Spielberichte
Verpatzter Punktspielstart
VfB Einheit zu Pankow vs. SG Bornim 1 : 5 (0 : 1)
Schlimmer hätte man einen Saisonstart nicht vermasseln können. Wenn allein das Resultat schon katastrophal ist, so war die Art und Weise, wie verloren wurde, noch viel schlimmer. Mit dem besten Hieb angetreten (Mach, Solfrian, Kirchner, Gütschow, Kremser, Müller, Westphal, Weixelbaum, v. Münster und Frisch) lieferten wir eine so blamable Leistung ab, dass selbst unsere treuesten Fans vom Glauben abfallen konnten. Unser Gegner Bornim hatte sich von vorn herein vorgenommen, nicht mitzuspielen, sondern aus einem dichten Abwehrbollwerk heraus mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Diese Taktik ging voll auf, zumal wir alles taten, was zu ihrem Erfolg beitragen konnte. Wir präsentierten uns nicht nur in einer ungewohnt laschen körperlichen Verfassung, die Hauptursache ist im Kopf zu suchen. Vielleicht vernebelte uns der „Meisterbonus“ noch das Hirn, jedenfalls stimmte die Einstellung nicht. Wir nahmen gedanklich die Gefährlichkeit unseres Gegners einfach nicht wahr und konnten dementsprechend auch keine Energie, keinen ‚Biß für unser Spiel entwickeln. Bei 5 Gegentoren ist man geneigt, eine schwache Abwehrleistung als Ursache festzumachen. Das ist zwar richtig, denn unsere Abwehrspieler standen immer viel zu weit vom Gegner weg. Doch das allein greift zu kurz. Auch nach vorn wurde einfallslos und drucklos operiert. Kaum einmal wurden durch gewonnene 1:1 Situationen Lücken gerissen und ein Mitspieler freigespielt. Das 0 : 1 zur Pause war schon schmeichelhaft, denn wir hatten in der ersten Halbzeit so gut wie keine Chance, während auf der anderen Seite Reinhard noch vier-fünfmal mit tollkühnen Paraden retten konnte. Das 2 :0 und 3:0 gleich nach der Halbzeit war schon der Knock Out. Als durch den von Ralph sicher verwandelten Elfer noch einmal etwas Hoffnung aufkeimte und wir endlich etwas druckvoller vorn zu Werke gingen, verteidigten die Bornimer mit Geschick und Glück ihre Hütte, und zeigten auch bald mit dem 4. Tor, dass heute hier nichts für uns drin war. Wenn es uns nicht gelingt, unsere Einstellung zum Spiel, zu Kampf und Laufbereitschaft wieder zu verbessern, wenn wir taktisch weiter so agieren, dass wir unser Auswechselpotential ungenutzt lassen, anstatt zu versuchen, durch frische Spieler auch frischen Wind im Spiel zu entfachen, werden wir noch manche unangenehme Überraschung erleben. Sicher kann man Spiele verlieren und unsere Gegner waren gute Fußballer – aber so sollte es nicht laufen. Hoffentlich ist in 14 Tagen, beim nächsten Spiel, nicht wieder alles vergessen und wir tappen wie „Susi sorglos“ in die nächste Falle.
L. W.
Geglückter Saisonauftakt
Vfb Einheit zu Pankow vs. Weißenseer FC 4: 0 (1:0)
So richtig siegesgewiss waren nur wenige bei unserem Saisonauftakt, denn zum Einen weiß man vor dem ersten Spiel ja nie richtig wo man steht, und zum Anderen hatten wir mit Weißensee einen echten Brocken für unsere erste Pokalrunde gezogen. Die Bedenken wurden noch größer als wir Weißensee mit allem anreisen sahen, was die Buschallee hergibt. Ob Prescher, Mielke oder Bochmann, ob Abramovici, Bernd Müller oder Eberhard Runge – alle die uns lange bekannten guten Fußballer waren da, dazu noch ein ganzer Haufen Auswechsler. Wir hatten dagegenzusetzen: Im Tor Kalle Jager (er vertrat den durch die Terminverschiebung überraschten Reinhard Mach), im Feld: Peter Kirchner, Jürgen Gütschow, Udo Solfrian, Volkmar Buchheim, Halmar Kremser, Ralle Westphal, Leo Weixelbaum, Steffen Frisch und Volker v. Münster. Dem Spiel in seiner ersten Phase merkte man an, dass sich die beiden Mannschaften bestens kannten und um die Gefährlichkeit des jeweils anderen wussten. Entsprechend vorsichtig und mit sicherer Deckung wurde hantiert. Wir zeigten gute Laufbereitschaft und es zeigte sich schon hier, dass auch an unseren Gegnern die Urlaubspause nicht spurlos vorbeigegangen ist, denn die Beine waren bei den meisten doch noch recht schwer. So versuchte