Spielberichtsarchiv
20. Spieltag am 28.03.2010
VfB Einheit zu Pankow vs. SSC Südwest 1947 3:5 (0:2)
Als wenn die bittere Niederlage am vergangenen Wochenende nicht schon schlimm genug wäre, so erreichte die sportliche Misere am Dienstag zum Nachholspiel gegen Friedenau ihren absoluten Höhepunkt. Nur sieben Spieler standen uns zur Verfügung. Unser Versuch das Spiel am Vortag abzusagen, stieß leider auf nicht viel Verständnis. Man wurde lediglich auf die Frist zur Verlegung von Pflichtspielen hingewiesen. Schade, dass wir dadurch den Wettbewerb etwas beeinflussten und es zu keiner sportlichen Entscheidung kam. In der restlichen Woche hofften wir, dass sich einige Spieler wieder erholten, doch wurden wir im Freitagstraining mit wieder nur acht Spielern jäh enttäuscht. Es lag jetzt nicht mehr an uns Trainern am Wochenende eine spielfähige Mannschaft aufzustellen. Jetzt war das Team gefragt!
Aber nun zum Spiel:
Wieder spielten wir auf unserem Ausweichplatz zur verfrühten Anstoßzeit und zu unserem Erstaunen hatten wir sogar eine komplette Mannschaft zusammen. Wir wussten kein richtiges Mittel zur Motivation, also beließen wir es bei wenigen Worten. Das der angesetzte Schiedsrichter nicht kam, liegt übrigens nicht wie behauptet am Gastgeber, sondern an den Ansetzern des Verbands, wir haben das Spiel fristgerecht und ordnungsgemäß verlegt und daher pfiff der Gast, der von seinem Vorrecht Gebrauch machte.
In der Regel folgt hier jetzt das Spielgeschehen mit sämtlichen Ausführung zu Ereignissen und zum Spielverlauf. Darauf wird heute und auch zukünftig verzichtet, vorläufig jedenfalls. Es macht einfach keinen Sinn das Spiel ausgiebig zu analysieren. Sicherlich gab es viele fragwürdige Entscheidungen und auch die ein oder andere hektische Situation, aber all das stellt die offensichtlichen und unausweichlichen Probleme in unserem Team in den Schatten. Die Frage, die sich uns Trainer am Rand stellte: „Ist das wirklich unsere Mannschaft?“, müssen wir leider mit NEIN beantworten. Sollten wir in unseren Ansprachen vielleicht die falschen Worte benutzt und damit jemanden persönlich angegriffen haben, so entschuldigen wir uns dafür. Für die Art und Weise allerdings nicht!
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass sich beide Mannschaften heute nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, insbesondere in Bezug auf Fairness, Disziplin und Respekt. Doch letztendlich sind wir es die wieder mit leeren Händen da stehen und es wieder nicht geschafft haben, einen moralischen Vorteil zu nutzen. Wer wirklich glaubt, mit Meckern, Pöbeln und verbalen Entgleisung irgendetwas zu erreichen, wird am Ende feststellen müssen, dass er seiner Mannschaft eher damit schadet. Wir müssen uns ehrlich die Frage stellen, ob wir wirklich noch als Team funktionieren oder glaubt ihr wirklich, dass euch ohne Ehrgeiz, Disziplin, Trainingsfleiß und Verantwortungsbewusstsein irgendetwas in den Schoß fallen wird. Nur der Gedanke daran, dass es im Moment am sportlichen Unvermögen liegt, ist schon fatal. Denn ihr habt in den vergangenen Spielen oft genug gezeigt die Dinge umzusetzen und gezeigt was ihr könnt. Doch werden diese Momente immer weniger und die Dinge, die nicht auf den Platz gehören leider immer mehr. Es ist doch klar, dass einem nicht alles gelingt, wenn man unten drin steht und man dann nur Erfolg haben kann, wenn man hart daran arbeitet. Das ist in unserem Team nicht der Fall und somit werden wir alle die Konsequenzen dafür tragen müssen. Wir hoffen, dass ihr euch noch ein paar Worte für das Training aufgehoben habt!
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere Eltern, die uns wieder unterstützten.
Schon wie am 08.11.2009, erschien der angesetzte Schiedsrichter Hr. Ostrowski zum zweiten Mal in dieser Saison, nicht auf unserem Platz.
19. Spieltag am 21.03.2010
SV Lichtenberg 47 vs. VfB Einheit zu Pankow 4:2 (1:1)
Nach der klasse Leistung gegen den Nordberliner SC unter der Woche, in der wir leider nur moralisch als Sieger vom Platz gingen, wurde uns bewusst, dass gut und schön mitspielen leider keine Punkte bringt und wir uns somit im Tabellenkeller wiederfanden. Das allein war aber nicht entscheidend, denn wir haben gezeigt, dass wir ein Team sind und als Einheit zusammenstehen. So legten wir den Fokus im Training auf Regeneration und auf ein zwei spezielle Übungen. Dass wir personell weiter schrumpften, machte das Unterfangen, am Wochenende endlich mal einen Dreier zu landen, nicht gerade leichter.
Aber nun zum Spiel:
Bei miesem Wetter und mit kargem Kader machten wir uns auf zum Auswärtsspiel nach Lichtenberg. Schon Wahnsinn was der Spielplan den Mannschaften alles abverlangt, aber so ging es ja allen. Doch irgendwie stimmte etwas nicht, denn so richtig Stimmung wollte im ganzen Team nicht aufkommen. Nach schlechten Bedingungen zum Aufwärmen und anscheinend wenig durchdringenden Worten in der Ansprache, verschliefen wir den kompletten Beginn des Spiels. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass die 47er schon nach drei Minuten mit 1:0 in Führung gingen. Doch auch danach machten wir wenig Anstalten mitzuspielen und ließen dem Gegner zu viele Räume. Erst nach 15 Minuten erwachten wir so langsam und hielten nun endlich dagegen. Zwar versuchte Lichtenberg weiterhin mit einfacher Spielweise, lange Bälle und Konter, zum Erfolg zu kommen, aber wir standen jetzt besser und konnten die Bälle frühzeitig abfangen. Das ermöglichte uns einen besseren Spielaufbau mit dem die 47er nicht klar kamen. So schafften wir in der 27. Spielminute den 1:1 Ausgleich nach schönem Spielzug durch die Zentrale. Bis zur Pause machten wir weiter Druck und das Spiel verlagerte sich immer weiter in die gegnerische Hälfte. Allerdings waren wir wieder mal zu ungeschickt oder zu überhastet im Abschluss und zu allem Überfluss wussten es dann noch einige Spieler besser, anstatt ihre Mitspieler zu unterstützen bzw. zu motivieren.
In der Kabine wirkten einige sehr niedergeschlagen, obwohl es dazu keinen Anlass gab. Wir fanden deutliche, motivierende Worte und so langsam kam die Zuversicht zurück in die Gesichter.
Und so begangen wir auch die zweite Hälfte motiviert und selbstbewusst. Man merkte jetzt, dass wir wollten, auch wenn nicht alles klappte und die Lichtenberger mit langen Bällen weiterhin gefährlich waren. Doch es waren wir, die in der 48. Minuten mit 2:1 nach guter Flanke und Nachschuss in Führung gingen und das nicht mal unverdient. Das Spiel war gedreht, dank mannschaftlicher Geschlossenheit und der moralische Vorteil damit klar auf unserer Seite. Doch was dann passierte war schier unglaublich. Wir stellten ab sofort das Fußball spielen ein, was der Gegner prompt im Gegenzug mit dem 2:2 Ausgleich bestrafte. Wir wirken ab da an sehr lethargisch und in einigen Aktionen zu überheblich und machten damit den Gegner stark, der weiterhin auf einfachste Weise uns in Bedrängnis bringen konnte. Und so dauerte es nur bis zur 58. Minuten und der Ball zappelt wieder in unserem Netz, 2:3. Wieder waren wir unkonzentriert und verloren jetzt, besonders über außen, leichtfertig zu viele Bälle. Lichtenberg drehte innerhalb von nur zehn Minuten das Spiel und wir waren teilweise mehr mit uns selbst beschäftigt. Als wir dann taktisch umstellten, um eventuell doch noch was zu reißen, mussten wir auch noch verletzungsbedingt wechseln, was uns zusätzlich verwirrte. Das die 47er nun noch auf 4:2 erhöhten, war dann die Folge der Umstellung und der wenigen offensiven Durchschlagskraft. Das wir am Ende nicht noch höher verloren, war einzig und allein der sehr gut spielenden zentralen Abwehr- und Mittelfeldachse zu verdanken und vor allem unserem wieder mal souverän spielenden (Ersatz-) Keeper.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute letztendlich verdient verloren haben. Denn, wenn man ein Spiel dreht und damit Spiel und Gegner in der Hand hat und sich dann teilweise völlig gehen und zu Unsportlichkeiten hinreißen lässt, um damit vor allem seine Mitspieler schwächt, dann war das die Quittung dafür. Doch wer jetzt denkt wir Trainer glauben nicht an euch, der hat in den letzten zwei Wochen nichts verstanden und hat sich dann eher selbst aufgegeben. Wir wissen was ihr könnt, egal wo wir stehen. Wir glauben an euch und werden es euch schon am kommenden Dienstag zeigen. Ganz dem Motto, weniger Worte, mehr Taten!
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere zahlreich mitgereisten Eltern u. verletzten Spieler, die uns, trotz des Regenwetters, wieder unterstützten. Der angesetzte Schiedsrichter konnte leider zu keiner Zeit überzeugen!
11. Spieltag vom 10.01.2010 am 17.03.2010
VfB Einheit zu Pankow vs. Nordberliner SC 1:2 (1:2)
Nur drei Tage nach der guten und vor allem geschlossenen Mannschaftsleistung gegen Empor, stand heute der amtierende Tabellenführer als Gegner auf dem Plan. Es war schon erstaunlich welche Entwicklung die Mannschaft in den letzten Tagen seit dem Spiel gegen SCC durchgemacht hat. Stellt sich nur die Frage, ob wir da weiter anknüpfen können oder ob es einfach nur ein Strohfeuer war. Die Jungs sollten uns zeigen, dass sie vor allem an sich selbst glauben und dieses Spiel uns wieder einen Schritt weiter bringen sollte. Da keine Trainingszeit dazwischen angesetzt war, hofften wir, dass die angeschlagenen Spieler sich halbwegs erholt hatten. Wir waren gespannt auf den Auftritt unserer Jungs gegen den Spitzenreiter.
