Spielberichte

17. Spieltag am 31.03.11

VfB Einheit zu Pankow vs. FCK Frohnau 1:0 (0:0)

Der wichtige Sieg im Spiel bei Anadolu-Umutspor und auch die Gewissheit, dass wichtige Spieler wieder zum Team stoßen würden, gaben viel Selbstvertrauen für das anstehende Duell gegen das Team aus Frohnau. Zum anderen war da auch noch was offengeblieben aus dem Hinspiel, bei dem wir wirklich mehr als unglücklich verloren. Auch die anscheinend nicht müde werdenden Knochen, trotz des 5. Spiels in nicht mal zwei Wochen, gaben eher positiven Anlass. Für den Gegner war es ja fast schon ein Entscheidungsspiel, für uns nur die Chance uns immer weiter abzusetzen. Wir waren gespannt, was die Jungs zu leisten im Stande sind. Aber wie gesagt, bange war uns nicht!

Aber nun zum Spiel:

Zu gewohnter wöchentlichen Anstoßzeit waren wir mit allen 12, noch zur Verfügung stehenden Spielern, wieder vollzählig und auch der Gegner und der Referee waren da. Somit stand einem richtigen Spitzenspiel außer unserem sogenannten „Kuhstall“ nichts mehr entgegen. Wieder nutzen wir eine veränderte Ansprache um in die Köpfe der Jungs zu gelangen und versuchten sie damit bestmöglich auf dieses schwere Spiel vorzubereiten. Die Partie begann sehr schwungvoll und zeigte, dass unsere Jungs verstanden hatten worum es heute ging. Wir waren engagiert im Spielaufbau, konzentriert im Abwehrverbund und zielstrebig im Spielaufbau nach vorne. Die Frohnauer waren erst einmal darauf bedacht sich zu ordnen und mussten auch dementsprechend auf unsere Spielweise reagieren. Auch wenn sicherlich nicht alles klappte, so waren es aber wir, die den Gegner immer wieder in seiner Hälfte einengten und auch zu einigen sehr guten Torchancen kamen. Der Gegner war, wenn überhaupt, dann nur durch lange Bälle gefährlich, die jedoch immer wieder durch unsere, wieder mal, stark spielende Abwehr abgefangen wurden. Bis zur Pause sah man von außen ein gutes Spiel zweier „aufgeräumter“ Mannschaften, bei dem wir sicherlich die meisten und besseren Spielanteile hatten.

In der Kabine setzen wir alles daran, die Jungs auf die noch kommenden 40 Minuten vorzubereiten, der Gegner würde sicherlich nochmal versuchen alles zu geben und wir mussten aufpassen, dass einige Spieler nicht wieder anfangen ihre eigentliche Rolle zu verkennen. Die zweite Hälfte bot jedoch etwas anderes. Der Gegner, wenn jetzt auch etwas besser, war nicht gerade motiviert wirklich etwas zu bewegen und wir mit mehr und mehr Fehlern im Spielaufbau. Der Umstand, dass wir immer mehr mit langen Bällen agierten, lag insbesondere daran, dass wir in der Abwehr völlig zu Recht, wenig Zutrauen zur vorgeschalteten „Sechser“-Reihe hatten. Diese verzettelte sich immer wieder im Spielaufbau. Dadurch war es kaum möglich das Spiel richtig aufzubauen oder durch gute Spielzüge zum Erfolg zu kommen. Da geht wesentlich mehr und wir wissen, dass Ihr das könnt. Die fortschreitende Spielzeit ließ die Partie, unnötigerweise, etwas hektischer werden. Jede Mannschaft suchte nun die Entscheidung. Wir wechselten jedoch zu entscheidender Zeit und kamen somit zu besseren Offensivaktionen. Die Führung zum 1:0 fiel dann, durch einen perfekten Spielzug über vier Stationen mit einem absolut eiskalten, unvorhersehbaren, Abschluss. Die Freude über die verdiente Führung war riesig und auch die Stimmung war beeindruckend. In den nun noch knapp zehn zu spielenden Minuten behielten wir jederzeit die Nerven und die Übersicht, um den Sieg nach Hause zu bringen. Wieder spielte unsere Abwehr zu Null und insbesondere unser Keeper durfte sich dafür wohl am allermeisten bedankt haben.

Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel wohl nur noch schwer vom Aufstieg abzuhalten sind. Auch wenn das unser eigentliches Saisonziel war und ist und sicherlich auch noch nicht alles entschieden ist, so kann man doch schon jetzt sagen, dass es sich die Mannschaft redlich verdient hätte. Für uns Trainer ist aber noch wichtiger, dass beispielsweise in der Offensive Spieler die Spiele entscheiden, die vorher im Dienste der Mannschaft sehr unzufrieden ungeliebte Positionen einnehmen mussten oder über ihre Nichtnominierung sehr enttäuscht waren. Oder etwa, dass die Abwehr nach einigem hin und her, nun funktioniert wie ein Uhrwerk und alle Spieler drum herum ihre Leistungen optimal abrufen. Denn nur so sind wir „EIN TEAM!“ Mit dem nächsten Heimspiel gegen Minerva könnte die Mannschaft ihre bisher grandiose Saisonleistung krönen und das fast zwei Monate vor Saisonende. Wir hoffen, dass wir auch hierfür wieder eine beeindruckende Zuschauerkulisse haben werden. Also Jungs lasst uns noch einmal alles rausholen und wir versprechen euch es wird unvergesslich!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere unglaublich zahlreichen Zuschauer. Eltern, Freunde und der Vereins-Fanblock, unterstützten uns auch in diesem Spiel wieder hervorragend.
Der angesetzte Schiedsrichter machte seine Sache gut.

16. Spieltag am 26.03.11

Anadolu-Umutspor vs. VfB Einheit zu Pankow 0:1 (0:1)

Die kräftezehrende Partie gegen Marienfelde hatte sich zwar aus sportlicher Sicht mehr als gelohnt, erhielt aber auch mit der schweren Verletzung eines unserer Spieler einen ziemlich herben Beigeschmack. Sicherlich waren wir vor Freude kaum zu halten nach dem Sieg, auch war uns klar, dass wir unserem gemeinsamen Ziel wieder ein ganz großes Stück näher gekommen sind. Doch ob der Preis dafür nicht zu hoch war, das würden erst die nächsten Spiele zeigen. Die geringe Trainingsbeteiligung am Freitag zeigte schon, dass das Spiel beim nächsten Gegner, alleine schon aus personeller Sicht, schwer zu stemmen sein würde. Doch die anwesenden Jungs ließen keinen Zweifel daran alles dafür zu tun, uns weiter im Aufstiegsrennen zu halten.

Aber nun zum Spiel:

Zu ungewohnter Anstoßzeit am Samstag traten wir also mit 10 Spielern plus einem C-Jugend Spieler beim Gegner an und wussten, dass das hier heute sicherlich eine der schwersten Aufgaben werden würde. War es doch auch schon das 4. Spiel in neun Tagen. Eigentlich ein Wahnsinn! Zu allem Überfluss fehlte dann auch noch der Schiedsrichter und unser „Co.“ musste wieder ran. Vor dem Spiel kramten wir wieder neue Motivationsansätze heraus, denn wir wussten, es war die Einstellung und der unbedingte Wille, der hier für das Laufen verantwortlich war. Das Spiel begann unsererseits sehr entschlossen und zielstrebig, soweit das auf dem sehr kleinen Platz überhaupt möglich war. Einige Spieler spielten neue Positionen und mussten sich darauf erst einmal einstellen. Die frühe Führung nach bereits 10 Minuten gab ein wenig mehr Sicherheit und forderte nun den Gegner auf, mehr zu tun. Wir taten uns, insbesondere durch die Mitte, im Spielaufbau schwer und waren selten in der Lage einfach den Ball laufen zu lassen. Jungs, diesen Umstand alleine der ungewohnten Position zuzuschreiben wäre zu einfach. Wir kamen zwar immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor, waren aber oft zu ungestüm im Torabschluss oder hatten ein schlechtes Stellungsspiel, wenn der Ball quer gespielt wurde. Bis zur Pause kam allerdings vom Gegner auch nicht fiel und somit ging es mit 1:0 in die Kabine.

In unserem Apell sprachen wir insbesondere die Jungs an, die Ihren Kopf wegen einer für sie neuen Position nicht frei bekamen. Natürlich ist es schwierig auf neuer Position spielen zu müssen. Aber das entbindet niemanden davon, den für das Team nötigen Einsatz zu zeigen. Die mangelnde Einstellung hemmte zum großen Teil unser Spiel und zeigte unübersehbar, dass die fehlenden Spieler schwer zu ersetzen waren. In der zweiten Hälfte plätscherte die Partie ohne wirklich nennenswerte Aktionen dahin. Der Gegner wusste durchaus mit einer guten Spielanlage zu gefallen, verzettelte sich aber zu oft eben darin. Bei uns brachen jetzt einige Spieler immer mehr ein und standen teilweise völlig neben sich. So war es kaum möglich richtige Torgefahr auszustrahlen, geschweige denn einen geordneten Spielaufbau einzuleiten. Am Ende blieb es jedoch völlig verdient beim 1:0 Sieg und das vor allem, weil es die Abwehr immer besser versteht sich aufeinander einzustellen und in der Lage ist, trotz der hohen Belastungen, eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit abzurufen.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass, wenn man die Umstände betrachtet, wir heute den wohl entscheidendsten Grundstein für unser Ziel gelegt haben, Dieses Spiel brachte uns den fünften Sieg nacheinander ein und macht es nun für den Rest der Staffel immer schwieriger um einen der beiden Aufstiegsplätze zu spielen. Jedoch ist auch zu sagen, dass es noch ein Tick besser wäre, wenn alle Spieler mit der gleichen Einstellung und Leidenschaft ins Spiel gehen würden. Die Möglichkeit seinen Anteil am gemeinsamen Ziel zu bestimmen, müsste dafür doch Motivation genug sein. Ein besonderer Dank geht an den aushelfenden C-Spieler, der wirklich eine sehr gute Leistung zeigte. Also Jungs, jetzt heißt es, für das Spiel am Mittwoch gegen Frohnau nochmal maximale Konzentration. Es ist nicht mehr weit und auch der Arm zum Winken darf jetzt nicht müde werden!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere vielen Eltern, die uns auch in diesem Spiel wieder hervorragend unterstützt haben. Ein Dank an den Gegner, der zu jeder Zeit vorbildlich auftrat und auch an unseren „Co.“ der, für den, durch Abwesenheit glänzenden Schiedsrichter, einen guten Job machte.