Weißensee nur mit einer Spitze zum Erfolg zu kommen. Die hieß allerdings Bernd Müller, und wir wissen ja seit ewigen Zeiten, dass er sehr gefährlich sein kann, besonders wenn er sich mit kleinen Unsauberkeiten Vorteile verschafft. Zweimal konnte er sich von Jürgen freimachen, einmal rettete der Pfosten, ansonsten war Kalle „auf dem Posten“. Zum Glück für uns wurde das Pech unseres alten Freundes Torwart Helmut Roloff, der sich schon nach ca. 10 Minuten verletzt auswechseln lassen musste. Ein Ersatztorwart stand bereit, aber man fragt sich, wer diesen armen Kerl wohl überredet hatte, ins Tor zu gehen. Er war ein Unsicherheitsfaktor höchster Güte und half bei unseren ersten zwei Toren auch kräftig mit. Ralle schoss ihm den ersten durch die Hosenträger und Steffen setzte beim zweiten nach, als er nicht festhalten konnte. Ganz anders sein Gegenüber, der von den Rängen schon als „die Krake von Pankow“ bezeichnet wurde, zog er doch jeden Ball wie magisch an und wehrte alle Schüsse gekonnt ab. Mir scheint allerdings „der Magnet von Pankow“ treffender zu sein, denn man kennt das ja aus der Natur: Magnetische Berge – völlig unbeweglich, aber sie ziehen alles an. Nicht nur die zwei Treffer machten, dass wir im Verlauf des Spiels immer mehr Oberwasser bekamen. Durch hohen Laufeinsatz konnten wir die Gegenangriffe meist schon im Keim ersticken. Nach vorn vergaben wir aber noch gute Gelegenheiten, auch wenn uns noch zwei Tore, durch Volker und Halmar, gelangen. Unser neuer Coach an der Linie überspielte souverän kleinere Unsicherheiten beim Wechseln Die Versuche unseres Gegners, das „Ding doch noch zu drehen“ endeten immer im Toraus oder in den Fängen des „Magnets“, wobei kein Körperteil geschont wurde. Eine Schrecksekunde war zu überstehen, als ihm Abi aus vollem Lauf und von 5 Metern eine Granate (ein zufällig vorbeifahrender Radarwagen hat 130 km/h gemessen) genau auf die „12“ brannte. Als ihm aber Jürgen einen Entschuldigungszettel für Moni versprach, wurde die Pflege eventuell geschädigter Teile auf den heimischen Herd verschoben, es ging sofort weiter und Kalle wurde, nicht nur deshalb, zum „Held des Spiels“. Der Schiri (der von sich sagte, er müsse sich nach der Sommerpause auch erst wieder „einpfeifen“) wollte auch noch auf sich aufmerksam machen und gab, als Eberhard Runge vor unserm Tor „toter Mann“ spielte, Elfer für Weissensee, den sie aber, passend zu ihrem Pech an diesem Tag, auch noch verschossen. So blieb es beim 4:0. Ein etwas zu hoher Sieg, der aber in Anbetracht unserer besseren Laufbereitschaft und größerer Cleverness an diesem Tag insgesamt nicht unverdient war.
In jedem Fall: Wir sind eine Runde weiter und ein starker Konkurrent ist schon aus dem Wettbewerb.
Abschlussfeier der Ü 50 und Ü 60
Hallo,
die Spielserie 2009/2010 ist nun vorrüber. Alle unsere 4 Mannschaften haben gute Platzierungen erreicht und eine gute Saison gespielt. Am erfolgreichsten war die Ü 60 I, mit einem zweiten Platz beim Hallen - Cup und beim Pokalwettbewerb. Der Höhepunkt war natürlich der Gewinn der Berliner Meisterschaft.
All das berechtigte uns dann, wie auch sonst üblich, eine Jahresabschlußfeier durzuführen. Erstmals wurde ein Motto für diese Feier ausgegeben, " Karibik ". Jeder bei Einheit Pankow weiß natürlich das wir immer gute Feiern gemacht haben, diese Feier setzte allen anderen Feiern die Krone auf und war einfach Spitze. Die Beteiligung war gut und der Tenor war überall sehr gut.
Für diese Superfeier gilt es natürlich einigen ein besonderes Dankeschön zu sagen:
- Latsche für die Gesamtorganisation
- Rainer Graulich für das Zelt und die gesamte Deko
- Klaus unseren rürigen Gastronomen, mit seinen Helfern
- unseren gesamten ehrenamtlichen Vorstand unter der Leitung von Jörg Milack gilt der Dank nicht nur für das Freibier, sondern vor allem für die gute Vereinsarbeit, damit wir unseren Fußballsport bei Einheit Pankow weiterhin so erfogreich ausüben können. Jörg und Ulli Schulz waren auch mit Frauen anwesend. Nochmals ein extra Dankeschön.