Aber nun zum Spiel:
Fast zur gewohnten Trainingszeit trafen wir uns heute zur ersten von zwei aufeinanderfolgenden englischen Wochen. Zu Gast war der NBC und wir hatten bis auf unsere Langzeitverletzten alle Mann im Kader. Vor dem Spiel ließen wir den vergangenen Spieltag kurz Revue passieren und versuchten die Jungs auf das wesentlich im heutigen Spiel zu fokussieren. Nicht Sieg oder Niederlage entschieden heute darüber ob wir uns als Einheit präsentieren, sondern Einstellung, Teamgeist, Leidenschaft und Spaß waren heute wichtig. Und siehe da, wir wurden erhört. Von Anfang an ließen wir, treu dem Motto: „Weniger Worte, mehr Taten“, heute keine Zweifel aufkommen, dass wir nicht so einfach die Punkte her schenken werden. Wir erwischten den NBC kalt, gewannen fast jeden Zweikämpf und waren in der Anfangsviertelstunde die klar spielbestimmende Mannschaft. Die Jungs kommunizierten, waren aufmerksam und jeder war sich für nichts zu schade. Wir erarbeiteten uns Chancen und auch wenn diese überhastet oder unüberlegt abgeschlossen wurden, so war die Art und Weise wie wir uns präsentierten das Entscheidende. So kamen wir in den ersten 20. Minuten zu vier 100%-igen Chancen, die der NBC eher mit Glück verteidigen, als wir mit Geschick vollenden konnten. Erst danach kam der NBC langsam ins Spiel und konnte gleich seine erste Chance im Spiel zur Führung nutzen. Kurze Unaufmerksamkeit in der Zuordnung und der Ball springt nach einer Hereingabe vom Pfosten zurück in Spiel, direkt auf des Gegners Fuß. Als das nicht schon genug wäre, kann der NBC nur zwei Minuten später auf 2:0 erhöhen. Besonders ärgerlich hier, dass wir einen sicher geglaubten Ball übermotiviert verlieren und der Gegner uns dabei in der Vorwärtsbewegung eiskalt erwischt. Wir Trainer wirkten etwas geschockt, doch unsere Jungs ließen sich davon nicht beeindrucken. Denn nur zwei Minuten später konnten wir nach gutem Spielzug und Zweikampfverhalten den 1:2 Anschlusstreffer erzielen. Bis zur Pause machten wir weiter Druck und auch wenn der NBC jetzt besser ins Spiel kam und in der Abwehr sicherer stand, waren wir spielbestimmender.
In der Pause machten wir den Jungs klar, dass wir es sind die eigentlich verdient führen müssten, dass galt nicht als Vorwurf, sondern sollte zeigen, dass wir hier das Zepter schwingen. Wir müssten mit uns zufrieden sein, aber reicht und das? Denn alle wussten hier geht heute was.
In der zweiten Hälfte änderte sich der Spielverlauf nur wenig. Wir, weiterhin mit mehr Ballbesitz und besserem Zweikampfverhalten und der NBC darauf bedacht, hinten besser zu stehen und nach vorne mit langen Bällen zu operieren. Sicherlich ließen jetzt auch die Kräfte allmählich nach, aber wir waren dem Ausgleich dichter, als der NBC einer sicheren Führung. In der Schlussviertelstunde machten wir dann hinten auf, um das Mögliche eventuell noch zu schaffen und so ergaben sich daraus zwangsläufig auch Chancen für den Gegner. Diese wurden jedoch durch unsere stets aufmerksame und sehr gut spielende Abwehr vereitelt und wenn nicht, dann durch unseren famosen Keeper. Besonders die letzten Minuten zeigten, wie nah wir einer Überraschung heute waren. Der NBC war nur noch darauf bedacht durch Auswechselungen und Zeit schinden das Spiel zu Ende zu bringen. Doch leider kam für uns mit dem Abpfiff auch die Ernüchterung.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass heute nicht Ärger oder Enttäuschung über das Ergebnis stehen sollte, sondern nur sehr viel Zuversicht mitgenommen werden kann, auch wenn es natürlich unmittelbar nach dem Schlusspfiff anders ist. Was ihr heute gezeigt habt hat uns Trainern nicht nur von der Leistung in allen Mannschaftsteilen her sehr gut gefallen, sondern vor allem vom Teamzusammenhalt her sehr beeindruckt. Wir hoffen es hat bei allen Klick gemacht und auch wenn die nächsten Wochen schwer werden, dann wisst ihr jetzt wie es geht. Gebt nicht auf, denn unsere Zeit wird kommen. Versprochen!
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere zahlreich erschienenen Eltern die uns, trotz Wochentag, wieder unterstützten und mit dem Spiel sicherlich dafür entschädigt wurden. Dank auch an den angesetzten, sehr gut pfeifenden Schiedsrichter!
18. Spieltag am 14.03.2010
VfB Einheit zu Pankow vs. SV Empor Berlin 0:4 (0:3)
War die mehr als enttäuschende Niederlage letztes Wochenende beim SCC in ihrer Art und Weise wie sich die Jungs präsentierten nicht schön Ärger genug, so war die Nachricht darüber, dass unser etatmäßiger Keeper für längere Zeit ausfällt, doppelt bitter. Wir wussten nicht so recht, wie wir unter der Woche mit der Situation umgehen sollten. Einerseits plagten uns immer noch Krankheits- und Verletzungssorgen, anderseits hatten andere Sachen Priorität und Klärungsbedarf. Beide Seiten mussten einfach einen Schritt aufeinander zugehen, damit wir zusammen und als Einheit das Ruder rumreißen können. Ganz unter dem Motto: „Weniger Worte, mehr Handeln“, sollten wir die nächsten Aufgaben angehen. Denn nur als intaktes Team und mit gegenseitigem Respekt und Verständnis wird es uns gelingen die weitere Saison erfolgreich zu bestreiten.
Aber nun zum Spiel:
Eine Stunde früher als gewohnt und auf unserem Ausweichplatz Buchhorster Str. trafen wir uns für das heutige Spiel gegen SV Empor. Der Gegner, zurzeit sicherlich in sehr guter Form, kam genau zur rechten Zeit. Wir mussten einfach wieder zurück in unsere Spur, dabei war der Ausgang des Spiels nicht entscheidend. Auch, wenn wir wieder auf einige Spieler verzichten mussten, so konnten wir wenigstens ein zwei Spieler wieder einbauen. Das Spiel begann sehr schwungvoll und das durch beide Seiten. Wir waren von Anfang an gut im Spiel und versuchten ebenso wie Empor Akzente in der Offensive zu setzen. Der Gegner kam mit dieser Aufgabe jedoch besser zurecht. Wir wussten so recht kein Mittel und scheitert immer wieder an der Defensive von Empor und wenn wir doch mal durchkamen, dann wurden die Aktionen eher mäßig und ungenau abgeschlossen. Aber das war nicht ausschlaggebend, vielmehr war entscheidend wie wir uns präsentierten und das war erstaunlich positiv. Allerdings nur bis zur 20. Minute, denn ab dann gab Empor richtig Gas. Innerhalb von 10 Minuten konnte der Gegner fast jeden Angriff zum Abschluss bringen und mit 3:0 in Führung gehen. Es führten so wohl individuelle Fehler unsererseits als auch gute Kombination zu den Gegentreffern. Bis zur Pause stürmte Empor zwar weiter und wir kamen nur selten zur Entlastung, allerdings standen wir jetzt besser. Bis zur Pause passierte daher nicht mehr viel, nur das wir verletzungsbedingt wechseln mussten und unsere Sorgen dadurch nicht weniger wurden.
In der Kabine motivierten wir die Jungs, denn nun kam für uns Trainer die entscheidende Phase des Spiels, die zeigen sollte, was die Aussprache unter der Woche gebracht hat. Zu Beginn der zweiten Hälfte wirkten wir wieder sehr konzentriert und engagiert und machten es Empor ziemlich schwer ihr Spiel aufzuziehen. Die Frage war, konnten wir das über die komplette Zeit durchhalten und weiter dagegen halten. Hier heißt es ganz klar, JA! Wir haben die Zweikämpfe angenommen, haben viel kommuniziert und jeder ackerte für den anderen und wenn Empor dann doch mal zu einer Chance kam, dann wurde diese durch unseren sehr gut aufgelegten (Ersatz-) Keeper vereitelt. Das wir dann in der 76. Spielminute dann noch das 0:4 hinnehmen mussten, war sehr ärgerlich. Denn dieses Tor fiel aus einer mehr als deutlichen Abseitsposition und brachte uns um unsere gute Leistung in Halbzeit zwei.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir mit der heutigen guten Leistung zufrieden sein können. Entscheidend war mehr die Art und Weise wie wir auftraten und wie die Mannschaft untereinander füreinander einstand. Das Spiel war ein erster, wichtiger Schritt allerdings dürfen wir jetzt nicht locker lassen. Wir versprechen euch, dass unsere Zeit kommen wird. Wir müssen in den nächsten Wochen einfach weiter Gas geben und alle weiter hart an uns arbeiten, dann werden wir noch einiges erreichen und Spaß haben. Also lasst uns da am Mittwoch weiter anknüpfen.
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere zahlreich erschienenen Eltern und Rekonvaleszenten die uns wieder unterstützten und an den angesetzten, gut pfeifenden Schiedsrichter
17. Spieltag am 08.03.2010
SC Charlottenburg vs. VfB Einheit zu Pankow 4:3 (0:2)
Endlich, Hurra, Juppi…so oder so ähnlich könnten die Worte lauten, wenn man daran denkt, dass es nun wieder mit dem Spielbetrieb los geht. Doch irgendwie wollte sich diese Stimmung nicht so wirklich einstellen. Zum einen blieb uns unter der Woche nur eine einzige Trainingseinheit draußen und zum anderen wurden die personellen Sorgenfalten immer tiefer. Waren wir in der langen Winterpause fast immer vollzählig, so konnten wir unter der Woche nur dezimiert und sporadisch trainieren. Allein unter diesen Aspekten kam uns das erste Saisonspiel 2010 eher ungelegen. Ansonsten war die Stimmung vom restlichen Team doch positiv.