15. Spieltag am 23.03.11

VfB Einheit zu Pankow vs. Stern Marienfelde 2:1 (2:1)

Nur drei Tage nach der doch sehr beeindruckenden Leistung gegen Olympia, stand die zweite von drei englischen Wochen auf dem Programm. Doch zuvor muss man einfach nochmal die Verwandlung des Teams hervorheben. Es gibt nicht viele Momente im „Leben eines Trainers“ die prägend sind, aber wenn, dann sind die vergangenen Tage sicherlich absolut dafür gemacht gewesen. Es war nicht die sportliche Leistung allein, die dabei zu nennen ist, sondern vor allem auch die charakterliche Entwicklung jedes Einzelnen und auch die des Teams. Wir hofften die Jungs würden sich halbwegs regenerieren in dieser kurzen Zeit, denn mit Marienfelde wartete ein richtig harter Brocken im nächsten Spiel auf uns. Doch da es keine Absagen oder Ausfälle zu beklagen gab, gingen wir recht zuversichtlich in die Partie.

Aber nun zum Spiel:

Wieder zu Hause auf unserem, unserer Meinung nach, nicht mehr präsentierbaren Ausweich- bzw. Trainingsplatz. Wir mit unserem nunmehr nur noch 14 Spielern „großen“ Kader, fast vollständig, der Gegner hingegen mit übermäßiger Spieleranzahl vertreten. Ein richtiger Schiedsrichter war auch da, also stand einer spannenden Partie nichts mehr entgegen. Vor dem Spiel war mal wieder ein anderer Weg genommen worden, um die Jungs zu erreichen und entsprechend zu motivieren. Das Spiel begann furios und mit absolut beeindruckender Vorstellung unseres Teams. Der Gegner wusste gar nicht wie ihm geschieht und war nicht in der Lage zu handeln, geschweige denn überhaupt zu reagieren. Nach nur zwei Minuten stand es schon 1:0 und nur kurze Zeit später bereits 2:0. Wow, was für ein Beginn! Danach erwachten dann auch die Marienfelder, die sich jedoch nur mäßig vom anfänglichen Schock erholten. In dieser Phase kam es bei uns zur Verletzung eines Spielers, wie sich hinterher im Krankenhaus rausstellte, die der Begegnung einen bitteren Beigeschmack gab. Die dadurch nötige Auswechselung brachte bei uns eine Systemumstellung mit sich, die uns sehr beschäftigte und uns den Faden verlieren ließ. Die Gäste machten jetzt richtig Druck und kamen bis zur Pause auch zu einigen guten Möglichkeiten. Doch wir hielten dem Druck stand und präsentieren uns, insbesondere in der Defensive als absolut ebenbürtigen Gegner und standfest. Wir kämpften und rackerten und mussten dennoch vor der Pause noch den 2:1 Anschlusstreffer hinnehmen. Wir selbst hatten aber auch noch eine riesige Chance kurz vor dem Halbzeitpfiff den alten Abstand herzustellen, verzogen aber den Schuss über das Tor.

In der Kabine mussten unsere Jungs erst einmal kräftig durchatmen. Wir bereiteten das Team auf das, was sie die nächsten 40 Minuten erwarten würde, vor. Dabei sprachen wir ihnen jegliche Kompetenz zu im heutigen Match alles zu erreichen. Der Sturmlauf vom Gegner ging dann wie erwartet weiter, wenn auch nur mit langen Bällen auf die schnellen Stürmer und mit wenig spielerischem Können. Wir hingegen versuchten immer wieder einen Spielaufbau, verzettelten uns jedoch in zu vielen leichten Ballverlusten oder ungenauen Abspielen. Es war doch klar, dass der Gegner Druck ausübt immerhin lag er ja auch hinten. Ab Mitte der zweiten Hälfte ließ der Druck stetig nach und wir zwangen jetzt den Gegner zu immer mehr Fehlern, vor allem durch viel Laufbereitschaft und Willen, im Abwehrbereich. Durch sehr gute Standartaktionen war es uns möglich immer wieder Gefahr auf das gegnerische Tor auszuüben und damit das Spiel so gut wie möglich offen zu gestalten. Bis zum Schlusspfiff war es Marienfelde nicht möglich uns entscheidend zu bezwingen, da half auch die geballte Sturmhilfe aus der 1.B nichts. Abpfiff, Ende und aus. Sieg!
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute ein absolut hochklassiges Spiel gesehen haben und man beiden Mannschaften angesehen hat, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Die Frage zu stellen, ob nun die bessere Mannschaft verloren bzw. nichts gewonnen hat ist müßig. Danach kräht jetzt kein Mensch mehr. Aber hat man denn solch einen Sieg vielleicht nicht auch verdient, wenn man den Gegner so kalt erwischt und sein Spiel so gut analysiert, dem Druck so lange Stand hält, einen Landesligasturm im Zaum hält bzw. dieser nichts ausrichten konnte und das alles mit einem Spielkader von nur 13 Spielern. Also Jungs macht weiter so, am Samstag sind es nur noch acht Tage. Und wir sagen ganz still und heimlich, WINKE, WINKE!

Beste Genesungswünsche an unseren im Spiel Verletzten, der seine schnell notwendige OP gut überstanden hat!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere vielen Eltern, die uns auch an diesem Mittwoch wieder hervorragend unterstützten und auch an den Fanchor aus dem Kleinfeldbereich, der unsere Jungs prima angefeuert hat. Der angesetzte Schiedsrichter zeigte eine gute Leistung.

14. Spieltag am 20.03.11

VfB Einheit zu Pankow vs. CSV Olympia 5:0 (1:0)

Die im wahrsten Sinne unglaubliche Vorstellung unter der Woche beim SV Buchholz saß bitter tief und die, den Jungs abverlangten Bekenntnisse folgten gleich am kommenden Trainingstag. Wir wussten, nur so war es überhaupt möglich wieder Schwung ins Team zu bekommen. Denn wie gesagt, die Jungs mussten sich nach dem Spiel einiges anhören und kamen gerade so mit einem „blauen Auge“ davon. Die lange Sitzung am Freitag versprach mehr als geglaubt. Richtige Einschätzungen, Analysen und Ziele wurden formuliert und das nicht nur um Besserung zu geloben. Es war dieser besondere Flair, der diese Sitzung so entscheidend machte. Man merkte es schon, trotz vorrangig geplanter Regeneration im Training, dass wir ein anderes Team am Sonntag gegen Olympia sehen würden. Aber unsere Maßnahmen waren auf jeden Fall berechtigt und verfehlten ihre Wirkung nicht. Hut ab meine Herren, nun heißt es diese Haltung und Einstellung zu bewahren und das alles mit in die nächsten Wochen und zu jedem Spiel mit aufs Feld zu nehmen. Wir Trainer jedenfalls waren ungewohnt aufgeregt, auf die Dinge die da kamen.

Aber nun zum Spiel:

Wieder zu Hause und zu Gast ein Gegner, der in dieser Saison schon alles, von sehr gut bis fragwürdig, gezeigt hatte. Auch waren wir wieder, bis auf einen Spieler, vollzählig, wenn man das überhaupt so sagen kann. Die Ansprache fiel kurz und prägnant aus, denn Worte wurden während der Woche schon genügend gewechselt. Nun war es an der Zeit die Vorsätze in Taten umzusetzen und endlich zu alter Stärke zurückzufinden. Es geschah wirklich beeindruckendes. Von Anfang an war eine Mannschaft auf dem Feld die spielfreudig, kampfstark und überaus kommunikativ war. Selten haben wir uns so kompakt und teamfähig gezeigt und es machte riesigen Spaß zuzuschauen. Die hohe Laufbereitschaft und das teamfähige Spiel ließen keine Zweifel daran, dass die Mannschaft etwas bewegen wollte. Gute Spielzüge und vor allem oft das Auge für den besser postierten Mitspieler sorgten dafür, dass wir uns unzählige Chancen erspielten. Der Gegner war zu keiner Zeit in der Lage etwas entgegenzusetzen und war mit dem 1:0 Halbzeitstand mehr als gut bedient. Die fahrlässige Verwertung unserer Chancen, beunruhigte uns jedoch zu keiner Zeit.

In der Kabine fanden wir durchweg positive Worte und forderten die Jungs auf den Sturmlauf fortzusetzen, jedenfalls soweit uns heute die Beine tragen. Die zweite Hälfte änderte aber nichts am Spielgeschehen; wir, immer noch absolut gewillt alles zu geben, und der Gegner, jetzt mit Mauern auf Schadensbegrenzung bedacht. Auch wenn sich unsere Überlegenheit nicht im Ergebnis zeigte, so waren wir doch drückend überlegen und ließen Olympia nicht eine Pause. Dass wir im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte noch vier Treffer erzielen konnten, war ein Verdienst der ganzen Mannschaft. Alle zeigten heute eine sehr gute Einzelleistung, doch die mannschaftliche Geschlossenheit brachte den entscheidenden Einfluss. Besonders freut uns, dass wir nach langer Zeit endlich auch wieder zu Null gespielt haben.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute, gegenüber dem Spiel gegen Buchholz, wie ausgewechselt gespielt haben. Jungs, das waren Meilenschritte und eine Veränderung, die ungeahnte Kräfte freisetzen kann. Wie gesagt kann, wenn ihr bereit seid immer alles zu geben und wenn jeder dabei an seine eigenen Worte glaubt. Nun heißt es vorbereiten auf die Aufgaben, die vor uns stehen, und mit der nötigen Entschlossenheit werden wir auch diese alle gemeinsam, als Team, meistern!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere vielen Eltern, die uns wieder hervorragend unterstützten und sicherlich großen Anteil daran haben, dass wir als Team funktionieren. Der angesetzte Schiedsrichter zeigte eine sehr gute Leistung.