- Manne Wolter für das eintreiben der Mannschaftskasse, es ist eigentlich eine Bringepflicht
- Anja + Fleischi haben uns hinter der Bar mit Mixgetränken versorgt
- Kalle, Bernd Krosche, Gerhard Voigt, Gerd Kersten für die Extraeinlagen, welche alle sehr gut angekommen sind und mit viel Beifall bedacht wurden.
- Peter Czepat für die gute musikalische Umrahmung, wenn er auch nicht immer den richtigen Ton ( Titel ) trifft.
Nochmals ein Dankeschön an Alle für diese schöne Feier, wir freuen uns schon auf ein nächstes mal zu Weihnachten.
Ich wollte nur nach meinem Urlaub wieder ein Lebenszeichen geben.
Heinzelmann
15.05.2010 Pokalendspiel
VfB Einheit zu Pankow 1893 vs. Eintracht Mahlsdorf 5:6 n. E.
Bilder und Impressionen>>>19.Spieltag, 02.06.08
VfB Einheit zu Pankow vs. SV Nord Wedding 1893 6 : 0
Last but not least stand noch das letzte Spiel gegen Nord-Wedding an, eineTruppe, die uns schon des öfteren Schwierigkeiten gemacht hat, denn ganz
clevere Fußballer scharen sich um unseren alten Freund aus "Cafe Nord"-Zeiten Klaus Prahm. Diesmal war ihnen aber offenkundig das Wetter zu warm, denn
wirklich gefährlich konnten sie uns nicht werden.Wir versuchten zu kombinieren, anfangs aber ohne zählbaren Erfolg. Der kam erst durch einen Traumschlenzer in
den Dreiangel von Hansi Biebl. Nach der Halbzeit wurden die knappen Kräfte beiunserem Gegner noch knapper und die Tore fielen wie die reifen Früchte.
Bemerkenswert war noch der Verlust eines unserer Spielbälle in der Heide. Eineviertelstündige Suche der gesamten Mannschaft war ergebnislos, so dass der
Verdacht nahe liegt, dass doch ein Nordic-Walker den Ball blitzschnell untersein Trikot geschoben hat um figürlich in seiner Walkergruppe nicht so
herauszustechen.
Leo Weixelbaum
15.Spieltag, 14.04.08
VfB Einheit zu Pankow vs SC Frohnau 6 : 3
Damit sollte der Sack eigentlich zu sein – bei noch 4 verbleibenden Spielen und unserem Punktvorsprung kann nur noch am "grünen Tisch" für unseren Verfolger, die Hertha, eine theoretische Chance entstehen, wenn einem Protest der Herthaner gegen eine Spielwertung (gegen Mahlsdorf) stattgegeben wird.
Aber das muß uns alles nicht interessieren – wir gewinnen einfach weiter und sind so sicherer Staffelsieger.
Das Spiel gegen Frohnau begann sehr gut für uns, denn nach wenigen Minuten schloß Tiffi ein Solo mit dem 1 : 0 ab und auch sein zweites Tor fiel fast postwendend. Dann legte Volker noch mustergültig für Leo vor und es stand 3 : 0. Damit wurden wir ein wenig übermütig und so kamen auch die Frohnauer zu ein paar Chancen, die aber von Klaus Bülow und unserer Abwehr bis auf einen abgefälschten Schuß alle vereitelt werden konnten. Von den 70‘ern, die uns vom Spielfeldrand aus unterstützten, nach vorn gepeitscht, wollten sich alle am Stürmen beteiligen, und fast wäre Kerkel ein Flugkopfballtor in Kniehöhe gelungen, wofür er dann wahrscheinlich von den Uralten auf Schultern ins Vereinsheim getragen worden wäre. Doch nicht nur unser Senior war lauf- und spielfreudig. Mit schönen Kombinationen rissen wir die erfahrene frohnauer Abwehr des öfteren auf und kamen noch zu guten Tormöglichkeiten, von denen wir aber bis zur Halbzeit nur noch eine nutzten.
Die zweite Halbzeit lief ähnlich ab, wobei wir in einer Phase des Schlendrijahns noch zwei Gegentore hinnehmen mußten. Zwar war unser Sieg nie in Gefahr, doch schon aus Rücksicht auf unseren Gelegenheits-Chefcoach Kalle, der in solchen Situationen einem Herzkasper sehr nahe ist, sollten wir in Zukunft solche Phasen vermeiden.
Nicht zum Torerfolg kamen diesmal: Klaus Bülow, Hansi Biebl, Jürgen Gütschow, Gerd Kersten und unser "Goalgetter vom Dienst" Volker v. Münster. Dafür trafen: Bernd Tiffert(3), Leo Weixelbaum(2) und Ralf Westphal.
Leo Weixelbaum
14. Spieltag, 31.03.2008
VfB Einheit zu Pankow vs. Lichtenberg 47 5 : 0
"Die Wahrheit is auf'm Platz" - wie irgend eine Fußballlegende einmal feststellte und auch unser Freund Peter C. jetzt erkennen musste. Und die Wahrheit sah am gestrigen Frühlingsabend eben so aus, dass wir in allen wesentlichen Dingen, die ein Fußballspiel bestimmen, unseren Gegnern und Freunden aus Lichtenberg überlegen waren. Nur sporadisch konnten sie uns in der ersten Halbzeit verunsichern.