Aber nun zum Spiel:
Verstärkt durch einige C-Jugendspieler machten wir uns am Sonntagmittag, ohne Sechs, auf in Richtung Charlottenburg und waren froh durch die Aushilfen und halbwegs Genesenden eine spielfähige Mannschaft aufstellen zu können. Umso mehr staunen wir über die Konzentriertheit und den angedeuteten Willen in der Spielvorbereitung bei den Spielern. Beides wurde auch nahtlos von Anfang an ins Spiel übertragen. Wir gingen engagiert und konzentriert in die Zweikämpfe und drückten somit dem Spiel von Beginn an unseren Stempel auf. Und so kam es dann auch, dass wir schon nach 5 Minuten mit 1:0 in Führung gingen. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß mit schöner Flanke wird der Ball unhaltbar unter die Latte eingeköpft. Dieser gute Start ins Spiel sollte Sicherheit geben. In der Folgezeit entwickelte sich sicherlich kein schönes Spiel, wurde aber durch uns engagiert geführt. SCC kam meist nur durch lange Bälle in unsere Hälfte und versuchte sich dann durchzutanken. Wir reagierten gut und stellten uns bald darauf ein. Gefährlich wurde es nur, wenn wir durch fehlende Konzentration und Leichtsinnigkeit unnötige Fehler machten, die dem Gegner mehr Raum als gewünscht ließen. Wir versuchten zwar mehr Linie in unserer Spiel zu bringen, reagierten aber zu oft zu hektisch im Spielaufbau und zu ungestüm in den Zweikämpfen. In der 26. Spielminute gelang uns dann endlich mal das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff und nach Steilpass in die Spitze baucht nur noch der Torwart überspielt werden; 2:0. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. SCC wollte, konnte aber nicht und wir waren vorerst zufrieden mit der Führung.
In der Kabine nutzen wir die Zeit für ein paar wichtige Hinweise. Denn wir machten uns das Leben zum Teil selbst schwer. Wir nutzen einfach noch zu wenig unsere Überlegenheit, obwohl wir in einigen Situationen doch schon die richtigen Ansätze zeigten und sehen konnten wie einfach es ist. Die zweite Hälfte begann, wie die Erste endete. Wir ergriffen wieder die Initiative und zeigten gleich im ersten Angriff wie gut wir zusammen spielen können. Denn nach Balleroberungen in der Abwehr spielen wir sehr gut über drei Stationen in den gegnerischen Strafraum und vollenden zum 3:0. Der mit Anstand beste Spielzug des ganzen Spiels. Doch der Jubel darüber wehrte zu lange, denn im direkten Gegenstoß macht der SCC, durch einen individuellen Fehler unserseits, den Anschlusstreffer zum 1:3. In der Folgezeit wurde das Spiel unnötig hektisch, einerseits von außen durch Anhänger und Verantwortliche des SCC, anderseits suchten wir für unsere nun vermehrt auftretenden eigenen Fehler immer einen Schuldigen. Anstatt aus der Führung mehr Sicherheit zu schöpfen, fielen wir nun fast völlig auseinander. Fehlende Kommunikation, zu viel Eigensinn und das ständige Gemeckere führte dazu, dass SCC wieder ins Spiel kam. So fielen in der 56., 67. und 74. Minute die Treffer 2, 3 und 4 für den SCC. Schon unglaublich, wenn man bedenkt, dass der SCC keinen Deut besser wurde, sondern lediglich von haarsträubenden Fehlern und fehlender Teamfähigkeit unsererseits profitierte. Lediglich unsere Aushilfen präsentierten sich vorbildlich und stellten sich in den Dienst „unseres“ Teams. So kam der Schlusspfiff und wir standen mit leeren Händen und hängenden Köpfen da.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass Fußball in manchen Situationen einfach nicht zu erklären ist. Jetzt darüber zu philosophieren wieso, warum, weshalb nützt gar nichts und auch Schuldige zu suchen nicht. Denn Jungs, wenn ihr ehrlich zu euch selbst seid, dann ist es bitter genug, nach einer 3:0 Führung noch 4:3 zu verlieren. Vielmehr Worte braucht man weiter darüber nicht verlieren. Wir hatten es in der Hand und haben es vergeigt. Also hackt die Sache ab und gebt im Training wieder alles, denn nur eine Trotzreaktion heilt die Wunde, denn trainieren kann man sowas nicht.
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere zahlreich mitgereisten Eltern die uns wieder unterstützten und denen wir leider keinen schönen Sonntag bieten konnten!
10. Spieltag am 13.12.2009
VfB Einheit zu Pankow vs. VSG Altglienicke 4:2 (4:1)
Das Spiel am letzten Wochenende gegen Hohen Neuendorf zeigte uns wie schwierig die momentan krankheits- und verletzungsbedingten Ausfälle zu kompensieren sind und machte auch deutlich, dass gegen solche Teams eine 25 minütige gute Phase nicht ausreicht, um was zu reißen. Wir beschränkten uns unter der Woche darauf die Mannschaft bestmöglich auf das letzte Spiel des Jahres einzustellen und hofften, dass der ein oder andere wieder zum Team dazu stoßen würde. Am Freitag kam dann die Info, dass unser eigentlicher Heimplatz, aufgrund von Unbespielbarkeit, leider gesperrt wurde und wir auf den Kunstrasen an der Buchhorster Str. ausweichen mussten.
Aber nun zum Spiel:
Durchweg pünktlich trafen wir uns alle zur gewohnten Zeit am ungewohnten Ort zu unserem letzten (Heim-)Spiel. Wir waren fast vollzählig, allerdings waren unter den Anwesenden auch viele, die krankheitsbedingt länger nicht bzw. nur unregelmäßig trainiert haben. Somit war uns klar, dass heute einige von Anfang auflaufen mussten, die nicht in Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Vor der Spielvorbereitung versuchten wir wieder durch einige Worte die Wichtigkeit dieses Spiels für den weiteren Saisonverlauf zu verdeutlichen und machten den Jungs klar, dass es heute um mehr ging als nur um die drei Punkte in der Tabelle. Diese Worte fanden dann im Spiel auch ihre unmittelbare Umsetzung. Zwar war der Platz etwas angefroren, aber bespielbar, doch das machte unseren Spielern nichts aus. Sie gaben von Anfang an Gas und waren gewillt hier gleich zu Beginn ein Zeichen zu setzen. Und so kam es dann, dass wir bereits in der 6. Spielminuten nach gutem Torabschluss mit 1:0 in Führung gingen. Wieder ein guter Start. Fraglich nur, ob wir weiter machten oder wieder in alte Muster verfallen würden. Letzteres schien wohl angesagt, denn bereits fünf Minuten später konnte Altglienicke nach einem fahrlässigen Abwehrfehler zum 1:1 ausgleichen. In der Folgezeit erholten wir uns schnell von diesem Gegentreffer und bestimmten Spiel und Gegner nach Belieben. So erzielten wir bereits in der 17. Minute, nach guter Ecke und tollem Kopfball die Führung zum 2:1. Und konnten in der 21. Minute unsere Führung nach schönem Schuss aus der zweiten Reihe auf 3:1 ausbauen. Das 4:1 in der 27. Spielminute war dann gleichzeitig auch der schönste Treffer, denn nach gutem Spielaufbau und toller Kombination muss der Ball nur noch eingeschoben werden. Bis zur Pause hätten wir, durch mehr Konzentration und besseres Zusammenspiel, noch den ein oder anderen Treffer erzielen können bzw. müssen, nutzen den uns bietenden Raum und die Chancen aber nicht. Altglienicke fand so gut wie gar nicht statt und befreite sich immer nur mit langen Bällen. In der Kabine wollten wir den Jungs dann weiter Dampf machen und ihnen zeigen, dass sie hier heute die Möglichkeit haben befreit aufzuspielen, denn dafür war der bisherige Spielverlauf perfekt. Leider wurden wir nicht erhört. Die Jungs machten sich die komplette zweite Hälfte das Leben sehr schwer. Zwar bestimmten wir das Spiel und ließen Ball und Gegner laufen, zählbares kam dabei leider nicht heraus. Mit zunehmendem Spielverlauf endeten unsere Angriffsbemühungen an der Strafraumgrenze und wenn wir dann doch mal die Chance hatten zielstrebig zu einem Treffer zu gelangen, spielten wir lieber klein klein. Nur Altglienicke nutze die zweite Chance im ganzen Spiel, um den 4:2 Anschlusstreffer zu erzielen. Eigentlich systematisch für unser Spiel, wirkten wir doch irgendwie gehemmt bzw. wenig motiviert wirklich mehr zu wollen. Das es zum Ende noch viele falsche Entscheidung gab, wie einen nicht gegebenen Elfmeter für uns und Tätlichkeiten auf beiden Seiten, steigerte nur den Frust aller Beteiligten.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir uns heute über die drei Punkte freuen können und eine starke erste Hälfte diesmal ausreichte zum Sieg. Eines steht allerdings fest, wir werden und müssen die Weihnachtspause nutzen, um uns neu zu positionieren und uns alle hinterfragen; was wollen wir eigentlich und wo sind unsere Ziele!? Rein sportlich ist sicherlich keiner zufrieden, mannschaftlich haben wir uns gefunden und haben gezeigte, was es heißt, einander zu vertrauen und sind gerade diesbezüglich stark gewachsen. Da müssen wir in Zukunft ansetzen und dann kommt der Spaß, die Spielfreude und auch der nötige Ehrgeiz und die teilweise fehlende Motivation von ganz allein. Somit fand die anschließende Weihnachtsfeier, dank vieler helfender Hände und dem Sieg heute, einen doch versöhnlichen Jahresabschluss. In diesem Sinne „Happy Christmas“.
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere Eltern die uns wieder zahlreich unterstützten! Und gute Besserung an den angesetzten Schiedsrichter, Herrn Krause, der sich vorbildlich vor dem Spiel aus gesundheitlichen Gründen entschuldigte. Sein Vertreter konnte leider nicht durch Wissen und Neutralität glänzen.
9. Spieltag am 06.12.2009
B.W. Hohen Neuendorf vs. VfB Einheit zu Pankow 4:1 (2:0)
Eine Woche nach dem knappen, aber alles in allem doch verdienten Sieg, machten wir uns an diesem Wochenende um 07:15 Uhr auf den Weg nach Hohen Neuendorf. Weitere krankheitsbedingte Ausfälle in der Woche ließen unsere Sorgenfalten nicht weniger werden, was wir dann aber vom Rest im Training sahen, war sehr erfreulich.