13. Spieltag am 17.03.11

SV Buchholz vs. VfB Einheit zu Pankow 2:5 (0:4)

Nach der doch etwas besseren Leistung gegen Teutonia wollten wir, für die bevorstehenden englischen Wochen, den Jungs etwas Zeit zum Durchatmen geben. Zum einen natürlich um die körperliche Belastung zu reduzieren, aber vor allem wollten wir durch Abstand vom Sport Nähe schaffen. Die Jungs sollten spüren, dass ihnen der Fußball fehlte und somit gab es über eine Woche frei, mit dem hoffentlich richtigen Ziel. Das bevorstehende Spiel beim Bezirksnachbarn in Buchholz sollte zeigen, ob der Plan aufgeht. Dementsprechend zuversichtlich waren wir eigentlich. Die Tatsache, dass wir nach wie vor dünn besetzt sind und dies nun auch auf Dauer, und zusätzlich auch noch angeschlagene Spieler im Kader haben, begleitet das Ganze immer mit ein wenig Sorge.

Aber nun zum Spiel:

Mit Pünktlichkeit und maximaler Kapazität schafften wir gute Voraussetzungen für die erste von drei englischen Wochen. Die gewöhnungsbedürftigen Lichtverhältnisse waren da eher nebensächlich. Wir setzten alles in unsere Ansprache und auch ein Zeichen mit der Aufstellung. All das, um Euch maximal zu motivieren. Wir fanden unserer Meinung nach auch die richtigen Mittel hierfür. Doch das Spiel zeigte etwas anderes. Der Gegner, hochmotiviert und gut eingestellt, machte uns das Fußballspielen sehr schwer. Aber es lag vor allem an Euch selbst, dass wir nicht ins Spiel fanden. Wir waren sicherlich feldüberlegen, spielten aber keinen Fußball. Zu viele Fehler und das zu jederzeit, machten das Zusehen zu einem grausigen Unterfangen. Was aber am allermeisten ärgerte, war die durchweg fehlende Einstellung bei über 90% der Mannschaft. Eine kurze Aufwach- und Hauruckphase von 12 Minuten brachten vor der Pause dann doch noch eine beruhigende 4:0 Führung und das nur, weil ihr endlich mal so gespielt habt, wie wir es eigentlich sehen wollten.

In der Kabine hofften wir, dass es zwischenzeitlich bei jedem Klick gemacht hat und dass nun allen klar war, dass es hier nichts im Spaziergang zu gewinnen gibt. Daher folgten aufbauende Worte mit viel Zuversicht unsererseits. Doch was dann kam grenzte schon fast an Arbeitsverweigerung. Ihr wolltet heute einfach nicht und Buchholz machte seine Sache mehr als gut. Sie ackerten und rackerten in jeder Situation und wollten unbedingt die zweite Hälfte für sich
entscheiden. Ihr hingegen ignoriertet Absprachen und ihr habt euch auf der Führung mehr als ausgeruht. Die Anschlusstreffer eins und zwei folgten völlig zu Recht und absolut verdient, auch weil ihr bei der Entstehung wieder ordentlich mitgeholfen habt. Die gegnerische Einstellung am heutigen Tage war genau das, was eigentlich wir zeigen wollten. Der Treffer zum 5:2 Endstand war nur noch ein Zufallsprodukt und ließ auch keinen Zweifel daran, dass Buchholz völlig verdient die zweite Hälfte gewann.

Zum Schluss bleibt zu sagen, dass heute alle, mit einzelnen Ausnahmen, wohl mit die schlechteste Saisonleistung abgeliefert haben. So kann und darf man sich einfach nicht präsentieren, wenn man als Tabellenerster auftritt. Die mehr als deutlichen und sehr harschen Worte direkt nach dem Spiel sind eigentlich nicht unsere Art, aber sie waren mehr als nötig und sollten klar zeigen, dass wir so erst gar nicht die nächsten Wochen anzugehen brauchen. Die Rückkopplung auf unsere Worte und die Meinungen der Jungs werden ausschlaggebend für ein erfolgreiches Bestehen der kommenden Aufgaben sein!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere vielen Eltern, die uns trotz Wochentermin und bescheiden schönem Wetter wieder unterstützten. Wir hoffen ihr macht so weiter bis zum

12. Spieltag am 06.03.11

VfB Einheit zu Pankow vs. SSC Teutonia Spandau 4:2 (4:0)

Nach der bitteren Niederlage letzte Woche bei Frohnau war nicht recht eindeutig, ob aufgrund der gezeigten Leistung Freude aufkommen oder ob die Enttäuschung aufgrund der verpassten Chance überwiegen sollte. Sicher war jedenfalls, dass wir an unserer momentanen personellen Situation sehr zu knabbern haben und wir wieder alles daran setzten, die Kräfte und Spieler zu mobilisieren, um im nächsten Spiel wieder auflaufen zu können. Aufgrund dessen gestaltet sich auch der Trainingsablauf etwas schwierig und leider weniger effektiv als gewünscht. Wir hoffen sehr bald wieder alle Mann an Bord zu haben, um endlich wieder unseren gewohnten Rhythmus zu finden. Nichtsdestotrotz ist die Einstellung der anwesenden Jungs sehr beeindruckend, sie ackern und kämpfen meist über ihre Leistungsgrenzen hinaus und geben alles für das gemeinsame Ziel. Weiter so Jungs, so wird es sich auszahlen. Versprochen!

Aber nun zum Spiel:

Bei diesem Heimspiel war das Team von Teutonia zu Gast und wir waren sehr gespannt wie sich unsere Mannschaft präsentieren würde. Die Vorrausetzung waren wie gewohnt wenig rosig, aber dennoch versuchten wir vorab den nötigen Motivationsschub zu geben. Und siehe da, die Jungs gaben von der ersten Minute richtig Gas und spielten ihr Spiel sehr konzentriert und effektiv. Durch viel Willen, Kampf und Einsatzbereitschaft gelang es uns, dass Spiel an uns zu reißen und ließen dabei Gegner und Ball gut laufen. Auch wenn leider nicht jeder Spieler in der Lage war alles zu geben, so reichte es doch bis zur Halbzeitpause eine komfortable 4:0 Führung herauszuspielen. In der Kabinenansprache wollten wir noch das Letzte aus den Jungs raus kitzeln und vor zu viel Leichtsinn warnen, denn verwalten sollten wir dieses Ergebnis nicht. So kam es dann auch, dass die Spandauer über die gesamte zweite Hälfte das aktivere Team waren und wir nicht wirklich gewillt waren, dass Spiel anzunehmen bzw. endgültig zu entscheiden. Einige waren konditionell einfach platt, Andere wiederum standen heute neben sich und waren damit keine große Hilfe für das Team. Die beiden Gegentreffer resultieren vorrangig aus mangelnder Konzentration und zu unserem Ärger auch aus zu viel Überheblichkeit. Diese Einstellung wird immer ein Hindernis sein, umgemeinsam Erfolg zu haben, also lasst den Unfug. Wir haben in unserer Situation weitaus größere und wichtigere Aufgaben zu bewältigen als in alte Muster zu verfallen.

Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute nur aufgrund der ersten Halbzeit verdient gewonnen haben und auch nur auf dieser Leistung aufbauen können. Die zweite Hälfte hat gezeigt, wie gefährlich es sein kann, sich selbst falsch einzuschätzen oder sich auf gewissen Dingen auszuruhen. Jungs, keiner von euch hat so etwas nötig und vor allem hemmt es das ganze Team. Die ersten 40 Minuten waren super und haben gezeigt, dass es manchmal gar nicht so schlecht ist einfachen Fußball zu spielen. Also genießt jetzt die Pause und entspannt ein wenig, um dann wieder voll anzugreifen, denn die kommenden Wochen werden sehr hart. In diesem Sinne wäre die erste Aufgabe abgearbeitet und wir freuen uns auf die Nächste, bitten jedoch um weniger Aufregung!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere vielen Eltern, die uns wieder sehr beeindruckend unterstützten und auch weiter an uns glauben. Der angesetzte Schiedsrichter pfiff, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig, gut.

11. Spieltag am 26.02.11

FCK Frohnau vs. VfB Einheit zu Pankow 1:0 (1:0)

Nach dem Sieg letzte Woche gegen den Bezirksnachbarn wollte unter der Woche keine so richtige Freude aufkommen. Zum einen, weil wir nicht wirklich mit unserer Leistung überzeugen konnten, zum anderen weil unsere personellen Sorgenfalten schwerwiegender und tiefer wurden. Die momentane Verletzungsmisere nimmt ungeahnte Größen an und scheint sich auch in absehbarer Zeit nicht zu legen. Die Gewissheit auf Spieler den Rest der Saison zu verzichten, macht es nicht gerade leicht die richtigen Worte und Wege zu finden, um die Saison wie geplant weiter anzugehen. Wir hoffen, dass alle jetzt umso mehr alles geben. Jungs wir brauchen euch alle und das mehr denn je!