Da wir durch ein glückliches Tor zur Halbzeit 1 : 0 führten, konnten die Abwehrexperten, die in der ganzen Saison erst 23 Gegentore kassiert haben, aber nicht auf "Resultat halten" spielen, sondern mussten ein Stück weit öffnen, was uns mehr Raum in der Angriffszone verschaffte. Die nutzten wir zu 4 weiteren Treffern, womit das Resultat am Ende auch die Kräfteverteilung ausdrückte.
So konnten wir uns beruhigt, mit nun 12 Punkten Vorsprung in der Tabelle, auf den Heimweg machen. Hansi war mit dem Rad gekommen, so dass er notfalls hätte mit Peter mithalten können - aber so weit ist es ja nicht gekommen, denn "die Wahrheit ..." s. o.
Torschützen: Weixelbaum, Tiffert, v. Münster (2) und Wolter
Leo Weixelbaum
13. Spieltag, 01.03.2008
VfB Einheit zu Pankowvs. Stern 1900 II 8 : 1
Ohne Verstärkung aus ihrer I. Mannschaft war die zweite Mannschaft von Stern kein sehr ernster Gegner. Ohne uns übermäßig anstrengen zu müssen fielen dann auch in jeder Halbzeit 4 Tore, wobei als Kuriosum zu vermelden ist, dass die Treffer der zweiten Halbzeit alle auf das Konto von Klaus Bülow gingen, der sich nach langer Verletzungspause und nach mehreren Torwarteinsätzen wieder einmal als Stürmer austoben konnte. Zuverlässig und fehlerfrei auch wieder einmal unser Alterspräsident Gerd Kersten, der in diesem Jahr seinen 73. feiert. Daneben waren Manne Wolter, Volkmar Buchheim, Bernd Tiffert, Ralle Westphal, Rainer Gerhardt, Jürgen Gütschow und Leo Weixelbaum im Einsatz.
Hansi sang derweil Arien und Volker bereitete sich im Urlaub auf den Endkampf der Meisterschaft vor.
Neben Bülow erzielten Westphal (2), Tiffert und Weixelbaum die Tore.
Leo Weixelbaum
12. Spieltag, 07.03.2008
Hertha BSC vs. VfB Einheit zu Pankow 2 : 2
Am diesem Spieltag kam es zum Gipfeltreffen des ersten gegen den Zweiten. Obwohl wir durch den Patzer von Hertha gegen Hertha Zehlendorf am vergangenen Spieltag schon 9 Punkte Vorsprung hatten, wollte Hertha sich keinesfalls schon aufgeben und hatte am Freitagabend das stärkste Aufgebot gegen uns in Stellung gebracht. Bei uns fehlte Volker und wir mußten deshalb in der Sturmspitze improvisieren, Klaus Bülow hütete für den verletzten Reinhard das Tor. Konzentrierte Abwehrarbeit war deshalb die taktische Devise und bloß nicht kopflos nach vorn marschieren um dann durch schnelle Konter von Hutzi Erdmann erschossen zu werden.
Entsprechend begann das Spiel, beide Mannschaften egalisierten sich und niemand konnte klare Chancen herausarbeiten. Eine ansatzlose Pike von Ralle brachte dann das überraschende 1 : 0 für uns. Hertha machte jetzt mehr Druck und nach einigen hektischen Minuten, in denen mehr diskutiert als Fußball gespielt wurde, waren wir nicht kaltblütig genug und ließen uns in der Abwehr durcheinander wirbeln – 1 : 1.
Schon hier wurde offensichtlich, dass der Schiri dem Spiel nicht immer gewachsen war. Zum Einen waren etliche seiner Freistoßentscheidungen nur schwer nachvollziehbar, zum Anderen fehlte die notwendige Konsequenz. So kam es in der zweiten Halbzeit etwas kurios zu der 2 : 1 Führung für Hertha. Zuerst wird ein klares Foul eines Hertastürmers zwei Meter vor der Torlinie nicht gepfiffen, dann fällt ein Herthaner 6 m vor dem Tor in einem Gerangel. Jetzt pfeift der Schiri, verlegt aber den Ort des Geschehens für alle überraschend um mehr als 3 m aus dem Strafraum heraus – also nur Freistoß. Wieder sind wir etwas unsortiert und Hertha verwandelt zum Führungstor. Das kam den Herthanern natürlich sehr gelegen und die „alten Füchse“ versuchten jetzt durch geschicktes Ballhalten das Resultat bis zum Schlußpfiff zu sichern oder vielleicht noch mit dem einen oder anderen Konter in unsere jetzt gestartete Offensive zu stoßen: Wir sind aber in diese Falle nicht getappt, sondern öffneten trotz verstärkter Sturmaktivitäten unsere Deckung nicht vollständig. Trotzdem hatten wir gute Chancen, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Dass es doch noch zum Ausgleich kam, war ähnlich wie beim 2 : 1. Erst ein fehlender Pfiff bei einem Handspiel, dann der berechtigte Strafstoß. Ralle verwandelte sicher.