Aber nun zum Spiel:
Früh am Morgen gab es dann eine weitere Hiobsbotschaft. Eine weitere krankheitsbedingte Absage kam hinzu, die war schmerzlich und somit musste die Aufstellung in der Abwehr erneut geändert werden. Ein Langzeitverletzter stieß zur Mannschaft wieder dazu, der somit früher als erwartet zum vollen Einsatz kam. Die Vorbereitung auf das Spiel verlief wie gewöhnlich ab.
Wir waren von Beginn an konzentriert und kamen gut ins Spiel. Die erste Chance in der 7. Minute konnten wir leider nicht nutzen. Eine direkt Abnahme, zentral, 20 Meter vom Tor entfernt, verfehlte dieses nur knapp. Bis zur 15. Minute war es ein sehr ausgeglichenes Spiel, dann erhöhte Hohen Neuendorf den Druck und kam das ein oder andere mal bedrohlich vor unser Tor. Unsere Keeper heute wieder in guter Verfassung, entschärfte die eine oder andere 100 %-tige.
In der 20. Minute war aber auch er machtlos und der Gegner konnte mit 1:0 in Führung gehen.
Unsere Jungs erholten sich vom Gegentreffer und kamen wieder ins Spiel,
trotzdem spielten wir zu kompliziert und schenkten die Bälle immer und immer wieder zu schnell her.
Als alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten, entschied der Schiedsrichter plötzlich auf Elfmeter. Verwunderung in unseren Reihen, wurde doch der Ball gespielt, aber der Pfiff zählt.
Vom Punkt wurde dann sicher verwandelt und wir gingen mit einem 2:0 Rückstand in die Pause, wo wir die Jungs erst einmal durchatmen ließen, hatte doch die 1. Halbzeit viel Kraft gekostet. Wir sprachen die Fehler kurz an und vor allem das, was uns in der 1. Halbzeit nicht gefallen hat. Ob Muskeln und Moral jedoch reichen würden um dies in der 2.Hälfte umzusetzen, blieb abzuwarten.
Auf dem Platz zurück, merkte man der Mannschaft an, das hier vielleicht noch was geht. Wir erarbeiteten uns jetzt wieder Torchancen, konnten davon jedoch keine nutzen.
Und so wurden wir in der 55. Minute kalt erwischt. Ein Konter über die linke Seite wurde nach Hereingabe des Balls freistehend vor unser Tor eingeschoben.
Nach einem Zweikampf im gegnerischen Strafraums ertönte ein Pfiff, Elfmeter, wie in der 40. Minute etwas überraschend.
Der gegnerische Torwart hält!
Wer jetzt dachte wir brechen ein, Fehlanzeige. Wir blieben weiter am Ball und wurden in der 70. Minute dafür belohnt. Nach einer Ecke bekamen wir eine zweite Chance. Der Ball konnte nicht entscheidend geklärt werden und wir konnten den Ball aus 20 Meter Torentfernung im Netz unterbringen.
In der 74.Minute gab es eine Kopie aus der 55., diesmal jedoch über rechts, kann Hohen Neuendorf den Entstand von 4:1 erzielen.
Alles in allem war für uns mehr drin gewesen, passendes Schuhwerk (wie angesagt), etwas mehr Kampfgeist und mannschaftsdienlichere Spielweise und vor allem eine bessere Chancenauswertung, dann klappt´s auch mit 3 Punkten.
Der Trainerplan fürs nächste Wochenende, wie denkt ihr darüber?
Heiko Kanthak/ Rüdiger Adam
Trainer/ TW-Trainer der 1.B-Jugend
P.S.
Vielen Dank an unsere Eltern die uns wieder zahlreich unterstützten! Und ein Gruß an unseren Trainer Alex, den wir am Wochenende sehr vermisst haben.
8. Spieltag am 29.11.2009
VfB Einheit zu Pankow vs. SV Stern Britz 89 4:3 (3:1)
Unter der Woche konnte man in den Gazetten Einsatz, Leidenschaft, Spielwitz, Kommunikation und Teamspirit, lesen und das über unser Team. Tja da war es wieder das andere Gesicht der Mannschaft. Warum nicht gleich so? Muss da immer erst eine Predigt her, um solch eine Leistung abzurufen. Wir hoffen zukünftig nicht. Unter der Woche machten wir den Jungs nach der sehr guten Leistung gegen Neukölln aber auch klar, dass nur „schön spielen“ leider auf Dauer nichts Zählbares bringt und motivierten sie, endlich mal wieder einen verdienten Dreier einzufahren. Leider hielten sich nicht alle Spieler daran und vereinzelte fielen mit undisziplinierten Verhalten auf und schwächten somit das Team für das Wochenende.
Aber nun zum Spiel:
Gewohnt pünktlich trafen sich alle zum 5. Heimspiel der Saison. Der Gegner erschien, der Schiedsrichter wie gewohnt leider nicht. So vertrat der Gästetrainer den Offiziellen. Wieder richteten wir einige Worte, vor der eigentlichen Spielvorbereitung, an das Team. Die Jungs sollten wissen, wie wichtig der Zusammenhalt im Team ist und was er uns, Trainern, bedeutet. Und wieder schienen sich die Jungs dies zu Herzen genommen zu haben. Denn vom Anpfiff weg kontrollierten wir das Geschehen. Der Gegner hatte sich noch nicht richtig zurechtgefunden, da fällt bereits in der 3. Spielminute das 1:0 für uns. Denn nach guter Balleroberung und schnellem Spielzug, hat der Gegner das Nachsehen. Ein Auftakt nach Maß. Aber sollten wir jetzt wieder in den alten Trott verfallen!? Nein diesmal nicht, denn unsere Jungs machten weiter Druck und schnürten den Gegner in dessen Hälfte weiter ein. Wir waren einfach die willigere Mannschaft, gewannen auf tiefem Boden die Zweikämpfe und spielten ohne großes Geschnörkel unser Ding. Das wurde in der 9. Minute dann mit dem 2:0 belohnt. Wir schalteten, nach einem Freistoß für uns, schnell um und wieder zappelt der Ball im Netz. In der Folgezeit kam dann auch Britz besser ins Spiel und war vor allem über die schnellen Spitzen gefährlich. Ein ums andere Mal verwickelten wir uns in unnötige Zweikämpfe und waren zu halbherzig in den Laufduellen. Aber unser Keeper strahlte endlich wieder seine gewohnte Ruhe und Souveränität aus. Wir blieben aber weiterhin spielbestimmend und hatten bis kurz vor Pause wieder eine Hand voll Chancen die wir leider nicht konsequent nutzten. Bis zur 37. Spielminute, da erzielen wir nach gutem Solo mit überlegtem Abschluss das 3:0. Allerdings waren wir dann anschließend anscheinend schon in der Pause. Denn in der letzten Aktion, Ecke für Britz, stimmt die Zuordnung nicht und der Gegner kann ungehindert zum 3:1 einköpfen. Sicherlich ein unnötiges Tor und gerade mit dem Pausenpfiff.
In der Halbzeit lobten wir die Jungs für den verbesserten Torabschluss, warnten sie aber auch, nicht zu leichtfertig zu agieren, denn das Spiel war noch lange nicht entschieden. Leider wurden wir nicht erhört. Denn mit Wiederanpfiff machten wir durch fahrlässige Fehler und anfliegender Überheblichkeit, in Anbetracht eines wohl schon sicher geglaubten Sieges, den Gegner unnötig stark. So kam es dann auch folgerichtig, dass Stern Britz in der 51. Minute den 2:3 Anschlusstreffer erzielen konnte. Wieder sahen wir bei diesem Treffer nicht gut aus, denn wenn ein Gegner im Strafraum so viel Platz zum Tricksen hat, dann stimmt was nicht. In den nächsten Minuten wurde das Spiel, dann etwas hektisch. Das führte zu vielen überharten Zweikämpfen, wobei der Schiedsrichter in dieser Phase, nicht immer eine glückliche Figur machte, denn in der 57. Spielminute pfeift er nach einem harten, aber fairen, Laufduell in unserer Hälfte Elfmeter. Ok, wenn man das als Foul wertet und Freistoß gibt, aber Elfmeter nun wirklich nicht, denn das Foul war weit außerhalb vom Sechzehner. Ein absolutes Unding, was außen auch viel Hektik verursachte. Damit fiel dann der 3:3 Ausgleich. Die Moral war dahin, so dachten wir, aber unsere Jungs belehrten uns eines besseren. Sie motivierten sich und wollten heute unbedingt als Sieger vom Platz gehen. Und so kam es dann, dass wir in der 62. Minute, nach gutem Zweikampfverhalten und Spielzug über links, den verdienten 4:3 Führungstreffer erzielen. Bis zum Schusspfiff hatten wir noch einige Chancen um den Sack zu zumachen, ließen diese aber leichtfertig aus. Allerdings standen wir jetzt in der Abwehr gut und ließen hinten nicht mehr viel zu, denn der Gegner blieb durch lange Bälle immer wieder im Spiel.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute, aufgrund der ersten Halbzeit und der großen Moral am Schluss, verdient drei Punkt errungen haben. Aber man muss auch sagen, dass wir es auch heute wieder versäumt haben, so ein Spiel souveräner zu gestalten. Jungs, nach einer 3:0 Führung zu Hause, muss man das Spiel mit weniger Aufregung, besserer Abgeklärtheit und mehr Coolness über die Bühne bringen. Das bringt Ruhe ins Team und macht zweifelhafte Entscheidungen unbedeutend. Also Jungs lasst uns in der Woche wieder Volldampf geben, denn der Weg ist das Ziel. Ich will, ich kann!
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere Eltern die uns wieder zahlreich unterstützten! Und an einen wieder mal nicht erschienenen, angesetzten Schiedsrichter.
7. Spieltag am 22.11.2009
VfB Einheit zu Pankow vs. BSV GW Neukölln 1:2 (1:0)
Was war das für eine Woche!? Viele Fragen stellen sich uns Trainern und sicherlich auch der ein oder andere Zweifel kam auf. Denn die Leistung vom letzten Wochenende in Lichtenrade war sicherlich das eine, die Art und Weise wie wir auftraten und uns verhielten war das, was wir nicht akzeptieren und hinnehmen wollten. Das machten wir insbesondere im Training auch ohne Worte deutlich. Im Moment stimmt einfach das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen nicht und das vor allem bei den Spielern. Wir Trainer waren nicht bereit diesen Weg so mit zu gehen und stellten die Jungs einfach mal selbst vor vollendete Tatsachen.
