, Trainer werden in Mitleidenschaft gezogen. Und der Wortlaut „ geht fair miteinander um“ verliert an Bedeutung.
die Trainer
Testspiel am 27.08.2011
FC Nordost vs. VfB Einheit zu Pankow 5:1 (0:0)
Wer auf dem Sportplatz Wittenbergerstrasse in Ahrensfelde schon einmal gespielte hat, der weiß, was einem D- Juniorenspieler abverlangt wird. Und genau darum ging es heute, die Schmerzgrenze zu überschreiten und das vorneweg hat heute jeder versucht und sehr vielen Spielern ist es auch gelungen. Natürlich tut das weh, aber einen anderen Weg kann man beim Betreiben dieser Mannschaftssportart nicht gehen, entweder, oder. Nach Erwärmen das Kult-Mannschaftsbild für die Galerie und spätere Erinnerungen.
Ach ja Erinnerungen:
Es war im Jahr 1969, ich wurde gerade 11 Jahre alt und ich ging zu meinem ersten Probetraining, zum FC Traktor Marzahn,………… die Jungs schmunzelten, die Kamera machte klick und fertig war das Foto. Ich sagte noch, aus Traktor wurde der Vereinsname BWF Marzahn (Berliner Werkzeugmaschinenfabrik), dann kamen leider die Plattenbausiedlungen und aus BWF wurde der Marzahner SV und ich , ging zu Fortuna Biesdorf.
Lange schon heißt der Verein FC Nordost und heute spielt ihr. Und es war ein gutes Spiel, diszipliniert und mit vielen gefährlichen Kontern. Das Spiel kostete sehr viel Kraft und da sind 2 Ergänzungsspieler einfach zu wenig, aber mehr Spieler konnten eben nicht. Für die Mannschaft war es vor den beiden letzten schwer werdenden Trainingseinheiten nächste Woche genau der richtige Härtetest und nach dem 0:0 Pausenstand folgte sogar in einer sehenswerten Aktion über rechts nach Paß von Mert-Cansin auf Dennis die 1:0 Führung. Dann verletzte sich leider der Sebastian am Oberschenkel ( gute Besserung) und mit einem Wechsler ging es weiter. Der Gegner kannte seinen Platz, wir konterten wie geplant, konnten aber klarste Torchancen nicht verwerten.
Das rauf und runter auf diesem Spielfeld war dann zuviel für die gesamte Mannschaft und die Gegentore 1 bis 5 die logische Konsequenz gegen einen immer stärker werdenden Gegner.
Ein Dank gilt dem sehr fairen Gegner und wir freuten uns alle darüber, dass es auch ohne Schiedsrichter geht, ganz in meinem Interesse, prima. Holger und ich haben uns nach abschließendem 9 Meterduell bei der gesamten Mannschaft für diese sehr gute Leistung bedankt.
weiter so
Thomas
27.08.2011
Testspiel am 24.08.2011
Mittwoch 17:20 Uhr Anstoß in der Gustav-Adolf-Straße und gutgelaunte Spieler, da gab es …………… Nein das wird jetzt keine Kopie des Spielberichtes vom Vorjahr gegen die gleiche Mannschaft, schon die 1:6 Niederlage gab es diesmal nicht. Aber das Ergebnis sollte auch absolut nebensächlich sein. Bei gefühlten 35° Celsius konnten wir und das ist die erste erfreuliche Erkenntnis mit 13 Spielern antreten, beinahe wären es 15 geworden, Marleen erschien mit ledierten Knien und konnte nicht spielen, Justins blauer Zeh war Anlass ihn daheim zu lassen, Kevins Verletzung muß auch noch auskurieren und der Knöchel von Emilio braucht noch Zeit zum gesunden. Und diese hohe Anwesenheit trotz der ersten vier anstrengenden Trainingseinheiten.
Zum Spiel:
Nach erstem Abtasten und disziplinierter Umsetzung der Defensivtaktik überquerten wir mittels gefährlicher Konter über die Flügel schnell das Mittelfeld und auch das Nachrücken der Mitspieler sah sehr gut aus. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen mit mehr Chancen für uns, aber bis zur 19. Minute fiel kein Tor. Dann kam von der Position 6 durch Tim ein herrlicher Pass auf die Position 5 zu Jakob und der ließ sich diese Chance nicht entgehen und netzte zum 0:1 ein, Drittelpause.
Das zweite Drittel hatte kaum begonnen, da kommt unsere Position 4 der Ricardo ca. 15 Meter zentral vor des Gegners Tor zum Schuss und ballert den Ball mit seinem linken Bein zum 2:0 in des Gegners Maschen. Wir konnten viel tauschen und die Jungs haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt und nach Spieleinwechslung sofort die Position übergeben und das war auch Ziel des heutigen Spiels. Seine und die Position der Mitspieler zu kennen, was und man darf nicht vergessen, dass eine neue gemischte Mannschaft geformt werden muß, schon ganz gut geklappt hat. Überragend in der Abwehr war Dennis und auch als Spielmacher konnte Ricardo absolut überzeugen, die kämpferische Einstellung ist Vorbild für die anderen Mitspieler, deren Einsatzbereitschaft gut war, aber und anders kann es auch noch gar nicht sein zum Saisonbeginn, es besteht noch Nachholbedarf.
der Trainer