So konnten sich bei diesem leistungsgerechten Unentschieden am Ende beide Mannschaften mit der ausgleichenden (Un)gerechtigkeit trösten.
Für Einheit waren heute dabei: Klaus Bülow, Volkmar Buchheim, Jürgen Gütschow, Leo Weixelbaum, Hansi Biebl, Udo Solfrian, Bernd Tiffert, Ralph Westphal, Rainer Gerhardt und Gerd Kersten.
Leo Weixelbaum
11. Spieltag, 26. 02.2008
Blau – Weiß vs. VfB Einheit zu Pankow 1 : 6
An Frischzellen mangelt es uns nicht. Die Zeit bringt es mit sich, dass immer wieder „junge Kräfte“ nachdrängen und unsere Mannschaft weiter verstärken. Diesmal war es Halmar Kremser, der die magische Marke von 58 übersprungen hatte und die Lücke ausfüllte, die urlaubsbedingt durch Udo und Manne Müller gerissen wurde. Er führte sich dann auch gleich mir einem herrlichen Tor zum 2 : 0 standesgemäß ein.
Durch zwei schnelle Tore war das Spiel schon frühzeitig entschieden, denn dem Gegner fehlte es doch an Durchschlagskraft und wirkliche Chancen kamen nur zustande, wenn in unserer Abwehr mal die Abstimmung fehlte und alle mitstürmen wollten, was aber selten genug vorkam. Dabei wird das Resultat den spielerischen Fähigkeiten der Blau-Weiß-Mannschaft aber eigentlich nicht gerecht, denn da waren alles gestandene, gute Fußballer auf den Platz, die durchaus mit dem Ball umzugehen wußten. Allein die körperliche Frische und ein Volker v. Münster in der Sturmspitze machten letztendlich den Unterschied.
Als Torschützen trugen sich für uns ein: Weixelbaum, Kremser, Gütschow, v. Münster (3)
Leo Weixelbaum
10. Spieltag, 18.02.2008
VfB Einheit zu Pankow vs. Hertha Zehlendorf 3 : 0
Nach der langen Winterpause ging es endlich wieder los. Hertha Zehlendorf, die uns den Pokal-K.o. versetzt hatten, war der schwer einzuschätzende Gegner. Doch ganz so stark, wie beim Pokalspiel, waren sie dann doch nicht aufgestellt, und wir konnten von der ersten Minute an das Spiel bestimmen und Druck machen. Bis zur Halbzeit fanden wir aber nicht die geeigneten Mittel, um die dicht stehenden Zehlendorfer zu überwinden. Gut gemeinte Kombinationsstafetten blieben ein ums andere mal stecken, platzierte Torschüsse aus der zweiten Reihe fehlten und auch Einzelaktionen, die geeignet gewesen wären, Lücken in die Abwehr zu reißen, wurden vermisst.
Für die zweite Halbzeit hatten wir uns dann noch mal viel vorgenommen. Mit noch größerer Laufbereitschaft gelang es uns endlich, die Abwehr der Zehlendorfer auseinanderzureißen und Räume für die Spitzen zu schaffen. Eine gefährliche Flanke vor das Tor konnte Udo dann zum erlösenden 1:0 einköpfen und Volkers 2:0, mit starkem Einsatz, nur wenig später, hat das Spiel eigentlich schon entschieden. Sein 3:0 war dann noch das Sahnehäubchen für das Resultat.
Das faire Spiel hatte in Jürgen Herbst einen guten Leiter.
Wenngleich wir auch noch nicht mit allem zufrieden waren, so war es doch wichtig, dass wir unseren 6-Punkte-Vorsprung untermauern konnten. In diesem Sinn eliminierten wir nicht nur die Schwachstellen in unseren Spiel sondern hatten auch guten Grund für die Biere, die uns Manne Müller freundlicherweise in die Kabine brachte.