Aber nun zum Spiel:
Die Aussichten waren mehr als schlecht. Wenige Spieler, Verletzte die von Anfang an spielen mussten und ein, durch unsere hervorragende medizinische Abteilung, reaktivierter Torwart, der den Ball nicht mit den Füßen spielen darf. Aber es half nichts, wir mussten ran und das beim ebenfalls noch ungeschlagenen FCK Frohnau. Sch… Situation hin oder her, Probleme sind Aufgaben, die gelöst werden, wollten und so stellten wir die Jungs auch ein. Das Spiel beider Teams begann zwar schwungvoll, aber auch sehr zerfahren. Frohnau kam besser ins Spiel und drückte uns ziemlich in unsere Hälfte. Wir hatten merklich Mühe uns darauf einzustellen, insbesondere auch weil zu viele Spieler einfach noch die nötige Konzentration vermissen ließen. Wir machten zu viele individuelle Fehler und auch der Willen vorherige Absprachen oder Hilfestellung umzusetzen fehlte. So kam es dann auch, dass Frohnau in der 14. Spielminute zur 1:0 Führung traf. Wieder mal machte eine Fehlerkette diesen Treffer möglich. Doch nach dem Treffer erwachten auch wir allmählich. Mit mehr Druck auf das Frohnauer Tor und besserem Spielverständnis gelang uns auch etwas in der Offensive. Nur der Torabschluss war wieder mal zu überhastet oder zu eigenwillig vorgetragen. Als wir jedoch in der 21. Spielminute eine Ecke gut reinbrachten und den Ball platziert auf das gegnerische Tor zielten, sahen alle schon den Ausgleichtreffer, denn der Torwart konnte den Ball sehr offensichtlich nur noch hinter der Linie abwehren. Doch ein Pfiff blieb aus, denn der Schiedsrichter stand nicht wie üblich auf der Gegenseite, sondern weit außerhalb vom Strafraum. Sehr ärgerlich; hätte es dem Spielverlauf eine für uns zuversichtlichere Wendung gebracht. Bis zur Pause hatten wir noch eins zwei gute Chancen, waren aber nicht im Stande diese zu verwerten.
In der Pause machten wir den Jungs noch mal ordentlich Dampf. Hier war heute was möglich und damit hatten wir nicht gerechnet. Also kitzelten wir alles heraus: In Halbzeit zwei verlief das Spiel sehr schleppend. Frohnau schon nach kurzer Zeit darauf bedacht auf Zeit zu spielen und wir zu überhastet in unseren Aktionen. Viele Spieler wollten, aber bei einigen fehlten jetzt die Kraft und die richtigen Voraussetzungen. Doch als wir dann in der 55. Minute die riesen Chance zum Ausgleich vergaben, blieb nur noch ehrfürchtiges Staunen. Unglaublich, aber die Jungs versuchten es bis zum Schluss weiter. In der 78. Spielminute dann der Ausgleich zum 1:1, dachten jedenfalls alle. Denn nach einem Freistoß standen wir am langen Pfosten genau richtig und versenkten den Ball. Doch es war Wahnsinn. Der Schiedsrichter pfiff Freistoß für den FCK wegen Foulspiel an den Keeper. Der Zweikampf hatte mit dem Treffer aber nichts zu tun, denn der Keeper unterschätzte den Ball maßlos und wurde mehr als einen Meter überspielt und war zudem außerhalb des Fünf-Meter-Raums. Schade, denn verdient wäre der Ausgleich allemal gewesen. Aber danach war auch schon Ende.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass das Team sehr beeindruckt hat. Was die Mannschaft mit den Voraussetzungen gezeigt und erreicht hat, war unglaublich. Jungs, wenn ihr jetzt enttäuscht oder traurig seid, dann habt ihr die richtige Emotion in euch, aber das falsche Gefühl. Wandelt diese Emotion positiv um und kommt in der nächsten Woche mit Wut im Bauch zum Training. Wir freuen uns darauf die kommenden Aufgaben mit euch zu bestehen!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere vielen mitgereisten Eltern, die uns wieder lautstark unterstützen und an uns glaubten. Insbesondere an unsere Eltern die mit uns kommunizieren, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Der angesetzte Schiedsrichter pfiff, außer bei den beiden mehr als zweifelhaften Entscheidungen, sehr gut.

10. Spieltag am 20.02.2011

VfB Einheit zu Pankow vs. SV Buchholz 8:2 (5:1)
Der Start ins neue Spieljahr 2011 gestaltet sich mit dem Spiel am letzten Wochenende gegen Stern Marienfelde mehr als nur schwierig. Irgendwie war die dort sehr mäßige Leistung schwer einzuschätzen. Zeigten wir in den Trainingseinheiten und dem Testspiel zuvor weitaus mehr Willen und Leidenschaft, wirkten wir in diesem Spiel sehr gehemmt und verunsichert. Das Fußball mehr ist als nur das eigentliche Können am Ball. Das sollte nun jedem bewusst sein, denn darauf fokussierten wir uns im Training. Der unbändige Willen aus der ersten Saisonhälfte fehlt noch bei zu vielen und dementsprechend zu groß ist im Moment das Gefälle in Bezug auf Leistung und Einstellung. Wir setzten viel Hoffnung in unser nächstes Spiel gegen Buchholz, denn endlich spielten wir nach über drei Monaten mal wieder zu Hause. Beunruhigend ist weiterhin nur die personelle Situation und wir hoffen sehr, dass alle Spieler bald wieder zur Mannschaft stoßen, denn jeder Einzelne ist wichtig für unser Team.

Aber nun zum Spiel:
Endlich wieder zu Hause spielen, wenn auch nicht auf unserem Rasenplatz. Vor dem Anpfiff unternahmen wir wieder einen neuen Versuch die Jungs mit Worten zu erreichen und dementsprechend zu motivieren. Dezimiert, aber spielfähig, begannen wir das Spiel im veränderten System sehr engagiert. Man merkte, dass einige Spieler sich etwas vorgenommen hatten. So fiel auch gleich in der 2. Spielminute der Treffer zum 1:0. Die Hoffnungen waren also berechtigt, dass wir heute eine ganz andere Mannschaft sehen würden. Jedoch wurde daraus nichts. Zu passiv, zu unkonzentriert und vor allem ohne den nötigen Elan plättscherte das Spiel dahin. Dass Buchholz durch einen Elfmeter, berechtigt hin oder her, zum 1:1 Ausgleich traf, war sicherlich ein Indiz für unsere schleppende Spielanlage. Einige Spieler waren sehr motiviert und spielten ihre Position von Anfang bis Ende sehr überzeugend. Bei anderen hingegen häuften sich individuelle Fehler und sie ließen ihre Chance, wieder mal von Anfang an zu spielen, ungenutzt. Der Halbzeitstand zum 5:1 zeigte zwar den Unterschied beider Teams, wirklich überzeugen konnten wir dabei jedoch nicht. Positiv war, dass die Jungs selbst einsahen, dass da noch Luft nach oben war und es langsam an der Zeit wäre eins zwei Gänge hochzuschalten.

Dementsprechend agil begannen wir dann die zweite Hälfte. Wir stellten auf unser gewohntes System zurück und wollten damit mehr Sicherheit ins Spiel bringen. Jedoch war es nicht möglich konzentrierter und engagierter zu agieren, denn die Aussetzer und Fehler bei Einigen hemmten das Spiel zunehmend. So kann man kein Spiel bestehen, dem Team helfen oder sich den Trainern empfehlen. Der Endstand von 8:2 (ZWEI) resultierte eher aus zufälligen Spielsituationen, nur ein, zwei Tore waren schön herausgespielt. Wir zeigten zwar ab und zu sehr gute Ansätze, verloren uns dann aber zu oft in Einzelaktionen und im ungenauen Abschluss.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir einen weiteren Schritt gemacht haben und uns auch gegenüber der Vorwoche verbessert haben. Jedoch ist unsere Spielanlage noch zu ungenau und viele Dinge vorhersehbar. Jungs, ihr könnt es doch - ihr wisst es und wir auch! Also kein Grund etwas anderes zu zeigen. Wir ALLE müssen vor allem jedoch zeigen, dass wir es auch wirklich WOLLEN. Also Jungs, ab dafür und Leistungssteigerung im nächsten Spiel!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere erschienenen Eltern, die uns zahlreich und lautstark unterstützten. Der angesetzte Schiedsrichter pfiff solide.

9. Spieltag am 13.02.11

FC Stern Marienfelde vs. VfB Einheit zu Pankow 2:2 (0:0)

Turbulente Wochen liegen hinter uns. Nachdem der Spielbetrieb durch den einbrechenden Schneefall im Jahr 2010 sein jähes Ende fand, ging im Team ein wenig der Schlendrian um. Es fehlte vielerorts die nötige Motivation und Disziplin diese schwierige Phase zu überstehen, auch war es schwer den Trainingsbetrieb am Laufen und somit das Team zusammen zu halten. Doch die Jungs manövrierten sich da irgendwie raus, wenn auch nicht ganz verlustfrei. Sie zeigten in der Vorbereitung, im Hallenturnier und auch beim Test gegen Borsigwalde, dass sie immer noch gewillt sind Fußball zu spielen und ihn zu leben. Die personelle Situation gestaltet sich für die kommenden Aufgaben alles andere als komfortabel, doch mit der richtigen Einstellung und Motivation ist das Ziel dennoch erreichbar. Das erste Punktspiel des neuen Jahres gegen Marienfelde sollte ein erstes Zeichen geben.

Aber nun zum Spiel:

Am südlichsten Ende der Stadt pünktlich angekommen waren wir zwar spielfähig, aber nicht gerade übermäßig besetzt. Dennoch wollten wir die guten Trainings- und Spielleistungen zum Anlass nehmen positiv ins Spiel zu gehen. Das der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien und das Angebot unser Pfeifrecht an den Gastgeber abzugeben am Ende für einige ausschlaggebend werden sollte, war da noch nicht abzusehen. Das Spiel begann sehr schleppend und beiden Teams merkte man die lange Winterpause an. Regelrecht müde und dementsprechend unkonzentriert wirkten wir. Marienfelde fand besser ins Spiel und versuchte immer wieder durch ihr simples Kick-and-Rush zum Erfolg zu kommen. Wir taten uns damit nicht gerade leicht, aber wirklich ernst zu nehmende Gefahr kam dadurch Anfangs nicht auf. Wir versuchten irgendwie eine spielerische Linie zu finden, verzettelten uns aber immer wieder im Spielaufbau und ermöglichten damit unnötige Offensivaktionen mit Torchancen für den Gegner. Dass wir dabei in dieser Phase selbst zwei 100%-ige Chancen fahrlässig liegen gelassen haben, war umso unerklärlicher. Bis zur Pause änderte sich nicht viel: Marienfelde war nicht in der Lage spielerische Akzente zu setzen und nur bemüht die Bälle lang zu schlagen und wir zu ungenau und unkonzentriert in all unseren Aktionen. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

In der Pause bereiteten wir unsere Jungs auf die kommenden 40 Minuten vor, denn wir wussten was nun passieren würde. Zeigten Mittel und Wege auf, denn mehr als anwesend waren wir im Augenblick nicht.