Aber nun zum Spiel:
„Die B-Jugend von Einheit rehabilitiert sich gegen den Tabellenführer aus Neukölln und macht mit Einsatz, Leidenschaft, Spielwitz, Kommunikation und Teamspirit seinem Vereinsnamen alle Ehre.“
So oder so ähnlich, jedenfalls inhaltlich, könnte/müsste die Schlagzeile heißen, wenn man versucht ist das Spiel kurz zu beschreiben. Aber die wenigen Worte reichen nicht, um das andere Gesicht der Mannschaft zu beschreiben.
Wir trafen uns wie gewohnt, alle pünktlich, zum nächsten Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Neukölln und auch der angesetzte Schiedsrichter kam zur Überraschung. Doch bevor es überhaupt zum gewohnten Ablauf kam, nahmen wir Trainer uns die Zeit, einige sehr wichtige Worte an die Spieler zu richten. Ob sich diese zu Herzen genommen wurden, sollte der Spielverlauf zeigen. Wir legten los wie die Feuerwehr. Denn gleich zu Beginn hatten wir die riesen Möglichkeit in Führung zu gehen, nutzten diese Chance aber nicht konsequent. In der Folgezeit entwickelte sich ein temporeiches Spiel, welches ausschließlich unser Verdienst war. Wir waren aggressiv, aber stets fair in den Zweikämpfen, kommunizierten viel und taten sehr viel für das Spiel in der Offensive. Nach 15 Minuten stellten sich dann alle die Frage: War das die, bis auf einer Position veränderte, Mannschaft von Einheit aus der letzten Woche in Lichtenrade? Ja und auch wir verwunderten Trainer mussten diese Frage so beantworten. Denn wir waren die klar bessere Mannschaft und das in allen Belangen. Und so gingen wir dann in der 19. Spielminute auch völlig verdient mit 1:0 in Führung. Nach guter Einzelleistung wird der Ball auf den langen Pfosten geflankt und der sich gut freilaufende Stürmer nickt den Ball unhaltbar ein. Groß war die Freude im ganzen Team und auch wir Trainer konnten uns ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Bis zur Pause kam dann Neukölln etwas besser ins Spiel, ohne sich jedoch wirklich klare Chancen zu erarbeiten und war mit dem 1:0 Rückstand noch gut bedient. In der Pause sagten wir nicht viel und warteten alle auf den Wiederanpfiff. Uns war klar, dass Grün-Weiß jetzt kommen musste und dementsprechend stellten wir die Jungs auch ein. So kam es dann auch, dass Neukölln etwas druckvoller und aggressiver wurde. Das Spiel war zwar ausgeglichener, wir hatten aber nach wie vor die besseren und zwingenderen Aktionen, aber leider krankte es uns wieder mal am Torabschluss. Wurden die Angriffe noch gut und überlegte vorgetragen, umso überhasteter und unkonzentrierter war dann leider der Abschluss. In der 56. Spielminuten gelang dann den Neuköllnern der etwas glückliche Ausgleich. Wir sind einmal in der Defensive nicht konzentriert genug und der Gegner nutzt das mit seiner ersten richtigen Chance zum Ausgleichstreffer. In den folgenden zehn Minuten hatte der Gegner dann seine stärkste Phase und macht wieder, nach einem absolut unverständlichen, unnötigen und individuellen Fehler in der 65. Minute das 2:1 aus einer abseitsverdächtigen Position. Nutzen wir vorher unsere Chancen konsequent, entsteht hier gar keine Abseitsdiskussion. Bis zum Abschluss tat dann Grün-Weiß alles, um das Spiel sicher über die Bühne zu bringen. Das ausgedehnte Zeitspiel und die hohe Foulquote von Seiten der Neuköllner bis zum Schlusspfiff zeigten, dass sie doch sehr beeindruckt und verunsichert von unserer, vor allem kämpferischen Leistung waren.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass der Gegner heute glücklich und nicht ganz verdient drei Punkte mit nach Hause genommen hat. Aber wenn du aus drei Chancen zwei Tore machst und wir aus zahlreichen nur Eines, dann ist das das Ergebnis unter dem Strich. Aber Männer, ja das wart ihr heute wahrlich, Kopf hoch. Wir müssen uns mit dieser Leistung vor niemanden verstecken und viel wichtiger war heute das Signal, dass ihr uns Trainer gegeben habt. Diese 80 Minuten waren mehr als nur ein sehr gutes Spiel, ihr habt alle damit etwas Wichtiges und ihr habt in einer schwierigen Phase Teamgeist gezeigt und euch als Einheit präsentiert. Aber wer jetzt denkt, dass dies schon alles war und meint nach dieser Leistung können wir jeden Gegner schlagen, wird sich spätestens am kommenden Wochenende eines besseren belehrt wissen, wenn er nicht mit dem gleichen Einsatz und der gleichen Einstellung vom heutigen Tag in die kommende Woche geht.
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere Eltern die uns wieder zahlreich unterstützten! Und an einen jederzeit souverän agierenden, angesetzten Schiedsrichter.
6. Spieltag am 15.11.2009
Lichtenrader BC 25 vs. VfB Einheit zu Pankow 1:1 (1:1)
Das Spiel am letzten Wochenende hat gezeigt, was bei uns im Moment ganz gut klappt und woran wir noch arbeiten müssen. Die Erkenntnisse wollten wir mit in die Trainingswoche nehmen. Doch leider kam alles anders. Krankheitsbedingte Absagen im Überfluss ließen ein reguläres Training nicht zu und wir hatten eine einstellige Trainingsbeteiligung. Somit beschränkten wir uns mit den wenigen Anwesenden auf das Nötigste. In der Hoffnung, der ein oder andere würde am Wochenende wieder zur Mannschaft stoßen.
Aber nun zum Spiel:
Unser Weg führte uns diesmal weit in den Süden Berlins. Lichtenrade war das Ziel und die Spielzeit war auch eher ungewohnt für uns. Wir machten uns dezimiert, aber zahlreicher als unter der Woche, auf den Weg. Das wir einige Spieler trotz Angeschlagenheit spielen lassen mussten war uns bewusst und bereitete uns auch einige Bauchschmerzen. Vor dem Spiel machten wir den Jungs Mut und deutlich, was heute entscheidend sein wird. Der Spielbeginn stimmte uns positiv, denn bereits in der 2. Spielminute gingen wir nach schnellem Umschalten und klugen Pass in die Tiefe mit 1:0 in Führung. Ein Auftakt nach Maß, aber kennen wir das nicht von irgendwo her!? Dachte man der Treffer würde uns Sicherheit und Selbstvertrauen geben und den Gegner verunsichern, so belehrten unsere Jungs uns eines besseren. Schlechtes Stellungsspiel, mangelndes Zweikampfverhalten, unkonzentriertes Passspiel waren die Folge und boten dem Gegner die Räume, um uns das ein oder andere Mal einfach zu überlaufen. Wie gesagt, dass war nicht auf die Stärke des Gegners zurückzuführen, denn wir allein machten durch diese Fehler den Gegner „stark“. So dauert es nicht lange, bis der Gegner in der 10. Minute einer dieser Chancen zum 1:1 Ausgleich nutze. Das ärgerliche daran war, dass der Treffer eine Kopie des dritten Gegentores vom letzten Wochenende war und sich wieder keiner zuständig fühlte. In der Folgezeit entwickelte sich kein schönes Spiel. Beide Mannschaften machten viele Fehler, vor allem im Spielaufbau und Stellungsspiel. Viele Nicklichkeiten waren an der Tagesordnung von denen wir uns zunehmend ablenken und beeinflussen ließen. Wir beschäftigten uns lieber wieder mit dem Gegner, Schiedsrichter oder Dritten, als endlich mal das Spiel in die Hand zu nehmen oder dagegen zu halten. Bis zur Pause hatten wir sogar Chancen und davon mindestens eine Handvoll 100%-ige. Diese konnten wir aber nicht nutzen, da wir entweder zu überhastet, zu selbstsicher oder zu unkonzentriert die Aktionen abschlossen. In der Pause wurden wir dann recht deutlich, denn solch eine Halbzeit haben wir lange nicht mehr gesehen. Wir Trainer waren wohl die Einzigen die heute wirklich wollten und warnten vor zu viel Leichtsinn und Überheblichkeit.
Die zweite Halbzeit verlief wie die ersten 40 Minuten. Viele Fehler und insbesondere ungewohnt viele auf unserer Seite. Trotzdem hatten wir Chancen im Überfluss, aber wir trafen heute noch nicht mal das leere Tor. Egal ob Freistöße, Ecken oder Alleingänge auf das gegnerische Tor, nichts war wirklich zwingend bzw. wurde konzentriert vollendet. Wenn du solche Chancen nicht machst, dann hast du es auch nicht verdient als Sieger vom Platz zu gehen. Und so kam es dann, dass Lichtenrade in den Schlussminuten die Riesenchance zum Sieg vergab und beide Mannschaften sich am Ende die Punkte teilten.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute objektiv betrachtet zwei Punkte verloren haben und dennoch mit dieser Leistung und Einstellung nicht hätten gewinnen dürfen. Jungs mal ganz im Ernst, wenn jeder Einzelne das Spiel und seine Leistung für sich selbst ehrlich analysiert, dann war das heute ein klarer Rückschritt. Sicherlich haben wir heute nicht verloren, aber das kann doch nicht unser Anspruch sein. Einzig Leistung, Willen und Einstellung sind entscheidend, aber wenn nur einzelne halbwegs Normalleistung zeigen bzw. langsam zu alter Form zurückfinden, dann reicht das einfach nicht. Wir müssen solch ein Spiel einfach souveräner über die Bühne bringen und den Sack zu machen, bevor wir den Gegner unnötig stark machen. Und Jungs, solltet ihr mit kritischen Äußerungen nicht einverstanden sein, dann können wir gerne intern darüber reden. Wir Trainer sind auch nur Menschen und können es nicht immer allen recht machen, aber Kritik gehört nun mal dazu. Solltet ihr allerdings Dinge nach außen tragen, seid vor allem ehrlich und das erst recht euch selbst gegenüber. Wir können euch nur Hilfestellung geben und Gespräche führen, aber nur die realistische und ehrliche Selbsteinschätzung der eigenen Leistung wird euch auf lange Sicht weiterbringen. Lasst uns das Spiel abhaken und für die kommende Woche wieder voll angreifen. Wir wissen, dass ihr es könnt nur müsst ihr den Schalter umlegen. Also Jungs auf geht’s!