Für uns kamen zum Einsatz: Reinhard Mach, Gerhard Kersten, Hansi Bibl, Jürgen Gütschow, Udo Solfrian, Leo Weixelbaum, Berd Tiffert, Rainer Gerhardt, Klaus Bülow und Volker v. Münster
Leo Weixelbaum
9. Spieltag, 10.12.2007
Stern 1900 II vs. VfB Einheit zu Pankow. 2 : 5
Torschützen auf unserer Seite waren: Westphal (2), Tiffert (2) und v. Münster
Herbstmeisterschaft gesichert
Mit einem am Ende doch klaren Sieg sicherten wir uns die Herbstmeisterschaft. Dabei sah es nach der ersten Halbzeit noch fast so aus, als würden wir nach der Pokalniederlage auch dieses Spiel "vergeigen". Wir nahmen zwar mit Spielbeginn das Heft in die Hand, machten Druck und kamen auch schnell zum 1 : 0. Von diesem frühen Tor schienen aber einige etwas berauscht, denn in der Folgezeit rannten wir derart kopflos nach vorn, dass Stern bei Kontern oft in Überzahl vor unserem Tor auftauchte. Einmal konnte Manne Müller noch durch gigantischen Einsatz einen Treffer verhindern, beim nächsten Konter aber war dann Hansi wirklich mutterseelenallein gegen 3 Angreifer und es stand 1 : 1. Ein unglücklich abgefälschter Freistoß brachte das 2 : 1 für Stern. Da nützte uns unsere spielerische Überlegenheit gar nichts.
In der Halbzeitpause rauften wir uns dann zusammen, nachdem wir Kalle Jagers jugendliches Temperament halbwegs besänftigen konnten. Eines war klar: Wenn wir weiter taktisch so undiszipliniert zu Werke gingen, bestände große Gefahr, das Spiel zu verlieren.
So weit kam es aber zum Glück nicht. Unsere Überlegenheit drückte sich am Ende auch in Toren aus.
Zu loben ist diesmal auch besonders der Schiedsrichter, der aufmerksam und konsequent pfiff und sich von manchen Aufgeregtheiten nicht anstecken ließ.
Leo Weixelbaum
8. Spieltag, 19.11.2007
Mahlsdorf II vs. VfB Einheit zu Pankow. 1 : 7
Torschützen: v. Münster (4), Müller (2), Weixelbaum (1)
Langsam werden uns unsere dauernden Siege selbst unheimlich und manch Außenstehender fragt nach dem Geheimnis des Erfolges. Da auf Dauer in dieser Welt sowieso nichts geheim bleibt, soll es hier an das Licht der Öffentlichkeit gebracht werden, vielleicht kann die eine oder andere Mannschaft unseres Vereins von den Erfahrungen der Ur-Alten lernen.
Es ist die akribische, an Masochismus grenzenden Spielvorbereitung in unserem Team, und in leichter Abwandlung des alten DDR-Slogan "Chemie bringt Brot, Wohlstand und Schönheit" heißt es bei uns "Chemie bringt Erfolg", (Schönheit ist ja sowieso vorhanden).
Jeder, der sich ungeschützt (d. h. ohne schweren Atemschutz oder mindestens mit einem nasses Handtuch vor der Nase) vor dem Spiel unserer Kabine nähert, wird mit tränenden Augen die schmerzliche Erfahrung machen, dass von der normalen Atmosphäre (21% Sauerstoff, 78% Stickstoff, usw.) nur noch Reste vorhanden sind. Die Luft ist geschwängert von einer Mixtur aromatischster Substanzen, alle mit dem Ziel, schlaffen Waden wieder neue Spannkraft zu verleihen oder abgenutzte Gelenke wenigstens für die nächste Stunde wieder "gängig" zu machen. Für das höllengleiche Duftgemisch sorgen die verschiedensten Rezepturen.
Tiffi und Leo sind dem bewährten Finalgon treu, das zu Ostzeiten von Oma aus dem Westen herangeschafft werden musste, und dem Günter Pratsch dereinst Verbrennungen und kurzzeitige Blindheit verdankte, Volker vertraut nur amerikanischen Produkten (Verbindungen zu Marian Jones sind üble Nachrede), wohingegen Hansi auf ein Naturprodukt, selbstgepressten Apfelsaft, schwört (innerlich und äußerlich anzuwenden). Jürgen setzt regelgerecht Angora-Unterwäsche ein, während Reiner allein der imprägnierenden Wirkung des Mikroklimas seiner Sporttasche heilende Wirkung zuschreibt. Ohne Einreibung verbleibt allein der ewig junge Kerkel, aber Passivrauchen ist ja auch nicht ohne Wirkung.
Wenn wir dann mit geröteten Augen die Kabine verlassen wirkt die normale Außenluft auf uns wie Höhentraining und Sauerstoffzelt zugleich und für die nächste Stunde sind wir nicht zu halten.
So eilen wir von Sieg zu Sieg. Sollte es in Zukunft mal nicht klappen, so hatten die Gegner noch bessere Rezepte - aber das ist dann bestimmt schon Doping.
L. Weixelbaum
7. Spieltag, 12.11.2007
VfB Einheit zu Pankow vs. SG Adlershof 9 : 0
Alle Neune!
Während Jürgen die Sonne Kanariens genoss, Volker in Krakau arbeitete und Tiffi an der Seitenlinie das dicke Knie kühlte, musste der Rest der Truppe bei kaltem Schmuddelwetter ran. Aber dank der Breite und Ausgeglichenheit unseres Kaders gab es keinerlei Probleme.