Die zweite Hälfte begann sehr konfus: Marienfelde mit gleicher mäßiger Spielanlage und wir nicht in der Lage darauf mit einfachen Mitteln zu reagieren. Doch sie erzielten den 1:0 Führungstreffer nach einem Stellungsfehler in unserer Hintermannschaft. Wirklich motiviert waren wir dadurch jedoch nicht und als dann 20 Minuten vor Schluss auch noch der Treffer, wieder durch einen haarsträubenden Fehler unsererseits, zum 2:0 fiel, dachten alle schon das war's. Marienfelde wähnte sich auf dem Olymp und wir ließen die Köpfe hängen. Im weiteren Verlauf wurde Marienfelde, wie schon in anderen Spielen zuvor sichtbar, ihrem Ruf in der Staffel gerecht. Doch unsere Jungs hielten dagegen und damit hatten die Sterner wohl am allerwenigstens gerechnet. Der Gegner jetzt mehr mit sich selbst beschäftigt, bewerteten alles zum eigenen Nachteil. Wir steigerten nach dem Anschlusstreffer unser Engagement und kämpften uns in dieser Phase wieder ins Spiel. Somit konnten wir bis zum Abpfiff noch den 2:2 Ausgleich erzielen.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute mit einem blauen Auge davon gekommen sind und sicherlich zu keiner Zeit überzeugen konnten. Verdient war der Ausgleich nicht wirklich. Wir müssen unsere Leistung nun ordentlich einschätzen und daran arbeiten, die Sachen einfacher, besser und im Interesse des ganzen Teams umzusetzen. Den Marienfeldern wünschen wir für die kommenden Spiele "richtige" Schiedsrichter, was auch immer das bedeuten mag und selbst eine etwas objektivere Sichtweise. Wir hoffen die Emotionen entschärfen sich, denn auf den Platz gehört so etwas nicht!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere mitgereisten Eltern, die uns zahlreich begleiteten und lautstark unterstützten. Der angesetzte Schiedsrichter glänzte durch Anwesenheit und wurde von unserem Co ersetzt.

8. Spieltag am 28.11.10

SSC Teutonia vs. VfB Einheit zu Pankow 0:7 (0:2)

Nach dem überzeugenden Sieg in Treptow, bei dem vor allem die geschlossene Teamleistung zu gefallen wusste, stand nun die Vorbereitung auf das dritte Auswärtsspiel in Folge auf dem Plan. Doch zuvor bot sich unter der Woche noch die eine oder andere Unannehmlichkeit: Zuerst musste man erfahren, dass es mit den Friedrichshainern die erste Zurückziehung in der Staffel gab und auch Kickers informierte unseren unmittelbaren Tabellennachbarn über ihren Nichtantritt schon rechtzeitig. Dazu kam dann noch, dass es für die Trainingswoche, vor allem aus gesundheitlichen Gründen, reihenweise Absagen hagelte. Dass dazu auch sowieso einige Spieler am Wochenende aus privaten Gründen ausfallen würden, ließ die Sorgenfalten nicht kleiner werden. Somit trainierten wir etwas dosiert, um den schnell eintreffenden winterlichen Bedingungen und weiteren Ausfällen entgegenzuwirken und in der Hoffnung der ein oder andere Spieler würde zum Spiel am Wochenende wieder zum Team stoßen. Ein Wehrmutstropfen ist der verletzungsbedingte Ausfall eines Spielers bis ins neue Jahr. Gute Besserung und schnelle Genesung!

Aber nun zum Spiel:

Am westlichen Ende der Stadt pünktlich angekommen, waren wir zwar spielfähig, aber zu den drei etatmäßigen Abwehrspielern die ausfielen, mussten wir zu allem Überfluss auch noch kranke und angeschlagene Spieler einsetzen. Doch auf solch einen Fall haben wir unser Team immer vorbereitet. Wir motivierten die Jungs entsprechend, denn unser Vertrauen war da. Und so ging es dann auch auf vereistem Boden und mit verändertem System ins Spiel. Von Beginn an war das Spiel sehr zerfahren. Zum einen, weil der Platz schwierige Verhältnisse bot und zum anderen, weil viele Spieler neue und ungewohnte Positionen besetzen mussten. Teutonia versuchte immer wieder durch lange Bälle und die schnellen Außen Akzente zu setzen. Auch wenn nichts Zählbares dabei rauskam, so hatten wir doch alle „Hände“ voll zu tun Ordnung und Haltung zu bewahren. Einige Spieler waren noch nicht hellwach, andere passten sich nicht den Platzverhältnissen an. Es mangelte vorrangig an der Raumauf-teilung und der Kommunikation. Doch mit dem Führungstor Mitte der ersten Halbzeit kamen wir dann langsam in die Gänge. Auch wenn wir zuvor schon einige Chancen hatten, waren wir jetzt vor allem spielerisch besser auf den Gegner eingestellt. In der Folgezeit verpassten wir es weitere Hochkaräter zu versenken und verschafften uns erst mit dem zweiten Treffer in der ersten Minute der Nachspielzeit in Hälfte eins etwas Luft.

In der Kabine gab es fast nur Positives. Denn aufgrund des Bodens, der Ausfälle, der neuen Positionen und des veränderten Spielsystems spielten wir recht ansehnlich. Nun hieß es dran bleiben und den Gegner immer weiter in seine Hälfte zu drängen. Gesagt, getan. Von nun an waren wir nur noch am Drücker und Teutonia konnte nichts mehr entgegensetzen. Wir kombinierten jetzt sicherer und standen insbesondere in der Defensive gefälliger. Ein guter Spielaufbau und der konsequente Wille die Offensivaktionen abzuschließen brachte bis zum Schlusspfiff noch fünf weitere verdiente Treffer.

Zum Schluss bleibt zu sagen, dass die Umsetzung der Aufgaben auf neuen Positionen trotz des ungewohnten Spielsystems heute überzeugte. Man muss ganz klar sagen, dass so etwas vor einiger Zeit noch nicht möglich gewesen wäre. Es spricht für die Entwicklung des ganzen Teams. Danke für das Vertrauen eurerseits Neues anzunehmen und so umzusetzen. Nun gilt es sich auf das schwere Heimspiel gegen Frohnau vorzubereiten. Negativ zu erwähnen ist, dass der Trainer des Gegners es für nötig hielt nach dem Spielende eine Passprüfung anzuberaumen und dieses ohne unser Beisein. Zu seinem Bedauern fand er leider nichts und war am Ende selbst in Nöten als er einen Pass nicht vorweisen konnte. Lächerlich, so zu versuchen sportliche Schwächen zu kaschieren!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank und dickes Lob an unsere mitgereisten Eltern, die uns auch beim dritten Auswärtsspiel noch immer zahlreich begleiteten und lautstark unterstützten. Der angesetzte Schiedsrichter bot eine zufriedenstellende Leistung.

7. Spieltag am 20.11.10

FC Treptow vs. VfB Einheit zu Pankow 0:16 (0:7)

Auch das Spiel unter der Woche beim SC Kickers konnten wir wieder erfolgreich gestalten. Sprach das Ergebnis für sich, so lief vor allem im spielerischen Bereich nicht alles optimal. Sicherlich darf man das nicht überbewerten, aber wir können mit Sicherheit davon ausgehen, dass solche Spiele nicht wegweisend sind und wir uns dennoch die nötige Sicherheit und Routine dabei aneignen müssen. Wir haben das durch unsere Ansprache im Training sicherlich noch mal deutlich gemacht und wir denken es wurde auch verstanden. Sonst stand ausschließlich Regeneration und Spaß auf dem Plan, mussten wir doch drei Tage später gleich wieder beim FC Treptow ran. Doch es war nicht gerade einfach auch mal runter zu schalten, brannten die Jungs doch geradezu auf das nächste Spiel.

Aber nun zum Spiel:

Nach langer Wegstrecke erreichten wir pünktlich und vollzählig das Ziel. Vor dem Spiel lag es an uns die Jungs optimal zu motivieren und auf das Spiel einzustellen und wieder war es uns dabei möglich neue Wege zu finden. Wir tauschten und wechselten auf einigen Positionen, auch den Torwart, um Zeichen und neue Akzente zu setzen. Zu Beginn des Spiels lief alles etwas drunter und drüber. Der Gegner war ausschließlich um „Kick and Rush“ bemüht und wir agierten in jeder Situation überhastet. Es dauerte ca. 15 Minuten bis wir das Spiel unter Kontrolle hatten und unmittelbar danach fiel auch das 1:0. Im weiteren Verlauf wurde immer wieder versucht die spielerischen Mittel auszuschöpfen, doch es fehlte noch zu oft die Genauigkeit und die nötige Konzentration. Trotzdem konnten wir bis zur Pause gegen einen völlig hilflos agierenden Gegner noch auf 7:0 erhöhen. Mitunter blitzte ab und zu unser wirkliches Können auf, was gleichbedeutend war mit guten Spielzügen und sehr guter Raumaufteilung.

In der Pause zeigten wir Mittel und Wege auf, um spielerisch noch effektiver agieren zu können, denn körperlich merkte man unseren Jungs nicht an, dass sie unter der Woche schon ein Spiel absolviert haben. Das zeigte auch die zweite Halbzeit, denn jetzt machten wir wirklich ein super Spiel. Schnelle Tempogegenstöße, gutes Stellungsspiel, sicherer Spielaufbau und tolle Kombinationen endeten immer wieder in sehenswerten Abschlussaktionen und immer häufiger in Toren. Das wir unter der Zeit immer wieder Positionen tauschten und auch viermal wechselten war kaum zu merken. Einzig und allein die allerletzte Konsequenz im Torabschluss wurde vermisst, das ist aber auch sicherlich zweitrangig. Jedoch lässt die Entstehung von einigen Toren bei uns Trainern eine Frage offen; „Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht?“ Aber gut, dass ist eure Art zu spielen und wir freuen uns, euch dabei zuzuschauen.