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere Eltern die uns wieder zahlreich unterstützten! Endlich auch wieder ein angesetzter Schiedsrichter, wenn auch nicht alle Entscheidungen glücklich waren.
5. Spieltag am 08.11.2009
VfB Einheit zu Pankow vs. SFC Stern 1900 3:5 (2:3)
Gut vier Wochen nach dem letzten Punktspiel gegen die 47’er aus Lichtenberg, stand nun unser nächsten (Heim-) Spiel an. Die vier Wochen nutzen wir intensiv, sowohl zur Erholung als auch zur Vorbereitung auf die nächsten kommenden schweren Aufgaben. So befand sich die Mannschaft in der zweiten Ferienwoche im Trainingslager, welches mit viel Spaß, Fleiß und Schweiß erfolgreich absolviert wurde. Vielen Dank an die Helfer und Förderer, die diesen Event möglich gemacht haben. Mit großer Zuversicht gingen wir daher in die letzte Trainingswoche.
Aber nun zum Spiel:
Zum dritten Heimspiel der Saison waren wir bis auf zwei Ausfälle, Krankheit und einem voraussichtlichen Langzeitverletzten, fast vollständig. Wir absolvierten die Spielvorbereitung wie gewohnt und auch das der Schiedsrichter nicht antrat, nahmen wir mittlerweile schon mit ironischem Humor. So vertrat ein Elternteil vom Gegner den durch Abwesenheit glänzenden Referee. Gleich nach dem Anpfiff waren wir auch hellwach und eh sich der Gegner versieht, stand es nach 36 Sekunden schon 1:0 für uns. Denn nach erfolgtem Anstoß saß der erste Spielzug schon. Ein Auftakt nach Maß, aber die Freude wehrt nur kurz. Denn im direkten Gegenzug spielt der Gegner den Ball lang und wir sehen nach sicher geglaubtem Ballbesitz im Laufduell nicht gut aus. 1:1 und das alles nach nicht mal zwei Minuten. In der Folgezeit entwickelte sich ein schnelles, kampfbetontes, aber jederzeit faires Spiel. Beide Seiten taten viel dafür, dass es durchaus ansehnlich war. Die Steglitzer konnten diesen Frühstart besser nutzen und gingen dann in der 14. Spielminute, durch einen individuellen Fehler unsererseits mit 2:1 in Führung. Ärgerlich, war doch die Situation eigentlich schon geklärt. Irgendwie kamen wir nur schwer in Tritt, in der Defensive stimmte die Zuteilung nicht richtig und in der Zentrale wurden einfach zu viele Bälle und Zweikämpfe verloren, aber nichtsdestotrotz waren wir auch weiterhin mit einigen guten Aktionen im Spiel. Allerdings setze dann wieder Stern in der 26. Minute mit der 3:1 Führung das nächste Ausrufezeichen und wieder sehen wir nach Ballbesitz und fehlender Zweikampfbereitschaft nicht gut aus. Bis zu diesem Zeitpunkt ging die Führung, aufgrund der zu vielen individuellen Fehler unsererseits, völlig in Ordnung. Aber nun endlich erwachten auch unsere Jungs und nahmen das 1:3 als Signal. Bis zur Halbzeit schnürten wir den Gegner in dessen Hälfte ein und endlich kamen wir besser ins Spiel. Wir gingen aggressiv in die Zweikämpfe, kommunizierten miteinander und spielten endlich Fußball wie wir es sehen wollten. Der Aufwand wurde dann bereits in der 30. Spielminute durch das 2:3 belohnt. Unmittelbar vor der Pause hatten wir dann noch die Riesenchance zum Ausgleich, verziehen den Ball aber leicht.
In der Halbzeit machten wir den Jungs weiter Mut, denn die Schlussviertelstunde zeigte doch, was hier heute möglich war und wir merkten die Jungs wussten es auch. Und so begann die erste zweite Hälfte wie die Erste aufhörte. Wir waren am Drücker und forderten dem Gegner alles ab. So gelang in der 45. Minute der 3:3 Ausgleich und das sicher nicht mal unverdient. Bis zur 65. Spielminute war es ein fast ausgeglichenes Spiel und man merkte beide Mannschaften wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Wir kämpften um jeden Millimeter bis zur totalen Erschöpfung, nur fehlte es uns wieder mal am kontrollierten Abschluss und an der nötigen Konsequenz. Die Schlussviertelstunde wurde dann, aufgrund einiger fragwürdiger Entscheidungen des Schiedsrichters, etwas hektisch. Wurde man vor dem Spiel gebeten ihn zu unterstützen, reagierte der Schiedsrichter in dieser Phase nicht darauf, selbst bei Aktionen des Schiedsrichterassistenten auf eigener Seite. Unsere Spieler verließen sich darauf und wurden davon böse überrascht. So wurde ein aus gegebener Ball einfach weitergespielt und wir dadurch in der Defensive überrascht, was das 3:4 in der 75. Minute zur Folge hatte. Anschließend versuchten wir nochmal uns gegen die drohende Niederlage zu stemmen, mit wenig Erfolg. Allerdings nutzten das die Gäste dann in der Nachspielzeit für einen Konter und dem 5:3 Siegtreffer.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass heute die clevere Mannschaft gewonnen hat. Gut waren heute Einstellung, Moral und Einsatz, allerdings erst nach dem 3:1 Rückstand. Wir müssen in vielen Situationen einfach kaltschnäuziger agieren und uns nicht mit Kleinigkeiten wie dem Schiedsrichter oder Gegner beschäftigen, dass hemmt uns mehr als es uns hilft. Wir müssen den Erfolg noch mehr wollen. Es kann nicht sein, dass einige mit Krämpfen und andere mit einer Null-Bock-Stimmung vom Platz gehen. Die Niederlage bricht uns nicht das Genick, aber fünf Gegentore, davon drei durch individuelle Fehler, das geht nicht und erst recht nicht zu Hause. Wir müssen nach dem 3:3 einfach die Bude zumachen dann entstehen solche Diskussionen erst gar nicht.
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere Eltern die uns wieder zahlreich und lautstark unterstützten! Ein Unding ist das wiederholte Nichterscheinen eines angesetzten Schiedsrichters auf unserem Platz.
4. Spieltag am 11.10.2009
VfB Einheit zu Pankow vs. SV Lichtenberg 47 2:0 (1:0)
Das Spiel vom letzten Wochenende gegen Empor war schon ein wenig kurios und ließ uns kurz an das Gute im Sport zweifeln. Allerdings verwarfen wir diese Gedanken auch ziemlich schnell, denn die gute Mannschaftsleistung war mehr als ermutigend und so gingen wir wieder konzentriert an unsere Arbeit. Denn mit den 47’er aus Lichtenberg, kam eine Mannschaft, die nach eigenen Angaben oben mitspielen will. Dementsprechend gestalteten wir unser Training, investierten viel in Kommunikation und den mannschaftlichen Zusammenhalt. Die hohe und sehr gute Trainingsbeteiligung/-leistung machte ein optimales Training möglich.
Aber nun zum Spiel:
Wir trafen uns früh zum zweiten Heimspiel der Saison, nur das Wetter, leichter Nieselregen, wollte nicht so recht seinen Teil dazu beitragen. Trotzdem standen uns bis auf zwei Spieler alle anderen Jungs zur Verfügung, was somit einen gewohnten Ablauf gewährleistete.
Der Gegner machte vor allem körperlich einen fast beeindruckenden Eindruck. Sie waren überwiegend einen Kopf größer und alter Jahrgang. Aber die vielleicht gewünschte Angst kam mit Sicherheit nicht auf. Warum auch, wir haben gut trainiert und spielten zu Hause. Wir wussten was in uns steckt und so begannen wir auch das Spiel. Von Anfang an waren wir hellwach und legten den Respekt schon nach kurzer Zeit ab. Aktion für Aktion und Zweikampf für Zweikampf drückten wir der Partie unseren Stempel auf. Der Gegner wusste gar nicht wie ihm geschieht. Dachte man etwa an einen Spaziergang!? Sicherlich nicht mit uns, wenn man in die Gesichter unserer Spieler schaute. Wir suchten regelrecht die Zweikämpfe, um unsere körperliche Unterlegenheit zu revidieren. Ein paar gute Aktionen hatten wir gleich in den ersten fünf Minuten, welche jedoch vom guten Lichtenberger Schlussmann, der beste 47’er, wie sich am Ende herausstellen wird, pariert wurden. Doch ärgerte man sich gerade noch über die vergebene Chance, wurde die nächste schon eiskalt genutzt. Nach tollem Spielzug über links und schnellem Querpass hinter die Abwehrreihe wurde der Ball nach kurzer Annahme im langen Toreck versenkt. Ein toller Auftakt und das alles in der 6. Spielminute.