Reiner und Kerkel rutschten wieder ins "erste Glied" und Ralph Westphal, Peter Pauly und Volkmar Buchheim, die dankenswerter Weise einsprangen, waren mehr als Ersatzleute.
Neun bisweilen herrlich herausgespielte Tore ließen uns das unangenehme Wetter vergessen.
Dazu kam, dass die Adlershofer trotz der klaren Unterlegenheit nie zu unfairen Mitteln griffen.
In die Torschützenliste konnten sich eintragen: Gerhardt, Pauly, Buchheim, Westphal (3), Weixelbaum (3)
Leo Weixelbaum
6. Spieltag, 05.11.2007
Lichtenberg 47 vs. VfB Einheit zu Pankow 0 : 3
Ein sicherer Sieg - business as usual
Unterschätzen durften wir die Lichtenberger nicht, standen doch mit Schneider, Bethge und Jursch namhafte Gegner auf dem Platz, die in der Vergangenheit oft bewiesen hatten, dass sie Fußball spielen konnten. Da aber auch wir gute Fußballer in unseren Reihen haben, war es wieder einmal die körperliche Fitness und die Ausgeglichenheit, die sich schon sehr bald zu unseren Gunsten auszahlte.
Von Anfang an schnürten wir Lichte in ihrer Hälfte ein und machten auch schnell das erste Tor. Volker schießt und Tiffi fälscht noch leicht ab.
Als nicht viel später durch Bernd Tiffert das 2 : 0 fällt, ist das Spiel eigentlich entschieden.
Alle zögerlichen Gegenangriffe werden von Jürgen schon an der Mittellinie vereitelt. Bevor der Gegner den Ball überhaupt annehmen konnte, war er dazwischen und kam in diesem Spiel auch tatsächlich ohne Hackentrick aus. Wir wechselten laufend durch und hielten das Tempo hoch, ohne bis zur Halbzeit noch zu weiteren Toren zu kommen.
Nach der Halbzeitpause ging es ähnlich weiter. Kalle Jager macht "sein" Tor und eigentlich sollten jetzt weitere Treffer wie reife Früchte fallen. Doch wir kombinierten uns "zu Tode" bzw. die erfahrenen Lichtenberger verhinderten mit geschicktem Stellungsspiel und dem "Glück der Tüchtigen" eine höhere Niederlage.
Gegen Ende hatte sogar Reinhard im Tor noch einmal Gelegenheit einzugreifen als wir allzu schlampig in der Abwehr wurden. Aber selbst da bestand keine ernsthafte Gefahr, dass dieser Abend noch eine Wendung nehmen könnte.
Leo Weixelbaum
5. Spieltag, 22.10.2007
SC Frohnau vs. VfB Einheit zu Pankow 1 : 7
Einseitige Spitzenbegegnung
Man muß es den Frohnauern wohl glauben dass etliche Stammkräfte fehlten, denn mit dieser Mannschaft konnte der Spitzenplatz in der Staffel kaum errungen worden sein.
Wir waren mit dem "vollen Hieb" angereist und sogar Hansi stieß fast direkt aus Japan dazu.
Die Partie nahm dann von Beginn an einen sehr einseitigen Verlauf. Wir ließen durch gute Laufbereitschaft den Gegner überhaupt nicht zur Entfaltung kommen, eroberten schnell die Bälle und kombinierten über alle Mannschaftsteile. So ergab sich Chance nach Chance, während Reinhard in unserem Tor das Spiel meist aus weiter Ferne beobachten konnte.
Am Ende stand dann der auch in dieser Höhe verdiente 7 : 1 Sieg.
Manne Müller, Udo Solfrian und Bernd Tiffert trugen sich neben Volker v. Münster, der es mit unermüdlichem Einsatz auf 4 Tore brachte, in die Torschützenliste ein.
Leo Weixelbaum
4. Spieltag, 08.10.2007
SV Buchholz vs. VfB Einheit zu Pankow 1 : 1
Während Hansi in Japan mit Rigoletto punktet mussten wir in Buchholz die Punkte teilen!
Unser Ziel, auch auf des Gegners Platz immer gewinnen zu wollen, führt meist dazu, dass wir feldüberlegen in des Gegners Hälfte agieren. Wenn dann eine Mannschaft, so wie diesmal Buchholz, geschickt verteidigt, das Spiel eng macht und uns den Raum für Kombinationen nimmt, ist es eine Frage der Zeit, dass wir durch Fehlpässe in Konter laufen. Während wir anfangs ein, zwei Großchancen gegen Bodo Gehrigk vergaben, nutzten Eckard Düwiger und Günther Klausch einen solchen Fehler im Mittelfeld zum Kontern aus und wir lagen 1 : 0 zurück. Wir versuchten alles um den Ausgleich zu erreichen, doch nur einmal gab sich die Abwehr der Buchholzer eine Blöße und war zu weit herausgerückt. Ein geschickter Heber von Bernd Tiffert brachte Volker v. Münster in Stellung, der dann zum 1 : 1 vollenden konnte.