Zum Schluss bleibt zu sagen, dass der ständige Wille sich stetig zu verbessern und immer mehr Sachen aus dem Training ins Spiel einfließen zu lassen, die zweite Halbzeit sicherlich zu einer der Besten in dieser noch jungen Saison machte. Das war heute eine geschlossene und überzeugende Teamleistung. Insbesondere gegenüber der Leistung und Belastung unter der Woche. Jungs, geht mit der momentanen Situation objektiv um und seit euch darüber im Klaren, dass ihr mit euren Leistungen Begehrlichkeiten weckt. Eine weitere Woche ganz oben zu stehen, macht uns aber auch nicht gerade traurig! 

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank und dickes Lob an unsere mitgereisten Eltern, die uns Woche für Woche immer wieder begleiten und dies alles erst möglich machen. Die angesetzte Schiedsrichterin ließ sich leider nicht blicken, wurde aber wieder mal von unserem vorzüglich pfeifendem Co ersetzt.

6. Spieltag am 17.11.10

SC Kickers 08 vs. VfB Einheit zu Pankow 1:16 (0:10)

Wir legten nach dem doch sehr eindeutigen Spiel gegen Friedrichshain sehr viel Wert darauf, dass die Mannschaft vor allem das Ergebnis richtig einschätzen würde und mit ebenso viel Entschlossenheit und Zielstrebigkeit an die nächsten Aufgaben gehen möge. Wir müssen solche Spiele nutzen, um uns stetig zu verbessern und auch, um jederzeit den nötigen Respekt gegen jeden Gegner aufzubringen. Die Jungs verstanden es und gingen wieder mit vollem Einsatz und Elan in die Trainingseinheiten. Der Fokus lag jetzt auf dem, vom 26.10.10 auf den 17.11.10 verlegten, Spiel gegen den SC Kickers. Doch zuvor nutzte das Team samt Elternschaft das spielfreie Wochenende für einen Besuch beim Bundesliga-Handballspiel der Füchse Berlin.

Aber nun zum Spiel:

Wir erreichten trotz Berufsverkehr rechtzeitig den Platz und waren auch personell sehr gut aufgestellt. Die richtigen Worte vor dem Spiel zu finden war gar nicht so einfach, denn es war wieder ein Spiel gegen ein Team aus dem Tabellenkeller und wieder hieß es dieses auszublenden und konzentriert zu Werke zu gehen. Die richtige Aufstellung zu finden war indes leichter. Erarbeiteten sich einige Spieler ihren Einsatz von Beginn an durch Trainingsfleiß, nahmen wiederum andere durch mangelnde Einstellung erst einmal draußen Platz. Das Spiel begann etwas behäbig und mit wenig Schwung unsererseits. Doch das Abtasten dauerte nicht all zu lange und so fiel schon nach kurzer Zeit das 1:0. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte konnten wir noch auf 10:0 erhöhen, doch es war einzig und allein das Ergebnis, was wirklich zu überzeugen wusste. Wir stellten uns nicht clever genug an. Anstatt Ball und Gegner über den ganzen Platz laufen zu lassen, versuchten wir es zu früh mit dem Abschluss oder mit Dribblings stur durch die Mitte. Nur drei Tore wurden sehr gut herausgespielt und zeigten wie es eigentlich gehen sollte. Dies sprachen wir auch in der Halbzeitpause an. Viele Spieler ruhten sich auf dem 10:0 aus anstatt ihre Nominierung zu rechtfertigen.

In der zweiten Hälfte wurde es dann spielerisch wesentlich besser. Der Gegner zog sich jetzt zwar noch weiter zurück, wir ließen aber auch den Ball besser laufen und nutzen die vorhandenen Räume für unser Spiel und für weitere Tore. In kürzester Zeit wechselten wir dann auch gleich viermal, um anderen eine Chance und einigen eine wohlverdiente Pause zu geben. In der zweiten Hälfte erhöhten wir dann noch auf 16 Tore und kassierten leider auch noch einen sehr ärgerlichen und unnötigen Ehrentreffer. Zum Schluss bleibt zu sagen, dass insbesondere die zweite Hälfte überzeugte. Es zeigt, dass nicht immer das Ergebnis wichtige Erkenntnis liefert. Einige Spieler präsentierten sich gut und nutzen auch eine kurze Spielzeit zu ihren Gunsten. Jetzt heißt es, nach vorne schauen und gut regenerieren, denn in drei Tagen haben wir bereits unser nächstes Spiel beim FC Treptow. Auch dieses Mal genießen wir es, wenn auch erst mal nur bis zum Wochenende, ganz oben zu stehen!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank und dickes Lob an unsere mitgereisten Eltern, die uns trotz scheußlichem Wetter und Wochenspieltag treu begleiteten. Auch der angesetzte Schiedsrichter überzeugte heute voll und ganz.

5. Spieltag am 06.11.10

Victoria Friedrichshain vs. VfB Einheit zu Pankow 0:23 (0:16)

Der überzeugende und auch richtungsweisende Sieg am letzten Wochenende gegen den SC Staaken ließ uns sehr positiv gestimmt in die Trainingswoche starten. Auch wenn wir aus unterschiedlichsten Gründen personell nur eingeschränkt trainieren konnten, war es doch umso erstaunlicher wie konzentriert und motiviert der Rest zu Werke ging. Bemerkenswert hierbei ist, dass sich unsere Jungs sogar den früheren Anstoßzeitpunkt um 08:45 Uhr aussuchten, als der Gegner bat das Spiel vor- oder auf Sonntagnachmittag 14:00 Uhr umzuverlegen. Das muss man sich mal vorstellen, ein Treffpunkt in aller Herrgottsfrühe, ganz freiwillig. Wenn das keine gesunde Einstellung für das bevorstehende Spiel ist.

Aber nun zum Spiel:

Wir erreichten trotz zeitigem Aufstehen pünktlich die Sportanlage und auch personell sah es wieder deutlich besser aus. Der zu bespielende Platz war aufgrund des anhaltenden Regens schwer zu bespielen. Vor dem Spiel motivierten wir das Team mal auf andere Weise und schauten anschließend in hoch zuversichtliche Gesichter. Die sonst üblich folgenden Sätze zum Spielgeschehen entfallen dieses Mal. Die bisher erstellten Forumeinträge auf unserer Homepage sprechen für sich und finden die treffenden Worte. Zum Schluss bleibt zu sagen, dass es heute eine Freude war euch beim Fußballspielen zu zuschauen, denn dieser ständige Wille immer und immer weiter zu machen zeichnet uns noch nicht allzu lange aus. Auch wenn der Gegner heute maßlos überfordert wirkte, ist ihm umso mehr der allerhöchste Respekt zu zollen. Die Jungs waren zu jeder Zeit motiviert und zeigten ein durchgehend diszipliniertes Auftreten. Wertmutstropfen war nur, dass anscheinend der gegnerische Trainer nicht an seine Jungs glaubte, wollte er doch das Spiel einfach durch Verlassen des Platzes nach 15 Minuten in der zweiten Hälfte abbrechen, ohne anscheinend vorher mit seinen Spielern darüber gesprochen zu haben. Also Jungs ordnet dieses Spiel richtig ein und gebt für die nächsten Aufgaben wieder alles. Wir hoffen das Gefühl ganz oben zu stehen währt noch ein wenig-uns gefällt‘s!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank und dickes Lob an unsere mitgereisten Eltern, die uns, ohne Wenn und Aber, trotz der frühen Zeit zahlreich begleiteten und auch an die nicht einsatzfähigen Spieler die mit waren. Auch der angesetzte Schiedsrichter erschien zu früher Stunde und zeigte eine solide Leistung.

4. Spieltag am 31.10.10

VfB Einheit zu Pankow vs. SC Staaken 1919 7:0 (4:0)

Nach dem doch deutlichen Ausscheiden in der zweiten Pokalrunde des Nike-Cups, war es nicht ganz leicht die Stimmung im Team einzuschätzen. Um so besser wäre es gewesen, wenn das für den 26.10.10 angesetzte Pflichtspiel stattgefunden hätte, aber der Gegner bat um Verlegung und somit mussten wir andere Wege und Mittel finden das Spiel aus den Köpfen zu bekommen. So erfüllten wir Trainer Sichtungsaufgaben und lösten auch unsere Pokalwette ein und hofften, dass über unsere eigene Lockerheit auch die Jungs wieder mit Elan ans Werk gingen würden. Wie erhofft und anders als gedacht, war die Mannschaft im Training hellwach und aufmerksam, um sich voll und ganz auf das bevorstehende Spiel fokussieren zu können. Der überwiegende Teil des Teams wusste die Woche über sehr wohl sich richtig einzubringen und ergriff während der Trainingseinheiten selbstständig Maßnahmen. Genau das richtige Signal zum Spiel gegen den SC Staaken, zeigte der doch vom Ergebnis her in den vergangenen Spielen immer eine ordentliche Leistung. Wir waren gespannt!

Aber nun zum Spiel:

Endlich durften wir wieder auf unserem richtigen Heimplatz am Ehrenmal antreten und auch personell waren wir gut aufgestellt. Vor dem Spiel nutzen wir die Zeit für ein paar etwas andere Worte, um in die Köpfe der Jungs zu gelangen. Doch zu Beginn des Spiels wollte nicht ganz der Glaube daran aufkommen, dass wir tatsächlich erhört wurden. Sehr zerfahren und unsicher begannen wir unser Spiel und passten uns somit dem Gegner an. Der versuchte in der Anfangsphase diese Unsicherheit zu nutzen, war jedoch nicht wirklich zwingend dabei. Erst als wir in der 8. Spielminute den Führungstreffer nach richtungsweisendem Zweikampfspiel erzielten, kam so langsam die Sicherheit zurück. Von Minute zu Minute wurden wir stärker und dabei war Staaken nicht wirklich in der Lage etwas entgegenzusetzen. Immer disziplinierter und besser zwangen wir ihnen unser Spiel auf und erhöhten damit bis zur Pause noch auf 4:0.