In der Folgezeit ließen wir einfach nicht locker. Wir standen sehr gut in der Abwehr, gewannen fast alle Zweikämpfe und ließen dem Gegner sehr wenig Raum und Zeit zum Ausruhen. Die 47’er versuchten zwar immer wieder durch lange Bälle unsere Abwehr zu überspielen, um sie dann zu überlaufen, aber nach den ersten Versuchen, stellten wir uns auch darauf ein. Bis auf einige wenige Aktionen, einen Fernschuss und eine Ecke, gelang dem Gegner nicht wirklich was. Wir beschäftigten sie ausschließlich in der Abwehr und hatten bis zur Pause noch einige sehr gute Aktionen, welche aber wieder nicht konzentriert zum Abschluss gebracht wurden. Somit ging es mit einer 1:0 Führung in die Pause. Dort sprachen wir einige Spielsituationen an und zeigten Wege und Lösungen auf, denn es war zu spüren, dass heute einen Dreier möglich war. Gleich nach Wiederbeginn wurde die Partie dann hektisch. Man wurde von gegnerischer Seite mehr und mehr angestachelt. Klar sie mussten jetzt auch was machen, aber auf diese Art und Weise!? Leider ließen sich einige unserer Jungs davon anstecken und somit wurde es jetzt ein intensives, teilweise (über-)hartes Spiel. Aber wir überstanden diese Drangphase und dabei wurde es nur einmal brenzlig vor unserem Tor. In den letzten 20 Minuten kamen wir dann wieder besser ins Spiel und drückten die 47’er wieder in die Defensive, aber klarste Möglichkeiten blieben ungenutzt und führten leider nicht zu einer frühzeitigen Entscheidung. Erst in der 72. Minuten wurden wir durch das 2:0 erlöst. Nach tollem Solo über links, wird endlich mal, so wie besprochen, abgeschlossen und damit der Ball im Netz versenkt. Damit war das Spiel entschieden und wir spielten die Zeit souverän runter.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass uns, Trainer, die Einstellung des ganzen Teams beeindruckt hat. Die Kommunikation auf dem Platz, die Leidenschaft im Zweikampf, der Wille zum Sieg all das habt ihr heute eindrucksvoll dokumentiert. Vor allem die überzeugende Abwehrreihe war ein Garant für den heutigen Sieg. Einen körperlich überlegenden und selbstüberzeugten Gegner, so spielerisch und kämpferisch nach Hause zu schicken, verdient ein Lob. Man merkt allmählich, dass unsere Worte langsam fruchten und mehr und mehr die Trainingsinhalte wie Zahnräder ineinandergreifen. Aber Obacht, wir haben heute nur einen kleinen Schritt gemacht und dies war hoffentlich kein Strohfeuer. Also bleibt weiter am Ball, lasst uns im Training wieder alles geben und weiter als Team zusammenwachsen. Wir drei Trainer danken, dass unser sportliches Event am Nachmittag erst recht mit großer Freude angegangen werden konnte!
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere Eltern, die uns, trotz des scheußlichen Wetters, wieder lautstark unterstützten! Ein Dank geht auch an den überzeugend leitenden Ersatzschiedsrichter Rüdiger und besonders an den zum wiederholten mal nicht erschienenen Herrn Assmann.
3.Spieltag am 04.10.2009
SV Empor Berlin vs. VfB Einheit zu Pankow 4:1 ( 0:0)
Nach dem Spiel vom letzten Wochenende gegen SCC, in dem wir zwar als Sieger vom Platz gingen, uns aber nicht gerade mit Ruhm bekleckerten, wollten wir im Training sofort die Fehler versuchen abzustellen, doch irgendwie fanden wir die Woche über keinen richtigen Draht zu den Jungs und so gestaltete sich das Training doch als sehr zerfahren und uneffektiv. Eigentlich keine guten Vorboten für den ersten richtigen Test in der Liga gegen den SV Empor. Einzig die hohe Trainingsbeteiligung ließ Grund zu hoffen.
Aber nun zum Spiel:
Am gewohnten Treffpunkt, pünktlich und vollzählig, machten wir uns auf den Weg Richtung Friedrich-Ludwig-Jahn Sportanlage. Wir absolvierten unsere Vorbereitung wie gewohnt und konnten auf Grund des Derbys eigentlich auf ein spannendes und faires Spiel hoffen. Dementsprechend intensiv gingen wir in der Ansprache auch auf die Jungs ein. Doch der nicht erschienene Schiedsrichter machte uns da den ersten Strich durch die Rechnung. So leitete der Empor-Trainer die Partie. Von Anfang an merkte man, dass es ein intensives Spiel mit hohem Tempo werden würde. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, dennoch setzte Empor zu Beginn die besseren Akzente. Sie versuchten immer wieder durch lange Bälle unsere Abwehr zu überspielen, um dann durchzubrechen. Wir waren zu dieser Zeit noch nicht richtig sortiert und so entstand ein leichtes Übergewicht für den Gegner. Es dauerte aber nur kurz und durch gute Kommunikation fand man relativ schnell zum gewohnten Stellungsspiel und Sicherheit. Empor versuchte es kaum mit spielerischen Mitteln und somit kamen wir immer besser ins Spiel. Die meist schon vor der Defensive abgefangenen Bälle, versuchten wir schnell über außen nach vorne zu tragen und wirkten damit dem Spiel von Empor entgegen. Sie versuchten es immer wieder durch die Mitte und somit ergaben sich für uns die Räume und Möglichkeiten. Mitte der ersten Halbzeit hatten wir dann ein deutliches Übergewicht. Einzig die nötige Entschlossen- und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor fehlte uns. Wir trugen die Angriffe bis zum Strafraum immer gut vor, doch dann versagten oft die Nerven oder die Konzentration. Empor gelang es nur noch sporadisch einen Angriff zu setzen und hatten außer ein Distanzschuss und einen missglückten Kopfball der an den Pfosten ging, nichts entgegenzusetzen. Somit gingen beide Teams torlos in die Pause. In der Kabine machten wir den Jungs Mut und wählten motivierende Worte für die nun folgenden kräftezerrenden 40 Spielminuten.
Gleich zu Beginn spielten wir mutig weiter und kämpften um jeden Meter. Und bereits in der 44. Spielminute wurden wir dann belohnt. Nach guter Kombination über links und klugem Querpass, schlossen wir endlich mal aus großer Distanz ab und der Ball zappelte, völlig verdient, im Netz. Doch die Freude währte nur kurz, denn bereits drei Minute später schoss Empor, nach einer offensichtlichen Fehlentscheidung des Schiedsrichters, den Ausgleich. Denn nach langem Pass und klarer Abseitssituation, warteten alle auf einen Pfiff, doch der blieb aus. Man hätte dieses Tor aus Schiedsrichtersicht als unglücklich auslegen können, doch auf die Nachfrage hin, warum kein Pfiff erfolgte, bekam man die Antwort; „Man hätte doch auch selbst pfeifen können!“. Tolle Aussage und das das Tor zu einem, für Empor, psychologisch wichtigem Zeitpunkt fiel war schon sehr auffällig. Sind das die Ansprüche in diesem Verein? Sportlichen Erfolg, vor Fairness und Objektivität zu stellen. Jedenfalls brachte diese Entscheidung einen moralischen Bruch in unserem Team und Empor immer mehr ins Spiel. Wir versuchten weiterhin mitzuhalten, doch in der Folgezeit schlichen sich dann auch bei uns viele Fehler ein. So erzielte Empor in den Minuten 60, 68 und 75 die Treffer zwei, drei und vier und das auch auf Grund individueller Fehler unsererseits. Komisch nur, dass nach dem beruhigenden 3:1, die Schiedsrichterpfiffe wieder objektiver und richtiger wurden. Jedenfalls kamen wir dann noch zu vereinzelten Angriffen, die allerdings nicht mehr zwingend waren.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass die eine Fehlentscheidung sicherlich Einfluss auf unseren Spielverlauf genommen hat und irgendwie nicht nachvollziehbar war. Die anderen unglücklichen Aktionen des Verantwortlichen, aber nicht mehr wirklich Einfluss auf das Ergebnis nahmen. Also Jungs lobenswert ist sicherlich die gezeigte Disziplin und die Umsetzung der taktischen Vorgaben. Wir haben heute einen kleinen, aber wichtigen Schritt im Fahrplan vollbracht. Lasst uns genau da in den nächsten Trainingseinheiten ansetzen und wenn wir uns so und nur so als Einheit präsentieren, dann freuen wir uns auf die nächsten Wochen. Ihr seht, heute folgen nach den kritischen Bemerkungen letzter Woche trotz Sieg, viele positive Worte und es soll zeigen
was uns wichtig ist und worauf wir Wert legen. Und wenn man den Gegner dann auch noch in dem Glauben lässt auf Abseits gespielt zu haben, dann trägt man diese Niederlage doch auch mit einem Lächeln.
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere Eltern, die uns zahlreich begleiteten und uns wieder lautstark, vielleicht manchmal etwas zu engagiert, unterstützten!
2. Spieltag am 27.09.2009
VfB Einheit zu Pankow vs. SC Charlottenburg II 4:0 (2:0)
Eine Woche nach der doch mehr als enttäuschenden Leistung in Wilmersdorf, stand heute das erste Heimspiel auf dem Plan. Doch erst einmal mussten wir in der Trainingswoche ein wenig unser Lazarett pflegen, um den ein oder anderen Spieler wieder in die Fußballschuhe zu bekommen. So richtig gelang uns das aber nicht, weitere krankheits- und verletzungsbedingte Absagen folgten. Was wir dann aber vom Rest im Training sahen war mehr als erfreulich. Wir setzten unseren Fahrplan unbeirrt um und versuchten vor allem im spielerischen Bereich das verlorene Spiel vom letzten Wochenende, aufzuarbeiten.
Aber nun zum Spiel:
Früh am Morgen, gab es dann eine weitere Hiobsbotschaft. Eine krankheitsbedingte Absage, die schmerzlich war, kam hinzu und somit wurde die Aufstellung erneut geändert. Zum Glück meldeten sich am Samstag zwei Spieler genesen zurück und somit waren wir doch noch recht gut aufgestellt. Also verlief die Vorbereitung auf das Spiel wie gewöhnlich. In der Ansprache machten wir den Jungs deutlich was uns, gerade, überhaupt nicht passt. Ich denke wir haben deutliche und die richtigen Worte gefunden. Vor dem Anstoß gab es dann auch gleich die erste Überraschung. Der Gegner noch mehr als vollzählig angereist, stand plötzlich nur noch mit 10 Mann auf dem Platz und gerade das, brachte, besonders in der Defensive, in den ersten 20 Minuten Verwirrung. Aber auch der Angriff stand dem in nichts nach. Gut das Spielsystem wurde leicht verändert, aber doch nur zum Wohl unserer Spielweise. Aber das war doch noch lange kein Grund gerade in der Anfangsphase so lässig mit der Chancenverwertung umzugehen. Egal ob zu eigensinnig, zu überhastet, zu leichtsinnig, zu langsam, zu schwach, auf den Keeper, drüber oder daneben. Es war einfach alles dabei. Wir erarbeiteten uns immer und immer wieder gute Möglichkeiten, aber wie gefordert, die Aktionen zwingend abzuschließen, ließ besonders in der Anfangsphase sehr zu wünschen übrig. Als wir dann in der 22. Minute dann endlich das 1:0 machten, ging schon ein wenig Erleichterung durch die Reihen. Denn so einfach war das gar nicht. Der Gegner zwar in Unterzahl, aber durch gutes Stellungsspiel und einfachste Variationen im Angriff, stellte er unsere Abwehrreihe vor fast unlösbaren Aufgaben, die unser Keeper wie fast schon gewohnt souverän meisterte und das bis zum Pausenpfiff. Wir machten zwischendurch in der 31. Spielminute noch das 2:0 und gingen somit ein wenig beruhigter in die Kabine.