Die zweite Halbzeit sah uns dann weiterhin überlegen, aber sehr viel fiel uns nicht ein, um die Entscheidung herbeizuführen. Besonders in Eins-Gegen-Eins-Situationen waren wir diesmal nicht durchsetzungsfähig genug, was natürlich auch ein Lob für unsere Gegner ist.
Ein Tor für uns wurde wegen eines Handspiels nicht gegeben. Auch wenn keine Absicht vorlag, kann man die Entscheidung von Schiri Werner Dalge nachvollziehen.
Insgesamt muss man die freundschaftliche Atmosphäre in diesem Lokalderby hervorheben.
Wir haben ein bischen leichtfertig zwei Punkte vergeben aber Buchholz hat sich das Unentschieden redlich verdient.
Für Pankow waren im Einsatz: Reinhard Mach, Kalle Jager, Jürgen Gütschow, Gerd Kersten, Reiner Gerhardt, Klaus Bülow, Volker v. Münster, Bernd Tiffert und Leo Weixelbaum.
Leo Weixelbaum
3. Spieltag, 24.09.2007
VfB Einheit zu Pankow vs. Hertha BSC 4 : 3
Ein schwer erkämpfter, aber vollauf verdienter Sieg.
Hertha hatte, mit Erdmann und Segger an der Spitze, ein sehr gutes Team zusammen, und diese beiden Spieler waren es auch, die uns immer wieder zwangen, noch "eine Kohle draufzupacken". Wir hatten Udo und Manne Müller zur Verstärkung herangeholt.
Doch der Reihe nach: Von Beginn an waren wir die druckvollere Mannschaft und machten ziemlich viel Alarm vor dem von Köhler gehüteten Hertha-Tor. Eine Klasseaktion, bei der Bernd Tiffert zwei Gegner austanzte und dann Volker nur vollenden musste, brachte auch bald das 1 : 0. Doch kaum war der Ball wieder im Spiel war es zum erstenmal das Doppel Segger-Erdmann, das uns die Freude verdarb. Manne Müller verschätze sich bei einem weiten Flugball und Hutzi Erdmann köpfte unbedrängt ein. Danach erspielte wir uns noch viele hochkarätige Chancen, aber das Glück half Hertha ein ums andere mal. Volker v. Münster klebte das Pech bei zwei Aktionen am Stiefel, was ihn aber nicht hinderte, weiter mit hohem Einsatz in der Spitze zu arbeiten. Einmal, nach einem Kopfball von Udo, war die Latte die letzte Rettung für Hertha. Wir machten beständig aus dem Mittelfeld Druck und liefen sehr viel. Alle Mannschaftsteile schalteten sich offensiv mit ein. Allein der Routine der Herthaabwehr und dem guten Köhler war es geschuldet, dass nichts Zählbares für uns heraus kam.
Nach der Pause änderte sich daran erst einmal nichts. Wir drückten weiter, aber entweder liefen wir uns in der geschickten Herta-Defensive fest oder Köhler parierte hervorragend.
Erst als ein Abwehrspieler sich nur mit einen Handspiel zu helfen wusste, und Jürgen Gütschow den fälligen Elfmeter sicher "versenkte", wurden wir für unsere Mühen belohnt.
Doch das Spiel war ja noch nicht zu Ende. Hertha musste jetzt aktiver werden und tat dies nach dem bewährten Rezept: Segger´s langer Ball auf Erdmann, und durch die Klasse von Erdmann und Inkonsequenzen in unserer Abwehr klappte das auch zweimal, Reinhard im Tor hatte keine Chance, wir sahen uns im Rückstand und schauten dumm aus der Wäsche.
Jetzt aber zeigte sich die Moral der Mannschaft. Als, nach dem Ausgleich durch Udo, aus Zuschauerkreisen Stimmen laut wurden, die meinten wir sollten uns gegen diese Mannschaft mit einem Unentschieden zufrieden geben, verkündete Reiner Gerhardt, der diesmal auf eine aktive Teilnahme verzichtet hatte und stattdessen mit viel Geschick von der Seitenlinie "die Fäden zog": "Wir wollen gewinnen". Dieser Siegeswille übertrug sich auf´s Spielfeld. Kurz vor Schluss setzte Volker sich energisch auf der rechten Seite durch, passte von der Grundlinie zurück und Udo stürmte heran und vollendete. Das war der Sieg, denn in den letzten zwei Minuten konzentrierten wir uns auf´s Ballhalten und ließen keine Herthachance mehr zu.
Ein Sieg der guten Moral für Reinhard Mach, Hansi Biebl, Jürgen Gütschow, Kalle Jager, Manne Müller, Udo Solfrian, Bernd Tiffert, Leo Weixelbaum, Volker von Münster und Klaus Bülow, der nach langer Verletzung wieder seinen Einstand gab.
Leo Weixelbaum