In der Kabine betonten wir die bis dahin sehr gute Leistung forderten aber auch noch mehr Entschlossenheit in unserer Chancenverwertung und Konzentration im Spielaufbau. Der Gegner versuchte in der ersten Hälfte immer wieder durch lange Bälle über das Mittelfeld durchzustechen und wir machten es uns dann in
der Defensive oft schwieriger als unbedingt nötig. In der zweiten Hälfte spielten dann nur noch wir. Auch wenn wir uns bis zum Treffer zum 5:0 etwas schwer taten, so blieb kein Zweifel daran, dass wir heute als Sieger vom Platz gehen würden. Danach platzte dann der Knoten und wir hatten Chancen im Zwei-Minuten-Takt, waren jedoch nicht immer konsequent im Abschluss. Die solidere Spielweise in der Offensive war jedoch auch nur möglich, weil die Defensive jetzt besser stand.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute eine sehr gute Mannschaftleistung absolvierten. Insbesondere die Art und Weise, wie die Mannschaft fast eigenständig funktionierte, ist hier hervorzuheben. Der SC Staaken war am Ende mit dem Ergebnis noch gut bedient und versuchte in seinem Spielbericht doch sehr eigenwillig die doch hohe Niederlage zu rechtfertigen. Also Jungs, gebt im Training wieder alles, denn wie gesagt die Motivation der anderen Teams steigt und wir müssen weiter konzentriert an uns arbeiten!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere Eltern für ihre Unterstützung. Besonderen Dank auch an unseren schiedsenden Co, der den, durch Abwesenheit glänzenden, Herrn Wilcke vom 1.FC Lübars überzeugend vertrat.

Nike-Cup 1.B-Jugend 2. Pokalrunde am 23.10.10

VfB Einheit zu Pankow vs. BFC Victoria 89 1:7 (0:4)

Knapp drei Wochen nach dem letzten Punktspiel sah unser Spielplan die Begegnung der 2. Pokalrunde gegen den Landesligisten BFC Victoria vor. Doch zuvor weilte unsere Mannschaft für einige Tage in einem speziellen Trainingscamp, um sich für die bevorstehenden Aufgaben und Ziele als Team zu finden und um weiter zusammen zu wachsen, wenn auch auf etwas ungewöhnlichem Wege. Wir alle haben sehr viel mitgenommen aus diesen Tagen und setzten nach kurzer Pause viel in die weitere Saisonplanung und dabei weniger Gewichtung in das bevorstehende Pokalspiel. Wir waren einfach gespannt wie das Team von sich aus auf dieses Spiel reagieren würde. War es doch endlich mal ein willkommener Leistungstest für unsere momentane spielerische Verfassung.

Aber nun zum Spiel:

Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse wurde das Spiel vom Rasen auf den Kunstrasen verlegt, was sicherlich eher dem Gegner in die Karten spielte. Obwohl die personelle Situation durchweg positiv war, waren die Einstellung und das Abwägen der daraus resultierenden Folgen wohl nicht bei jedem gegeben und wir mussten kurz vor Beginn umstellen. Das Spiel begann munter und daran hatten beide Teams ihren Anteil. Victoria wirkte zu Beginn sehr verunsichert und kam, auch dank unserer mutigen und durchaus gefälligen Spielweise gar nicht richtig in Tritt. Somit war in den ersten 20 Minuten ein Zwei-Klassen-Unterschied nicht wirklich erkennbar, auch wenn kein Team dadurch wirklich spielbestimmend wirkte. Doch danach verloren wir irgendwie den Faden und der BFC wurde zunehmend stärker und ging dann auch mit 1:0, dank tüchtiger Mithilfe unsererseits, in Führung. Besonders sichtbar wurde das Kräfteverhältnis dann in der Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit, denn dort konnte der Gegner seine Führung relativ leicht ausbauen. In dieser Phase wirkten wir, insbesondere in der Verteidigung, vereinzelt unkonzentriert und unmotiviert (daran etwas zu ändern). Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten wir noch eine Riesenchance zu einem Anschlusstreffer, verpassten jedoch knapp das Tor. Daher ging es mit einem 4:0 Rückstand in die Pause.

In der zweiten Hälfte übernahm Victoria dann das Spielgeschehen und wir konnten nur noch reagieren. Es war aber teilweise auch verwunderlich wie
einfach wir es dem Gegner machten. Wir hielten bis zur 65. Minute läuferisch kaum dagegen, schenkten Zweikämpfe zu leicht her und bekamen dafür auch die Quittung durch weitere Gegentore. Erst gegen Ende der Partie zeigten wir wieder eine verbesserte Leistung und kamen dann auch verdient zu einem, für den Trainer nicht ohne Folgen bleibenden, Ehrentreffer. Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir das Spiel heute auch in der Höhe verdient verloren haben, da wir es nicht geschafft haben den spielerisch zwar nicht überzeugenden, aber den in seinen Einzelaktionen und mit besseren Einzelspielern besetzten BFC Victoria mehr zu ärgern. Höher hätte es jedoch nicht ausfallen dürfen, denn auch wir hatten ein paar sehr gute Möglichkeiten. Einige Spieler zeigten starke und teamführende Leistungen, wohingegen andere jedoch nicht an vergangene gute Eindrücke anknüpfen oder sich nicht wirklich aufdrängen konnten. Wichtig ist, dass wir jetzt weiter konzentriert an unserem Saisonziel arbeiten und dieses Spiel als guten Erfahrungswert mitnehmen. Also Jungs, alles halb so wild, viele gute Ansätze waren da und alles andere werden wir weiter aufarbeiten, um uns stetig zu verbessern. Habt viel mehr Vertrauen zu euch und in das Team!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere Eltern, die uns bei schönstem Fußballwetter zahlreich unterstützten. Der angesetzte Schiedsrichter setzte dem Spiel mit der wohl schlechtesten Leistung auf dem Platz seinen Stempel auf.

3. Spieltag am 03.10.2010

SC Minerva 93 vs. VfB Einheit zu Pankow 2:4 (1:2)
Das letzte Spiel hat trotz Sieg gezeigt woran wir noch arbeiten müssen. Wir konzentrierten uns unter der Woche im Training auf die Verantwortung der Offensive für unser Defensivverhalten, um aufzuzeigen, dass ein solches Verhalten unserem Spielsystem abträglich ist. Erfreulich war, dass es scheinbar verstanden wurde und auch die Trainingsbeteiligung und –einstellung quantitativ und qualitativ stark stieg und wir somit viele Adressaten für unsere Worte fanden. Das nächste Spiel beim SC Minerva 93, welcher zum oberen Tabellendrittel gehört, sollte zeigen, ob das Erlernte in die Tat umgesetzt werden kann und auch gleichzeitig ein Appell an einige Spieler sein ihre Einstellung bezüglich Teamgeist, Disziplin und Wille zu überdenken.

Aber nun zum Spiel:

Unser Weg führte uns heute in das nahegelegene legendäre Poststation. Erstmals in dieser Saison konnten wir auch fast wieder aus dem Vollen schöpfen und somit bei Bedarf reagieren. Das Spiel begann ohne großes Abtasten mit viel Schwung und viel Entschlossenheit beider Teams. Jedoch waren wir es, die mit zunehmender Spielzeit spielbestimmender wurden und somit im Stande waren dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen. Wir waren im Zweikampf immer ein Schritt schneller am Ball und auch das Umschalten von Abwehr auf Angriff gelang uns besser. Somit kamen wir auch zu einigen sehr guten Chancen, die leider wieder mal überhastet oder unüberlegt abgeschlossen wurden. Doch plötzlich erzielte Minerva das Führungstor und zu allem Überfluss fiel der Treffer genauso, wie wir es zuvor in unserer Ansprache vermuteten. Sehr ärgerlich! Doch unser Team gab die richtige Antwort. Nur kurz nach dem Rückstand glichen wir mit einem sehenswerten Treffer aus und erzielten auch noch vor der Halbzeitpause mit einem perfekt getretenen Freistoß den 2:1 Führungstreffer.

In der Kabine forderten wir noch mehr Entschlossenheit und Konzentration in unserer Spielweise und hofften diesmal erhört zu werden. Die Antwort kam prompt. Keine Minute gespielt, wurde eine super Flanke mit einem überraschenden Kopfball zur 3:1 Führung eingeköpft. Auch wenn Minerva mit einem Sonntagsschuss noch auf 2:3 verkürzen konnte, ließ doch der weitere Spielverlauf auch unabhängig vom clever verwandelten Treffer zum 4:2 keinen
Zweifel daran, dass wir heute als Sieger vom Platz gehen würden. Jedoch ist wieder zu hinterfragen, warum wir ein Spiel, in dem der Gegner moralisch und körperlich nichts mehr entgegenzusetzen hat, nicht so zu Ende bringen, dass das Ergebnis dieser Tatsache gerecht wird.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir uns heute deutlich gegenüber dem Spiel letzte Woche verbessert haben und das in allen Mannschaftsteilen. Darauf lässt sich aufbauen und wenn dann auch noch „kleine“ Leute ganz groß rauskommen, dann lässt das sehr viel hoffen für die kommenden Wochen. Nun heißt es erst mal Beine hoch und jede Menge Spaß bei unserer Teamfahrt. Das haben wir uns mit dem achten Sieg im achten Spiel einfach verdient!

Alexander Penk Rüdiger Adam
Trainer der 1.B-Jugend

P.S. Vielen Dank an unsere zahlreich mitgereisten Eltern, die bei strahlendem Sonnenschein mit gutem Fußball belohnt wurden. Auch der angesetzte Schiedsrichter überzeugte heute, trotz einiger fraglicher Entscheidungen, mit einer soliden Leistung.