In der Pause mussten wir einfach auch die negativen Dinge ansprechen. Denn gegen 11 Mann wäre das sicherlich nicht der Halbzeitstand gewesen. Wir dachten auch diese Worte fruchteten. Aber nach dem Wiederanpfiff änderte sich nicht viel. Die Überzahl wurde schlecht genutzt bzw. kaum erkannt und nur durch Eingreifen von außen war die Organisation halbwegs vorhanden. Der Gegner schaffte es irgendwie immer wieder uns in Bedrängnis zu bringen und das nur, weil wir zu unkonzentriert agierten und die Defensive einfach nicht richtig funktionierte. Zu allem Überfluss wurde sich dann auch noch mit anderen Beteiligten beschäftigt, als einfach nur Fußball zu spielen. In der Offensive wieder genau das gleiche. Zu ungestüm, zu überhastet und oft im Abseits, konnten wir auch hier unsere Überlegenheit nicht ausnutzen. Erst in der Schlussviertelstunde platze dann der Knoten. Endlich wurde gespielt wie wir es wollten. Einfach und nach Möglichkeit direkt und vor allem effektiv in unseren Aktionen. Und jetzt fielen dann auch die Tore. In der 68. Spielminute das 3:0 und in der 72. Minute das 4:0 und gleichzeitig schönste Tor, welches eine sehr gute Einzelleistung belohnte. Wir hatten weitere Chancen in dieser Phase, welche sicherlich mit mehr Entschlossenheit hätten besser genutzt werden können, wenn nicht gar müssen!
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute vor allem mit der Laufbereitschaft zufrieden sein können, denn die Kraft reichte, überwiegend, über die gesamte Spielzeit. Es gab gute Ansätze, welche aus den Trainingseinheiten übernommen wurden. Bei einigen Spielern fehlt allerdings noch die Einstellung zum Spiel und Team. Jungs, halbherzig funktioniert das nicht oder seht ihr das bei uns!? Wir sind Tag für Tag voll dabei und ihr müsst auch, Alle, euren Teil dazu beitragen. Die zehn Regeln sind das Ziel!
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere Eltern, die uns bei sonnigem Wetter sehr zahlreich, lautstark und wieder mit toller Verpflegung unterstützten!
1. Spieltag am 20.09.2009
1.FC Wilmersdorf vs. VfB Einheit zu Pankow 3:0 (0:0)
Nun war es endlich soweit! Der erste Spieltag stand vor der Tür. Lange hielten wir uns, bewusst, zurück. Haben nie nach außen hin kommuniziert, was den Stand der Dinge angeht. Es gab viel Trubel und Aufregung um unser Team, uns blieb kaum richtig Zeit, um ihn Ruhe arbeiten zu können. Aber gut, dass kennen wir mittlerweile gar nicht mehr anders. Durch viele Trainingseinheiten haben wir uns mit Schweiß und Kraft gekämpft, öfters bis zur totalen Erschöpfung. Einige Testspiele haben wir absolviert und vor dem eigentlichen Saisonstart mit dem Pokalspiel gegen das B-Jugend Bundesligateam von Union schon einen richtigen Härtetest gehabt. Wir hofften, dass die letzten Wochen auch schon etwas Zählbares hervorbrachten, wobei wir laut Fahrplan noch nicht am Limit sind. Wir wollten den Jungs nach dem hohen Tempo und vielen Trainingseinheiten mal etwas Pause gönnen und so bekamen sie am Fr. frei und es wurde nur ein freiwilliges Training angesetzt, das überwiegend aus Lockerungsübungen und kleinen Spielformen bestand. Wir erhofften uns davon, dass die Jungs ihre Akkus wieder aufladen würden, um topfit in das 1. Punktspiel zu gehen.
Aber nun zum Spiel:
Doch alles kam anders. Am Samstag, die Aufstellung bereits x-mal geändert, die erste Hiobsbotschaft, denn unser Bruderpaar meldete sich krank. Gleich zwei Ausfälle auf einmal. Zu allem Ärger, kam dann am Sonntag unmittelbar vor dem Treffpunkt eine weitere Absage hinzu. Damit fehlten uns innerhalb kürzester Zeit vier Spieler, von den Langzeitverletzten mal ganz zu schweigen. Aber es half alles nichts. Fast pünktlich machten wir uns auf Richtung Wilmersdorf, in der Hoffnung dem marathonbedingten Verkehrschaos zu trotzen. Wir erreichten pünktlich den Platz, konnten uns dadurch auch optimal vorbereiten und das gab uns Mut. Wir wussten es würde schwierig werden, denn bei extremer Mittagshitze und nur einem möglichem Wechsel würde das Spiel zu Zerreißprobe auf konditionaler Ebene werden. Gerade da, wo viele unserer Jungs noch ihre Defizite hatten. Das Spiel war von Beginn sehr zerfahren. Der Gegner um Linie im Spiel bemüht, wir bemüht, erst einmal Ordnung ins System zu bringen. Es war schwierig, denn durch fehlende Kommunikation machten wir es uns selber schwer. Das das bis zum Ende so bleiben sollte, war nicht vorherzusehen. Im Weiteren Verlauf gewann Wilmersdorf immer weiter Raum und damit auch mehr Spielanteile. Sie nutzen, insbesondere in unserer Defensive, die sich bietenden Räume und passten immer wieder durch unsere Nahtstellen und bestraften dadurch jede Unkonzentriertheit. Wir machten es ihnen aber auch zu leicht. Der Gegner stand zu jeder Zeit in der Defensive kompakt mit vier Spielern und war in der Offensive immer in Überzahl. Ein Mathespiel, welches dann auch auf dem Spielfeld auffallend war. Es war einfach ein Unding, was wir in den ersten 25 Spielminuten leisteten. Viele verließen sich auf den anderen oder wussten es durch rumkommandieren besser. Ein großes Defizit zwischen Abwehr und Angriff und dazwischen ein großes Loch. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Wir versuchten von draußen darauf aufmerksam zu machen, aber ernteten nur müde Blicke. Kurz vor der Pause ging dann endlich ein Ruck durch das Team, wir gingen jetzt in die Zweikämpfe, ließen Hake und Spitze jetzt mal weg und erarbeiteten uns richtige Chancen. Innerhalb von fünf Minuten standen wir zweimal allein vor dem Torwart, konnten die Chancen jedoch nicht verwerten. Auch Ecken wurden teils kläglich vergeben. Aber es war deutlich zu sehen, nur so war es möglich den Gegner unter Druck zu setzten. Damit ging es auch in die Pause.
In der Kabine gaben wir den Jungs Zeit zum Durchatmen und neue Kraft zu tanken, machten aber auch unserer Unzufriedenheit mehr als deutlich. So dürfen wir uns nicht präsentieren. Wir wollten die Jungs aufwecken und emotional mitreißen, denn wir wussten die Kraft wird nicht mehr lange reichen.
Nach dem Wiederanpfiff war das Spiel ausgeglichen. In der 63. Minute zerstörte Wilmersdorf jedoch unsere Träume vom ersten Punktgewinn in der noch jungen Saison und ging mittlerweile völlig verdient in Führung.
In der 65. und 66. Minute folgten dann, durch Unkonzentriertheit und falsches Stellungsspiel, die Tore zwei und drei für Wilmersdorf. Die Körpersprache unserer Mannschaft zeigte uns den zu erwartenden restlichen Spielverlauf.
Tore fielen keine mehr, was wir in erster Linie wieder unserem Keeper zu verdanken hatten. Dennoch hoffen wir, dass wir in den nächsten Trainingseinheiten und den folgenden Spielen ein anders Gesicht unserer Jungs sehen, dann werden wir auch für unsere Mühen belohnt. Auch wenn wir uns heute wahrlich nicht mit Ruhm bekleckern haben, so heißt es doch Kopf hoch und Arme hochkrempeln. Denn nur mit Disziplin, Fleiß, Willen und Spaß werden wir weiter Fortschritte machen. Hinterfragt euch selbst, was ihr wirklich wollt. Wir wissen es und werden in den kommenden Trainingseinheiten wieder alles geben!
Alexander Penk Heiko Kanthak
Trainer der 1.B-Jugend
P.S. Vielen Dank an unsere zahlreichen Eltern, die uns, als Chauffeure und Fans lautstark und mit toller Verpflegung unterstützten! An den Schiedsrichter und seine wieder mal sehr überzeugende, starke Leistung!
Rotation Prenzlauer Berg - VfB Einheit zu Pankow (Pokal)
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Heute am dritten Spieltag stand schon ein sogenanntes Spitzenspiel 1. gegen 3. an. Hohen Neuendorf war ebenfalls mit 2 Siegen zu Hause gestartet und hatte im letzten Spiel gegen Wartenberg ein deutliches 10:0 eingefahren. Wir waren also gewarnt...
SF Neukölln Rudow - VfB Einheit zu Pankow am 12.10.2008
Heute sollte es zum 2. Auswärtsspiel der Saison gehen und es war klar das uns eine konterstarke Mannschaft erwarten würde. Die Hinreise erfolgte mit der U-Bahn, was die 11 Jungs aber relativ gelassen hinnahmen, auch wenn man dem ein oder anderen die letzte Nacht (18. Geburtstag eines A-Jugendspielers) noch ansah.....
VfB Einheit zu Pankow – SC Westend 01 am 09.11.2008
Nach der langen Ferienpause und dem am Dienstag ausgefallenen Pokalspiel waren die Erwartungen gegen den großen Aufstiegsfavoriten SC Westend 01 zwiespältig. Auf der einen Seite spielten wir zu Hause und standen einen Platz über dem Gegner, auf der anderen Seite kam mit Westend eine der stärksten Mannschaften dieser Liga mit einer beeindruckenden Leistungssteigerung nach dem verkorksten Saisonstart. Es sollte sich leider im negativen Sinne ein absolutes Spitzenspiel entwickeln...