2. Spieltag am 26.09.2010

VfB Einheit zu Pankow vs. Anadulo-Umutspor 5:0 (4:0)

Nach dem ersten, vor allem für die Moral wichtigen, gewonnenen Punktspiel am letzten Wochenende beim CSV, stand erst einmal der Teamspirit auf dem Prüfstand. Es war richtig und wichtig, dass die Mannschaft sich da selbst rausgezogen hat, denn es war entscheidend für die weitere Entwicklung des ganzen Teams. Behaltet euch dieses in Erinnerung! Die letzten Wochen haben erkennen lassen, dass dieses „Wir-Gefühl“ dringend gebraucht wurde, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Für uns Trainer waren es trotz alledem die richtigen Signale, denn es hat gezeigt, dass die Mannschaft lebt und dass nicht immer alles harmonisch und „Friede-Freude“ sein muss, um gestärkt an die nächsten Aufgaben zu gehen! Nur die personelle Situation bereitete uns ein wenig Bauchschmerzen, mussten wir unter der Woche doch wieder auf einige Spieler verletzungs- und krankheitsbedingt verzichten. Gute Besserung an dieser Stelle!

Aber nun zum Spiel:

Vor dem ersten Heimspiel, war es der Wettergott der es nicht gut mit uns meinte. Eine spielfähige Mannschaft konnten wir aufbieten, auch wenn wir auf die Genesung einiger bis zuletzt hofften. Bange war uns dennoch nicht und so begannen wir auch das Spiel. Von Anfang an bestimmten wir das Geschehen und ließen den Gast bis zum Pausenpfiff nicht eine Minute zum Durchatmen. Immer und immer wieder fingen wir ihre Spielversuche oder langen Bälle ab und waren auch im Zweikampfverhalten jederzeit präsent. So konnten wir bis zum Halbzeitpfiff auf 4:0 davonziehen. Einzig die mangelnde Durchsetzungskraft der ganzen Offensivabteilung und eine schlechte Chancenverwertung trübten ein wenig das Geschehen. In dem Glauben in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden zu haben, begann das Spiel jedoch sehr verändert. Wir schraubten mehr als zwei Gänge zurück und ließen dem Gegner im Rahmen seiner Möglichkeiten zu viele Räume. Warum und weshalb wird zu analysieren sein. Sinnbildlich dafür ist der fünfte Treffer, durch einen Abwehrspieler!, kurz vor Spielende zu nennen. Das wir uns am Ende wieder mehr mit dem Gegner und dem Offiziellen beschäftigten, war auch ein Indiz dafür und bestätigt mehr die eigene Unzufriedenheit einzelner. So nicht meine Herren!
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass sich heute vor allem die Abwehrreihe volle Punktzahl verdient hat. Denn wer in diesen zweiten 40 Minuten noch diszipliniert und konzentriert spielt und verteidigt, obwohl vorne gegenteiliges der Fall war, kann dafür nur Respekt ernten. Dass wir am Ende nicht höher gewannen, sprach eher für den Gegner, denn mit Ruhm haben wir uns in der zweiten Hälfte in der Offensive nicht bekleckert. Geht die nächsten Aufgaben entschiedener und mit der nötigen Ernsthaftigkeit an!

Alexander Penk und Rüdiger Adam
Trainer der B1-Junioren

P.S. Vielen Dank an unsere zahlreich erschienenen Eltern, die uns trotz des schlechten Wetters unterstützten. Der angesetzte Schiedsrichter überzeugte heute mit einer guten Leistung.

1. Spieltag am 19.09.2010

CSV Olympia vs. VfB Einheit zu Pankow 2:4 (1:2)

Mit dem erfolgreichen Erreichen der zweiten Pokalrunde im Nike-Cup war die erste Weiche für den weiteren Saisonverlauf gestellt und dementsprechend vielversprechend sollten auch die weiteren Aufgaben angegangen werden. Jungs, zu den vergangenen Tagen und der Stimmung im Team nur so viel: Wir Trainer wissen, dass ihr so etwas nicht nötig habt, denn es bringt Unruhe, wo keine sein müsste und pflastert den weiteren Weg und das große Ziel nur unnötig mit Stolpersteinen. Ein erster richtiger Schritt wurde getan, denn es waren, bis auf einen, alle Spieler mit zum CSV Olympia gereist, auch die Verletzten und Kranken. Respekt dafür und einen Appell an ALLE Spieler im Team!

Aber nun zum Spiel:

Nach dem spielfreien, letzten Wochenende stand heute unser erstes Punktspiel beim CSV Olympia auf dem Plan. Wir mussten die Mannschaften auf vielen Positionen umbauen, da wir unter der Woche aus unterschiedlichsten Gründen stark dezimiert trainierten. Dadurch fehlte uns insbesondere in der Anfangsviertelstunde die Ordnung und der nötige Biss das Spiel in die Hand zu nehmen. Das nutzte der Gastgeber auch gleich zur 1:0 Führung. Daraufhin stellten wir um, erkannten die Stärken und Schwächen des Gegners und regierten spielerisch entsprechend. Wir steigerten uns in allen Mannschaftsteilen und einige Spieler zeigten verborgene ungeahnte Qualitäten. Somit ließ der Ausgleich nicht allzu lange auf sich warten und bis zur Pause erzielten wir auch noch die Führung. Einziges Manko war die fehlende Entlastung und die wenigen Angriffsbemühungen über die rechte Seite.
In der zweiten Hälfte wurden wir zunehmend spielbestimmender. Auch wenn Olympia wieder zu Beginn ausgleichen konnte, so tat es unserem Spiel keinen Abbruch. Wir spielten zunehmend offensiver und auch wenn wir ab und zu noch einige unnötige Ballverluste hatten oder mangelnde Zweikampfführung durchblicken ließen, so ließen wir uns von unserem Siegeswillen nicht abbringen. So kam es dann auch, dass wir binnen weniger Minuten wieder auf 3:2 erhöhten und wenig später sogar mit 4:2 in Führung gingen. Bei konzentriertem Abschluss wäre sicher noch das ein oder andere Tor mehr drin gewesen, aber daran können wir ja arbeiten.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass wir heute wieder ein Team auf dem Platz gesehen haben und wir hoffen, dass der ein oder andere Spieler dieses Prinzip nun auch endlich verstanden hat. Hervorzuheben ist heute wieder mal die Moral und der Wille im Team, denn beides war heute spielentscheidend. Ihr seht wie es geht, also lasst nicht locker und geht die nächsten Aufgaben entschieden und mit der nötigen Lockerheit an!

Alexander Penk und Rüdiger Adam
Trainer der B1-Junioren

P.S. Vielen Dank an unsere mitgereisten Eltern. Der angesetzte Schiedsrichter ließ sich leider nicht blicken, wurde aber wieder mal von unserem vorzüglich pfeifendem Co ersetzt.

Pokalspiel am 05.09.2010       

VfB Einheit zu Pankow vs. SF Charlottenburg-Wilmersdorf   1:0 (0:0)

Schmerz- und leidvoll, intensiv und hart, lustig und konzentriert so oder so ähnlich lässt sich die Vorbereitung unseres Teams in Worte zusammenfassen. Denn etliche Trainingseinheiten, vier Siege in vier Testspielen brachten die Erkenntnis, dass es sich lohnt und richtig war und ist an unserem Ziel festzuhalten. Das erste Pflichtspiel der Saison gegen die Sportfreunde sollte zeigen, wo wir stehen und einen Ausblick geben, was uns in dieser Saison an Gegenwehr zu erwarten hat.

Aber nun zum Spiel:

Durch die höhere Spielklasse des Gegners, war das Pokalspiel auch zugleich ein Heimauftritt unseres Teams und damit eine ideale Ausgangssituation. Das Spiel begann schwungvoll und wurde insb. von uns in den ersten 25 Minuten gradlinig und souverän vorgetragen, womit der Gegner anfangs seine Mühe und Not hatte. Doch anstatt in dieser Phase deutlich in Führung zu gehen, bauten wir die Charlottenburger auf und verzettelten uns mehr und mehr in unser Spielweise. Schlechtes Zweikampfverhalten und fehlende Kommunikation prägten ab da an unser Spiel und die Sportfreunde wurden zunehmend besser.
Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete. Der Gegner spielte seine Stärken aus und wir wollten einfach nicht das umsetzen was wir uns vorgenommen hatten. So war es dem Spielverlauf nur passend, dass wir das Spiel durch ein unglückliches Händchen des gegnerischen Keepers gewannen. Im Elfermeterschiessen hätten wir unserem Keeper, ungeahnt, heute alles zugetraut.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass das Spiel heute sicherlich keine Empfehlung war. Es hat aber gezeigt, dass die Moral und der Wille im Team ungebrochen sind und wir einiges bewegen können, wenn ALLE mitziehen. Also Jungs macht weiter so, habt Vertrauen zu euch, in uns Trainer und in das Team!

Alexander Penk und Rüdiger Adam
Trainer der B1-Junioren
                   
P.S. Vielen Dank an unsere Eltern, die uns lautstark unterstützten. Auch der angesetzte Schiedsrichter zeigte eine gute Leistung.

Testspiel am 18.08.2010

VfB Einheit zu Pankow vs. SFC Stern 1900 II 6:2 (4:0)

Werte Anhänger, Sympathisanten und alle die sich sonst für unser Team interessieren!

Gestern, am 19.08.10, absolvierte unser Team im Rahmen der Saisonvorbereitung ihr erstes von vier Testspielen. Nach einigen Trainingseinheiten in den letzten Tagen, war heute das Team von Stern 1900 II zu Gast bei uns, welches wir noch gut aus der letzten Spielzeit kannten. Hierbei gilt nochmal der ausschließliche Dank an den Gegner, welcher den weiten Weg zu uns auf den Sportplatz Buchhorster Straße  auf sich genommen hat. Nach dem Anstoß gegen 17:45 Uhr folgten, für den Stand der Vorbereitung, spritzige 80 Minuten von beiden Teams. Das Spiel wurde zu jederzeit fair und freundschaftlich geführt, ohne den sportlich-ehrgeizigen Effekt aus den Augen zu verlieren und souverän von unserem „Co“ als Schiedsrichter geleitet. Dank auch dafür!

Für alle Interessierten haben wir hier schon mal den Termin für unser nächstes Testspiel:

Tag: Sonntag, 22.08.10
Zeit: 15:00 Uhr
Ort: Buchhorster Str. (Buchhorster Str. 1 / Hauptstr.; 13158 Berlin)
Gegner: 1.B-Jugend BSV 92

Alexander Penk und Rüdiger Adam
Trainer der B1-Junioren

 
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